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Tim_x
Anmeldungsdatum: 24. Januar 2016
Beiträge: 157
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Hallo zusammen, auf einer externen SSD möchte ich gern Kubuntu mit Wayland testen. Das aktuelle Image ist über 4GB gross. Der verfügbare USB-Stick hat nur eine Grösse von 4GB brutto, und ich möchte nicht extra einen Neuen beschaffen, der dann nutzlos in der Schublade liegt. Daher die Frage, gibt es eine Möglichkeit Kubuntu über Umwege zu installieren - also mit einer minimal.iso oder netinstall.iso? Für Tipps und Hinweise besten Dank im Voraus. Beste Grüße, Tim
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HarryD
Anmeldungsdatum: 14. Juni 2006
Beiträge: 2818
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Wenn du ernsthaft mit Linux arbeiten willst, brauchst du immer einen Bootstick mit einem Live-Linux. Also kauf dir einen in passender Größe.
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Tim_x
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Januar 2016
Beiträge: 157
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HarryD schrieb: Wenn du ernsthaft mit Linux arbeiten willst, brauchst du immer einen Bootstick mit einem Live-Linux.
Einen Bootstick mit der passenden Linux Version sollte man schon haben, jedoch muss es doch wohl nicht unbedingt eine Live-Version sein. Zur Not versuche ich mal mit der mini.iso für Ubuntu 25.10. https://cdimage.ubuntu.com/ubuntu-mini-iso/daily-live/current/ zurechtzukommen und werde zum Betatester.
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black_tencate
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11349
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Hej Tim_x, mal abgesehen davon, daß ich betreffend USB Stick der Meinung bin, davon eigentlich immer eine handvoll rumliegen haben sollte… Ich gehe davon aus, daß Du eine laufendes O/S auf dem Rechner hast, im Idealfall mit grub als Bootloader/Manager. Dann kannst Du doch einfach
das iso-file nach ~/Downloads runterladen die Datei /etc/grub.d/40_custom editieren, dort folgenden Eintrag tätigen menuentry "Kubuntu" {
set root=/dev/<X> # X=das device auf dem sich ~/Downloads befndet
loopback loop ~/Downloads/<Namedesisofiles>
linux (loop)/casper/vmlinuz root=/dev/sdX # sdX ggf auch nvme0n1pX, je nachdem, was für eine Platte Du hast.
initrd (loop)/casper/initrd
}
(sicherheitshalber öffnest Du das ios-file mit "Einhangen von Laufwerksabbildern" und schaust nach den Namen/Orten für "vmlinuz" und "initrd(.?)""
Falls Du statt auf ext. lieber auf die interne Platte installieren möchtest, diese aber nicht entsprechend schon partitioniert ist, kann man auch das erreichen. Dazu muß man allerdings eine Distri verwenden, die vollständig ins RAM geladen werden kann, dann das 'isodevice' aushängen und somit die interne Platte zu Partitionsänderung mittels gparted bereit steht. Gruß black tencate
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hakel2022
Anmeldungsdatum: 21. Februar 2022
Beiträge: 3254
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8GB kosten 3,- ca. Euro Live Stick benötigt man auch für Notfälle. P.S. Es gibt auch noch VMs Virtualbox zum Testen! 👍
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Tim_x
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Januar 2016
Beiträge: 157
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black_tencate schrieb:
Ich gehe davon aus, daß Du eine laufendes O/S auf dem Rechner hast, im Idealfall mit grub als Bootloader/Manager ...
Danke, die Installationsmethode ist interessant ... schaue ich mir näher an. hakel2022 schrieb: 8GB kosten 3,- ca. Euro
Bester Hakel, es geht mir wirklich nicht um ein paar Euro. Ich habe hier wohl rund 12 USB-Sticks rumliegen, von 64MB bis 4GB, ich finde das muss genügen.
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Ruth-Wies
Anmeldungsdatum: 12. April 2023
Beiträge: 450
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Tim_x schrieb: Einen Bootstick mit der passenden Linux Version sollte man schon haben, jedoch muss es doch wohl nicht unbedingt eine Live-Version sein.
Ein alter Hase wie du braucht das vermutlich nicht, da du bspw. bei der Server-ISO, die nur ihre Installationsroutine startet und sonst nichts, einfach in eine andere Konsole wechselst. Andere sind jedoch froh, wenn sie eine grafische Umgebung haben; Daher üblicherweise ein Livesystem.
… Zur Not versuche ich mal mit der mini.iso für Ubuntu 25.10. …
Gerade die Mini-ISO hat mich nicht begeistert. https://wiki.ubuntuusers.de/Minimalinstallation/ Tim_x schrieb: … gibt es eine Möglichkeit Kubuntu über Umwege zu installieren - also mit einer minimal.iso oder netinstall.iso?
Wenn du damit leben kannst, dass nicht alles ootb funktioniert und dir keiner helfen kann, weil es sonst niemand so macht. Hatten wir gerade erst: https://forum.ubuntuusers.de/topic/fehlende-sprachen-in-kde-6/ Ist m. E. für deinen Zweck allerdings auch irgendwie daneben. Wenn du nicht weißt, ob Kubuntu mit Wayland immer so komisch reagiert oder nur, weil du es händisch installiert hast, dann ist dein Testergebnis irgendwie von vornherein verfälscht. Mmmh … Von daher ist der Vorschlag von black_tencate doppelt gut.
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Kreuzschnabel
Anmeldungsdatum: 12. Dezember 2011
Beiträge: 1768
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Tim_x schrieb: Ich habe hier wohl rund 12 USB-Sticks rumliegen, von 64MB bis 4GB, ich finde das muss genügen.
Wenn ich mir heute eine Sammlung von 12 USB-Sticks zulegen würde, dann würden die mit 4 GB anfangen und nicht aufhören. Aber wenn du das genügend findest, dann lebe auch glücklich mit den Einschränkungen ☺ Weit unter 4 GB findest du heute einklich keine Live-Version eines aktuellen Betrübssystems mehr. Insofern wäre eine kleine Modernisierung deines USB-Stick-Bestandes durchaus mal eine Überlegung wert. --ks
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Tim_x
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Januar 2016
Beiträge: 157
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Ruth-Wies schrieb: Gerade die Mini-ISO hat mich nicht begeistert. https://wiki.ubuntuusers.de/Minimalinstallation/
Danke für den Tipp. Ich hatte tatsächlich überlegt, das Server-Image für die Installation zu wählen. Den KDE-Desktop hätte man nachinstallieren können, wobei ich mir aber auch nicht sicher bin, ob das ganze Zeugs, was für eine Notebook-Installation relevant ist, als auch Wayland im Metapaket für Server enthalten ist - vermutlich eher nicht.
Wenn du nicht weißt, ob Kubuntu mit Wayland immer so komisch reagiert oder nur, weil du es händisch installiert hast, dann ist dein Testergebnis irgendwie von vornherein verfälscht. Mmmh …
Das ist der entscheidende Punkt. Gerade bei einer Notebook-Installation kommt es auf Kleinigkeiten an wie z.B. Powermanagement im Akkubetrieb, Funktionstasten, Trackpad, etc. Aus diesem Grund ist eine Testinstallation in einer VM auch nicht zielführend.
Von daher ist der Vorschlag von black_tencate doppelt gut.
Gut, wenn du auch der Meinung bist.
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Tim_x
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Januar 2016
Beiträge: 157
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Kreuzschnabel schrieb:
Wenn ich mir heute eine Sammlung von 12 USB-Sticks zulegen würde, dann würden die mit 4 GB anfangen und nicht aufhören. Aber wenn du das genügend findest, dann lebe auch glücklich mit den Einschränkungen ☺
So sehe ich es auch, ich nehme es sportlich 😉
Weit unter 4 GB findest du heute einklich keine Live-Version eines aktuellen Betrübssystems mehr.
Meine letzte Installation mit einer Live-Version muss weit über 10 Jahre her sein. Ich bevorzuge Netinstaller. Und ein guter Netinstaller hat natürlich einen Rescue-Modus.
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 5329
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Tim_x
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Januar 2016
Beiträge: 157
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Tim_x
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Januar 2016
Beiträge: 157
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black_tencate schrieb:
Ich gehe davon aus, daß Du eine laufendes O/S auf dem Rechner hast, im Idealfall mit grub als Bootloader/Manager. Dann kannst Du doch einfach
Ruth-Wies schrieb:
... Von daher ist der Vorschlag von black_tencate doppelt gut.
Aufgrund der vielen Empfehlungen und der Tatsache, dass diese Art der Installation neu für mich ist, werde ich für den Test das Daily Build von Kubuntu 25.10 runterladen. So habe ich gleich eine aktuelle Version von Plasma und Wayland. Kwin-x11 wird meines Wissens nicht benötigt, wenn doch, kann es nachinstalliert werden. Das offizielle Release ist am 9. Oktober. Das aktuelle Daily Build sollte daher doch schon 'stable' sein. Also mal sehen, ob ich es schaffe den Installer von der Festplatte zu booten.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55572
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Tim_x schrieb: ich hatte gehofft eine Mini.iso gibt es auch für Kubuntu - dem ist jedoch nicht so.
Da dort keine Oberfläche vorhanden ist und man die sowieso selbst auswählen muss: Warum sollten da verschiedene für die Derivate angeboten werden?
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Kreuzschnabel
Anmeldungsdatum: 12. Dezember 2011
Beiträge: 1768
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tomtomtom schrieb: Da dort keine Oberfläche vorhanden ist und man die sowieso selbst auswählen muss: Warum sollten da verschiedene für die Derivate angeboten werden?
Boah ey, das fühlt sich ja schon fast an wie Debian! Weiter so, Ubuntu! 👍 --ks
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