Onli
Ehemalige
Anmeldungsdatum: 1. August 2005
Beiträge: 6941
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Unki schrieb: Onli schrieb: Ähm, Heinis, Pappnasen, Scriptkiddies? Spinnst du, hier beleidigend zu werden, Arschloch?
Sehr sachlicher Kommentar. Ist das Dein neuer Diskussionsstil? Armer onli
Unki, mit Verlaub: Ich habe hier eine ganze Weile sachlich diskutiert. Durchaus hitzig, mit ein-zwei Spitzen, aber ohne Beleidigungen. Das dann jemand aus deinem Team herkommt und mich sowie die, die der gleichen Meinung waren, so beleidigt, ist inakzeptabel. Das sollte Konsequenzen haben. Klar, ich habe ihn als Reaktion beleidigt, angefangen hat aber eindeutig er. Ubuntuusers unwürdig, sowas. Ansonsten schließe ich mit casseens Meinung an. Denn: Schon vor turicons Ausfall war das Webteam, namentlich apollo13, nicht bereit, auf Argumente einzugehen. Auch das ist einfach schade. Ich habe versucht, klarzumachen, dass das Webteam nahezu keinen Aufwand hätte und diese Diskussion mit 5 Minuten Arbeit endgültig erledigen könnte. Das sollte im eigenen Interesse liegen. Es scheitert an einer äußerst fragwürdigen Basta-Rhetorik. Vielleicht solltet ihr einfach mal überlegen, ob ihr als Team von ubuntuusers wirklich so auftreten wollt. Gruß PS: Die Beleidigung meinerseits habe ich nun trotzdem entfernt.
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dauerbaustelle
Anmeldungsdatum: 2. Juli 2007
Beiträge: 1936
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Von dem, was man als Außenstehender mitkriegt, kommt es mir so vor, als wäre im Webteam eine gewisse Sturheit und auch Überheblichkeit verbreitet. Ich erinnere mich an die Probleme mit dem Ikhaya-Team; das Webteam wollte die Wünsche des Ikhaya-Teams z.B. zur Kommentarfunktion usw. nicht umsetzen (aus technischen oder programmiermoralischen Gründen ["Sauberkeit"]). Das Webteam setzt z.B. entgegen vieler Userstimmen durch, dass es keine normalen Zeilenumbrüche mehr gibt (wofür ich übrigens auch bin). Das Webteam ist, wie mir aufällt, meiner Auffassung nach auch durchaus sehr empfindlich, wenn man die Mitglieder bzw. die verrichtete Arbeit (konstruktiv) kritisiert und reagiert mit Ignoranz, Egoismus und Sturheit. Ich bin der Meinung, dass konstruktive Kritik an einem wichtigen Teil von ubuntuusers nicht einfach abprallen sollte und dass man nach Lösungen suchen sollte, die, wenn möglich, allen (oder der Mehrheit) passen und nicht nur nach den Gedanken von Entwicklern (die, aus eigener Erfahrung berichtet, häufig die Dinge sehr anders sehen als die Anwender) entschieden werden. Ich verwende hier der Einfachkeit halber das Kollektiv "Das Webteam". Sollte ich jemanden zu unrecht (durch die Pauschalisierung) beschuldigt haben, bitte ich dies zu entschuldigen.
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elendil
Anmeldungsdatum: 13. April 2005
Beiträge: 10506
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Hi, dauerbaustelle schrieb: Ich erinnere mich an die Probleme mit dem Ikhaya-Team; das Webteam wollte die Wünsche des Ikhaya-Teams z.B. zur Kommentarfunktion usw. nicht umsetzen (aus technischen oder programmiermoralischen Gründen ["Sauberkeit"]).
leider falsch - wir haben einige Diskussionen über das Thema geführt und es gab sicherlich auch unterschiedliche Meinungen über die Umsetzung. Letzlich haben wir aber gemeinsam eine Lösung entwickelt, die vom Webteam mittlerweile umgesetzt wurde.
Das Webteam setzt z.B. entgegen vieler Userstimmen durch, dass es keine normalen Zeilenumbrüche mehr gibt (wofür ich übrigens auch bin).
auch falsch - dies war keine Entscheidung des Webteams, sondern des gesamten Teams von ubuntuusers.de Ähnliches gilt übrigens für den hier diskutierten Fall: das Webteam hat bei seiner Vorgehensweise die Unterstützung des Teams und der Projektleitung.
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Skean
Anmeldungsdatum: 5. Juni 2006
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Ich zitiere aus dem Wiki (http://wiki.ubuntuusers.de/Was_ist_Ubuntu)
Ubuntu ist ein Begriff aus Afrika und bedeutet "Menschlichkeit gegenüber Anderen". Es ist "der Glaube an etwas Universelles, das die gesamte Menschheit verbindet". Dieses Konzept ist die Grundlage für die Zusammenarbeit in der Ubuntu-Gemeinschaft. Wir wollen bzw. müssen effizient zusammenarbeiten. Diese Verhaltensregeln sind die Basis für die Kommunikation unter uns.
Steht irgendwie im krassen Gegensatz zu den Posts auf den letzten Seiten...
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Onli
Ehemalige
Anmeldungsdatum: 1. August 2005
Beiträge: 6941
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Das Webteam setzt z.B. entgegen vieler Userstimmen durch, dass es keine normalen Zeilenumbrüche mehr gibt (wofür ich übrigens auch bin).
auch falsch - dies war keine Entscheidung des Webteams, sondern des gesamten Teams von ubuntuusers.de
Ähm, das stimmt(e) nicht. Nicht zu meiner Zeit. Das Webteam hat damit von ganz alleine angefangen und wollte auch gegen Widerstand im Team (meiner war allerdings der heftigste, das gebe ich gerne zu) davon nicht abrücken. Das Thema war erst gegessen, als die PL eingriff - zugunsten des Webteams. Normalerweise erzähle ich keine Internas, aber wenn die Darstellung der damaligen Geschehnisse so krass im Gegensatz zur Realität stehen... Les es einfach mal nach.
Ich erinnere mich an die Probleme mit dem Ikhaya-Team; das Webteam wollte die Wünsche des Ikhaya-Teams z.B. zur Kommentarfunktion usw. nicht umsetzen (aus technischen oder programmiermoralischen Gründen ["Sauberkeit"]).
leider falsch - wir haben einige Diskussionen über das Thema geführt und es gab sicherlich auch unterschiedliche Meinungen über die Umsetzung. Letzlich haben wir aber gemeinsam eine Lösung entwickelt, die vom Webteam mittlerweile umgesetzt wurde
Trotzdem stimmt die Grundwahrnehmung: Was das Webteam zuerst umsetzte, hatte mit den Beschlüssen des Ikhaya-Teams nichts zu tun. Es folgte eine lange Diskussion, in dem Punkt stimmt deine Darstellung. Gruß PS: Dauerbaustelle hat recht: Es ist schon auffällig, dass sowohl bei Ikhaya als auch bei den Umbrüchen seitens des Webteams ausschließlich technisch argumentiert wurde. Tunnelblick halt.
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Turicon
Anmeldungsdatum: 21. März 2007
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Ich möchte noch einmal ganz deutlich darauf hinweisen, dass mein Beitrag auf der vorherigen Seite nichts damit zu tun hat, dass ich im Ikhaya-Team bin. Das war eine rein persönliche Reaktion auf die Stimmungsmache von 4 oder 5 Lesern! Schade, dass mein kleiner, satirischer Beitrag mehr Beachtung fand als die Erkenntnis, die im ersten Absatz zu lesen ist. @Onli: bei Dir ist es nicht einmal notwendig, sich mit Deinen »Beiträgen« zu befassen, da reicht schon ein Blick auf die Signatur, um zu wissen, was für ein Mensch dahinter steckt, ich zitiere (falls Du sie ändern solltest): Solange ein Enter hier nicht als Zeilenumbruch/kleiner Absatz interpretiert wird, ist von mir kein regelmäßiger Support zu erwarten.
Armes Kind, dass Du nichts besseres zu tun hast ... Ungültiges MakroDieses Makro ist nicht verfügbar Gruß, turicon
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detructor15
Anmeldungsdatum: 16. Januar 2007
Beiträge: 5733
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@turicon das kannst du doch o_0 geh in IRC und frag das webteam ob du dir den code anschauen darfst...ich glaube nicht das die sich querstellen Ich kann mir aber vorstellen was passiert wenn sie den code veröffentlicht hätten: von 100 Usern hätten: 80 rumgemeckert was das für ein dreckscode wäre 10 hätten gemeckert warum das jetzt python is und nicht php 5 hätten sich den code geschnappt und jeweils für sich geforkt 4 hätten irgendeinen mist programmiert den sie als "patch" bezeichnen und dann angefangen rumzumeckern weil der code nicht akzeptiert wurde 1 hätte sich daran gemacht das ganze zu dokumentieren, wäre aber nach 2 stunden vom nächsten Hochhaus gesprungen, weil das Webteam zum 20. mal die APIs geändert hat
und nein, dass ist keine fantasie...das ist ganz simple Beobachtung von Verhaltensweisen bei bisherigen Projekten...die hier auf ubuntuusers angefangen haben...zum schluss wurde das projekt entweder eingestellt oder der entwickler war wieder allein
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Onli
Ehemalige
Anmeldungsdatum: 1. August 2005
Beiträge: 6941
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Armes Kind, dass Du nichts besseres zu tun hast ... http://www.smileygarden.de/smilie/Traurig/4.gif
Das ist also der Tonfall, mit dem das Ubuntuusers-Team mit seinen Usern redet? Aha.
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user_unknown
Anmeldungsdatum: 10. August 2005
Beiträge: 17432
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Für mich stellte sich die Entscheidung, Inyoka erst freizugeben wenn es fertig ist, auch erst seltsam dar. Ich habe aber noch nicht genug größere FOSS-Projekte begleitet, um zu sagen, wie es in anderen Projekten läuft und lief. Aus Neugier hätte ich auch gerne mal reingeschaut, aber da v.a. Sprachen verwendet werden die ich nicht verwende, wäre dieses Interesse womöglich schnell abgekühlt. Die Neugier selbst befriedigt diese Spekulation nicht, sie meldet sich immer wieder mal - v.a. wenn kleine Problemchen mich reizen zu fragen, wie lange ich wohl für einen Patch bräuchte. Neben der Programmierung hat ein Team natürlich die ganze Verwaltung an der Backe - Sourcen bereitstellen, aktuell halten, Rechte verwalten - all dieser langweilige, bürorkratische Kram. Das würde mehr werden, und dazu käme ein schwer einschätzbares Maß an Kommunikation. Auch glaube ich nicht recht, daß es mit einem 1x offenlegen getan wäre. Dann wäre doch die Frage: Wieso schaut sich keiner meinen Patch an, den ich für Bug 7933 geschrieben habe? Die Intensität mit der hier gedrängt, und Ansprüche formuliert werden deutet für mich darauf hin, daß nach Öffnen der Haustür die Leute auch in den Flur wollten. Die Entscheidung des Teams den Code jetzt nicht freigeben zu wollen basiert, wie ich gelesen habe, aus der Erfahrung, daß man mit einem offenen Prozeß früher nicht zu Rande kam. Richtig ist die Folgerung, daß vielleicht ein anderer Prozeß auch eine frühere Offenlegung gestatten würde, aber das abzuschätzen und zu entscheiden ist in erster Linie eine Frage, die das Team selbst klären muß. Ein neuer Prozeß fällt nicht vom Himmel, und eine defensive Entscheidung, die eigene Grenzen erkannt und aktzeptiert hat wirkt auf mich wie eine reife Entscheidung. Man kann Wünsche, Kritik und Argumente dagegen äußern, aber schon die Äußerung, es gäbe einen richtigen Weg ist ein Affront. Die verschiedenen Entgleisungen der Diskussion sind leider nicht zu übersehen. Das hat leider seltener von Reife gezeugt.
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narr
Anmeldungsdatum: 8. August 2005
Beiträge: 406
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Kann jetzt mal bitte jemand hier bei diesen Beleidigungen einschreiten und das Thema sperren oder die entsprechenden Beiträge editieren? Es kann doch wirklich nicht so schwierig sein ein kontroverses Thema zu diskutieren, ohne andauernd von Beitrag zu Beitrag an der Eskalationsschraube zu drehen. Hier geht es nicht um Leben und Tod, an der Entscheidung hängen keine Arbeitsplätze - die ganze Diskussion ist rein ideologisch motiviert und kreist nur um die Frage "Wie hat man ein Open-Source-Projekt zu entwickeln?". Offensichtlich gibt es da unterschiedliche Wege, die man beschreiten kann. Man kann sicherlich die Entscheidung kritisieren, aber wie hier von Beitrag zu Beitrag eine Stufe höher gedreht wird (angefangen mit arrogant wirkenden "Ihr legt das jetzt offen." über genauso nicht zur Deeskalation beitragende "Nö. Ihr habt eh nichts zu sagen." haben wir hier jetzt wirklich alles gesehen) ist einfach nur traurig. Vielleicht kann man sich ja aber doch an einen Kompromiss wagen: Snapshot erstellen, irgendwo hochladen. Nicht groß bewerben, dafür ein fetter Hinweis: "Das hier entspricht nicht dem aktuellen Entwicklungsstand und dient zur Befriedigung der Neugier aller Interessierten. Zu gegebener Zeit werden die Quellen offen gelegt. Benutzung auf eigene Gefahr und kein Support. Ja, genau, gar keiner - entweder du kriegst das selber zum Laufen oder du wartest auf die richtige Veröffentlichung." Keine Mailingliste oder ähnliches angeben. Jeder könnte mal reinschnuppern, der Entwicklungsprozess bleibt aber geschlossen.
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detructor15
Anmeldungsdatum: 16. Januar 2007
Beiträge: 5733
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yay *chips und popcorn raushol* möcht noch wer?
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noisefloor
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 6. Juni 2006
Beiträge: 28316
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Hallo, in der Vergangenheit wurde ja öfters kritisiert, dass es nicht viele Infos (sei es Ikhaya, Blog,...) zu Inyoka gibt. Gut, stimmt. Wenn ich mir die letzten 3,5 Seiten "Diskussion" anschaue finde ich das im Nachhinein gar nicht weiter schlimm. Große Teile des Threads sind IMHO Verschwendung von zeit und Ressourcen. 🙄 Gruß, noisefloor
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Silmaril
Anmeldungsdatum: 18. März 2007
Beiträge: 617
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Ich hab mir jetzt diesen Tread durchgelesen. Nicht gerade ein Beispiel, wie man zusammen zu einer guten Lösung kommt. Ich verstehe diese fast religiöse Haltung der Webteam-Kritiker nicht. Ich habe große Teile des Webteams und der Inyoka-Programmierer auf der Ubucon 2008 kennengelernt, und ich kann sagen, das sie weder Arrogant noch Ignorant sind. Kann das sein, dass diese Meinung bei manchen nur aufkommt, weil das Webteam konsequent an ihrer Entscheidung festhält? Und warum sollte sie die Entscheidung überdenken? Wer jetzt schon den Code unbedingt haben will, bekommt ihn doch auch. Das Webteam will einzig und allein verhindern, dass potentielle Entwickler durch eine verpatzte Veröffentlichung vergrault werden. Die einzelnen Punkte, die dazu führen könnten, wurden auch ziemlich ausführlich dargelegt: Für Außenstehende noch unbenutzbarer Code, Kein Zeit für Support was als Community-Ignorieren aufgefasst werden kann, die Erfahrungen mit pocco... Man kann sich ja auch denken, das die momentanen Aufräum-Arbeiten (Django entfernen) sicherlich nicht gerade ein Veröffentlichunsargument ist... Vor diesem Hintergrund find ich es - ja ich sage es - kindisch, nur auf den einen Standpunkt zu beharren. Nur weil die Entwickler entscheiden ihr Produkt nicht sofort vollständig zu öffnen, werden doch nicht die Ideale der Open Source Bewegung verraten! Sind wir hier bei der Oktoberrevolution in Russland? Kommt mir langsam so vor... Also bitte beruhigt euch. Unterstellungen wie "Scriptkiddie" usw. sind sicher doof und unpassend. Aber das ganze mit "Spinnst du" und "Arschloch" zu konntern ist einach unterirdisch. Eigentlich müsste man den Schuldigen ab diesem Post komplett links liegen lassen. 👿
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vfr800
Anmeldungsdatum: 8. März 2008
Beiträge: 216
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Wie von der Teamleitung unterstützt, der übliche Kindergarten auf Hinterzimmerniveau. Fehlt noch ein bestimmter User der eine linke Aktion aus der Nichtherausgabe des Quellcodes ableitet. Gratulation 😢 😬 Ihr wollt es ja so!
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Jeromy
Anmeldungsdatum: 20. Januar 2007
Beiträge: 172
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Also ich muss nach dem Studium des gesamten Thread sagen: Die Idee von narr finde ich gut. Es befriedigt die Neugierde und bedeutet keinen Aufwand für das Entwicklerteam(Na gut sie müssen Sourcen online stellen. Das kann man aber gut automatisieren. Einfach den Projektordner jeden Freitag packen und hochladen... weil irgendwo müsst ihr den aktuellen Code ja jetzt schon für alle Entwickler parken 😉). Patches/Einwände können ignoriert werden oder (was ja noch toller wäre) einer aus der Community erklärt sich bereit den "Ordner" zu spielen. Er sammelt allen Krimskrams, schmeisst Redundantes raus, schreibt das ganze in ein schönes ODT-Dokument und lässt es dem Entwicklerteam zukommen. Ich muss mich da ehrlich auch den Kritikern anschliessen... ich sehe keinen Grund die Sourcen zum jetzigen Zeitpunkt nicht offenzulegen. Da das Team den Code ja später freigeben will haben sie offenbar weder Angst vor einem Fork noch vor "Sourcenklau" und die Community wird auch nicht vertrieben wenn es da ein Paket gibt auf dem gross steht "Entwicklerdump, ja genau ENTWICKLER. Schaus dir an und lerne daraus. Wenn du es nicht begreifst warte bis wir es dokumentieren und freigeben".
Damit entfallen für mich alle möglichen Gründe die dagegen sprechen(und auch alle die in diesem Thread genannt wurden... soweit ich das gesehen habe, man möge mich korrigieren sollte ich ein Argument übersehen haben).
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