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Achtung bei Foxconn-Hardware!

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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amd-linux

Anmeldungsdatum:
17. November 2006

Beiträge: 105

Angeblich sabotiert Foxconn gezielt Linux durch defekte BIOS-Routinen:

http://digg.com/linux_unix/Foxconn_deliberately_sabotaging_their_BIOS_to_destroy_Linux

Wer ebenfalls unter diesen Problemen bei dieser Hardware leidet, sollte den Thread im englischen Ubuntu-Forum verfolgen, und wenn sich das bestätigt, über Gewährleistung auf einem korrigierten BIOS oder Rückabwicklung bestehen. Da hier Vorsatz im Raum stehen könnte, auch nicht von der gesetzlichen zweijährigen Verjährung abschrecken lassen, die greift bei Vorsatz nicht. Im Zweifel zum Anwalt, vor allem wenn man Schäden durch Datenverluste erlitten hat.

In jedem Fall sollte man als Eigentümer von Foxconn-Hardware Foxconn kontaktieren und nachfragen, ob an den Vorwürfen was dran ist.

DrScott Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
7. Juli 2005

Beiträge: 6018

So wie ich das sehe, kann man da nicht von Sabotage oder Vorsatz sprechen. Das BIOS hat wohl einen Fehler und der Hersteller scheint kein Interesse zu haben, das Problem beheben ("es ist nur MS zertifiziert").

Das sind wir doch gewohnt 😉
Aber die Info ist für Betroffene sicher interessant.

amd-linux

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. November 2006

Beiträge: 105

Wenn der Hersteller "nur" kein Interesse an Linux-Unterstützung hätte, würde er dann nicht auf eine extra Tabellen-Eintrag im BIOS für Linux verzichten, unter dem sich absurde Einstellungen finden?

Ich meine, wenn man sich einfach keine Gedanken zu Linux macht, dann baut man nicht extra Parameter für Linux ins BIOS ein, die zudem erkennbar zu Instabilitäten führen? Das passt nicht so recht ins Bild eines harmlosen, "nur" unfähigen Mainboard-Herstellers.

schmatzler

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Anmeldungsdatum:
7. September 2007

Beiträge: 286

Und dann noch die Antworten auf die Emails wie "Das Board ist ACPI-kompatibel, sonst wäre es nicht Microsoft WHQL-zertifizert worden."

Wie immer wird wohl nichts passieren, vielleicht gibts ein BIOs-Update und selbst wenn nicht, Foxconn ist fein raus. 😉

Wäre das mit Windows passiert, hätte jeder kleine Newskanal wieder ne Meldung gebracht 😬

DrScott Team-Icon

Ehemalige
Avatar von DrScott

Anmeldungsdatum:
7. Juli 2005

Beiträge: 6018

amd-linux schrieb:

Wenn der Hersteller "nur" kein Interesse an Linux-Unterstützung hätte, würde er dann nicht auf eine extra Tabellen-Eintrag im BIOS für Linux verzichten, unter dem sich absurde Einstellungen finden?

Nein. So ein BIOS entsteht ja nicht an einem Tag. Da wird zunächst ein Grundgerüst gestrickt (in dem z.B. auch Linux angedacht ist). Später wird dann einfach keine Energie mehr in den Linux-Zweig gesteckt.

Denkbar wäre auch, dass das BIOS ursprünglich von einem anderen (durchaus linux-tauglichen) Board übernommen wurde, dann aber nur der WindowsTeil für das neue Board angepasst wurde.

Das passt genau in dieses Bild.

adun Team-Icon

Avatar von adun

Anmeldungsdatum:
29. März 2005

Beiträge: 8606

Auf den Sturm waren sie wohl nicht vorbereitet, jedenfalls haben sie "erstaunlicherweise" doch eine neue Version released, obwohl ja eigentlich kein Anlaß besteht: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=877721

encbladexp Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
16. Februar 2007

Beiträge: 17531

schmatzler schrieb:

Wäre das mit Windows passiert, hätte jeder kleine Newskanal wieder ne Meldung gebracht 😬

Tja, laut Pro-Linux verbessert das neue BIOS sogar das Verhalten und Vista und Server 2008. Foxconn hat sich damit bestimmt viele Freunde gemacht, die OpenSource Himbeere 2008 ist daher mehr als Verdient.

mfg Betz Stefan
PS: Das Thema ist hiermit nach "Rund um GNU/Linux" verschoben

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