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[Neuer Artikel] Notebook: Hochfrequentes (C4) Fiepen beseitigen

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Baustelle/Trash/Notebook:_Hochfrequentes_(C4)_Fiepen_beseitigen.

troymcclure

Anmeldungsdatum:
10. November 2009

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Hallo,

bitte schaut Euch bei Gelegenheit mal meinen neuen Artikel in der Baustelle an und gebt Euren Senf dazu. ☺

Er ist quasi eine Zusammenfassung aus

http://blog.gut-man.de/2009/08/24/c3c4-fiepen-beim-lenovo-thinkpad-t400s-ubuntu-9-04-64-bit
und
http://thinkpad-wiki.org/Ger%C3%A4uschentwicklung_reduzieren#C4-Fiepen
und
http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2

Grüsse ☺

Moderiert von march:

Artikel mit Thread verknüpft.

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

zwei Dinge:

wie man dieses Geräusch unter Ubuntu 9.10 oder höher

Oder höher? Wie hast du das denn getestet? 😉

Zum Artikel an sich, also zum Inhalt: Ich weiß von meinen Lenovos, dass das Fiepen nervig ist. Aber technisch gesehen ist die Lösung IMHO ziemlich übel. Einfach die hohen C-States "verbieten" ist dem Stromverbrauch nicht gerade zuträglich...

Seit wann (=welcher Kernel) existiert der Boot-Parameter processor.max_cstate=2 eigentlich?

Gruß, noisefloor

troymcclure

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
10. November 2009

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Danke für dein Feedback.

OK - ich war davon ausgegangen, dass Grub 2 ein paar Jahre Standard bleibt und die Kernel-Option weiterhin funktionieren wird. 😉 Hab' das "und höher" nun entfernt.

Zusätzlich erwähne ich im Artikel jetzt auch, dass es auf manchen Notebooks schon reicht nur den C4 Modus zu sperren, und unten beschrieben wie das geht.

Bezogen auf diesen Eintrag scheint wohl der der C2 Modus gegenüber dem C4 Modus knapp 3 Watt mehr zu verbrauchen, so dass jeder selbst abwägen sollte ob er die paar Minuten kürzere Akkulaufzeit in Kauf nehmen will. Mich jedenfalls bringt das Gefiepse richtig auf die Palme, zumal mein T60 ansonsten lautlos ist (SSD). Hab' die "Warnung" im Artikel mal entsprechend angepasst.

Im thinkwiki-Artikel schreibt ausserdem jemand "problem with Ubuntu 5.10. Editing /etc/init.d/acpid as described worked". Der Befehl scheint also schon recht lange zu funzen; seit wann der Boot-Parameter im Kernel ist kann ich aber nicht sagen...

Grüsse ☺

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

m thinkwiki-Artikel schreibt ausserdem jemand "problem with Ubuntu 5.10. Editing /etc/init.d/acpid as described worked". Der Befehl scheint also schon recht lange zu funzen; seit wann der Boot-Parameter im Kernel ist kann ich aber nicht sagen...

Gut, dann funktioniert es für alle aktuell unterstützen Ubuntu-Versionen. Das reicht. ☺

So weit so gut. Der Tipp ist in der Tat gut, aber IMHO braucht es dafür keinen eigenen Artikel. Das Editeren von Grub / Grub 2 ist redundant mit den entsprechenden Abscnitten in den Artikel zu GRUB und GRUB 2.

IMHO wäre die bessere Lösung, einen Abschnitt in Booten hinzuzufügen. Den die Lösung an sich ist ja alleine das passende Boot-Parameter und sonst nix.

Gruß, noisefloor

troymcclure

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
10. November 2009

Beiträge: 5

Naja meinst Du wirklich, dass ein Einsteiger / Windows-Umsteiger so einfach den Rückschluss "Notebook C4 Fiepen" → "Linux-Kernel" → "Grub 2" "Bootparameter ändern" schafft? IMHO nicht. Erst wenn er z.B. die drei oben verlinkten Artikel liesst und kombiniert wird er das Fiepen los.

In der Windowswelt gibt's dafür ensprechende Tools, die man einfach runterlädt, startet, einen Haken setzt und sie in den Autostart wirft.

Ich geb' mich jedenfalls erst mal damit zufrieden, dass der (Baustellen-)Artikel mittlerweile beim gockeln nach "Ubuntu C4" und "Ubuntu Fiepen" auf der ersten Seite landet - das genügt wohl für Einsteiger. 😀

Wenn ihr ihn aus der Baustelle rauswerfen wollt sei's drum, war die Arbeit eben umsonst. 😉 😢

Grüsse

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

du hast noch einen Gedankenfehler, der sich auch im Artikel niederschlägt: Die Lösung hat nichts mit Grub 2 zu tun. Das Bootparameter funktioniert bei GRUB (und wahrscheinlich auch LILO) exakt genau so, nur, dass die Boot-Parameter dort anders hinterlegt werden.

Grundsätzlich folgen wir hier im Wiki der Maxime: keine Redundanz. Die hat der Artikel aber, nämlich mit GRUB 2.

Aber: der Artikel ist natürlich nicht umsonst! Das Boot-Parameter wird es auf jeden Fall ins Wiki schaffen, wenn vielleicht auch nicht in Form eines eigenen Artikels.

Gruß, noisefloor

troymcclure

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
10. November 2009

Beiträge: 5

Hi,

OK, die Sache mit der Redundanz leuchtet ein.

Mir geht's auch gar nicht drum, jetzt unbedingt den Artikel ins Wiki zu drücken sondern eher, dass Noobs (wie ich 😉 ) gerne direkt mit der Nase auf eine Problemlösung gestossen werden um sie dann mit wenigen Handgriffen selbst umsetzen zu können.

Wie z.B. hier, aber das funzt halt nicht mehr weil die /boot/grub/menu.lst eben unter Grub 2 nicht mehr existiert. 😉

Also dachte ich, schreibste mal 'n neuen Artikel, der auf Grub 2 / Ubuntu 9.10 passt. Dass es dabei um einen nur um einen simplen Bootparameter geht ist schon klar, Grub 2 hin oder her 😉

Aber passt schon - wenn man zu viele Speziallösungen ins Wiki packt, müllt es nur zu.

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

habe es mal im Artikel Booten eingebaut.

Gruß, noisefloor

troymcclure

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
10. November 2009

Beiträge: 5

Cool, danke! 👍

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

kein Problem.

Die Baustelle lösche ich gleich, die relevante Info ist ja jetzt an anderer Stelle im Wiki zu finden.

Gruß, noisefloor

Dase

Anmeldungsdatum:
5. Februar 2010

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troymcclure schrieb:

Wie z.B. hier, aber das funzt halt nicht mehr weil die /boot/grub/menu.lst eben unter Grub 2 nicht mehr existiert. 😉

Hallo,

eben dieses Problem hatte ich auch. Es ist schön, wenn im Artikel "Booten" der Bootparameter drin steht. Nur bringt das wenig, wenn man damit als Anfänger, den das Pfeifen nervt, nix anfangen kann.

Nach etwas Suchen habe ich gefunden, dass man im Grub2 offenbar die "/etc/default/grub" editieren und den Eintrag: GRUB_CMDLINE_LINUX="" in: GRUB_CMDLINE_LINUX="processor.max_cstate=2" umändern und anschliessend "sudo update-grub" ausführen muss.

Das Resultat dieses Eingriffes ist, dass "cat /proc/acpi/processor/CPU0/power" jetzt: "max_cstate: C2" ausgibt. Schön und gut. Im Akkubetrieb funktioniert diese Lösung zumindest einwandfrei.

Aber offenbar reicht das noch nicht! Im Netzbetrieb geht der Prozessor immer noch in den C3-Modus. Wo kann man das dem nun entgültig verbieten?

Bitte entschuldigt, wenn ich diesen Artikel wieder aufrolle, aber offenbar zeigen einige Intels genau dieses Fiepen und ich könnte nicht der Einzige sein, den das interessiert. Genauere Angaben zu meinem Rechner und dem Fiepen habe ich schon unter Asus B80A pfeift mit "modernem" Linux gemacht

Schönen Gruß Dase

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

irgendwas übersteuert dann scheinbar den Kernel-Bootparameter... Seltsam.

Wenn du eine Lösung hast können wir das gerne einbauen. ☺

Gruß, noisefloor

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