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Trojaner-Buden

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kubuntu 21.04 (Hirsute Hippo)
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trollsportverein

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Also ich weiß nicht, betteln die nicht fast schon darum auf einer Sperrliste zusammengefasst zu werden?

Ich bin durch den Artikel darauf aufmerksam geworden:

Eigentlich ließen sich diese Schädlingslisten ja leicht zusammenführen und zu einer schönen Blacklist machen, ich meine ja nur. Bisher waren Virenscanner und Werbeblocker ja auch nicht zimperlich Schädlingen den Garaus zu machen.

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Dagegen helfen nur wenige Dinge: Nur freie Software (oder min. quelloffen) nutzen, da ist der verdeckte Einbau von Hintertüren wesentlich schwieriger. Dann das System immer aktuell halten und ggf. Systeme voneinander trennen, so wird es schwerer, alles auszuspähen.

PS: Jetzt ist aber immerhin offiziell, dass man auch Deutschland da keinesfalls vertrauen kann, auch der BND hat das wohl eingesetzt. Virenscanner sind meist proprietäre Software und damit schon selbst ein großes Risiko. Du kannst dabei ggf. aber noch wählen, wer dich ausspionieren soll.

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DJKUhpisse schrieb:

Dagegen helfen nur wenige Dinge: Nur freie Software (oder min. quelloffen) nutzen, da ist der verdeckte Einbau von Hintertüren wesentlich schwieriger. Dann das System immer aktuell halten und ggf. Systeme voneinander trennen, so wird es schwerer, alles auszuspähen.

PS: Jetzt ist aber immerhin offiziell, dass man auch Deutschland da keinesfalls vertrauen kann, auch der BND hat das wohl eingesetzt. Virenscanner sind meist proprietäre Software und damit schon selbst ein großes Risiko. Du kannst dabei ggf. aber noch wählen, wer dich ausspionieren soll.

Das dort in den Listen sind Webserver der Trojaner-Buden, die Schadcode bereitstellen. Die könnte man schon durch einfaches erden in der hosts Datei neutralisieren. Das würde den Trojaner-Buden zumindest das Leben ein bisschen schwerer machen. Linus macht auch keinen Unterschied zwischen Fehler beheben und Sicherheitslücken beheben. Linus lässt ja nicht absichtlich Sicherheitslücken offen und behebt nur harmlose Fehler.

Mit solch einer Sperrliste, die natürlich aktuell gehalten werden sollte, hätten die Trojaner-Buden ständigen Aufwand, wären sie dann doch ständig auf der Flucht vor ihren Verfolgern, wie andere Gaunerbanden auch.

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Mit solch einer Sperrliste, die natürlich aktuell gehalten werden sollte, hätten die Trojaner-Buden ständigen Aufwand, wären sie dann doch ständig auf der Flucht vor ihren Verfolgern, wie andere Gaunerbanden auch.

Nein, die würde das dann entweder ohne Domainnamen direkt per IP-Adresse machen oder einfach neue Domainnamen nehmen.

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DJKUhpisse schrieb:

Mit solch einer Sperrliste, die natürlich aktuell gehalten werden sollte, hätten die Trojaner-Buden ständigen Aufwand, wären sie dann doch ständig auf der Flucht vor ihren Verfolgern, wie andere Gaunerbanden auch.

Nein, die würde das dann entweder ohne Domainnamen direkt per IP-Adresse machen oder einfach neue Domainnamen nehmen.

Das ist mir schon klar. Aber die Gaunerbanden hätten die Verfolger ständig auf den Fersen, wie andere Gaunerbanden auch.

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trollsportverein schrieb:

Das ist mir schon klar. Aber die Gaunerbanden hätten die Verfolger ständig auf den Fersen, wie andere Gaunerbanden auch.

Zumindest deutschen AV-Firmen wie Avira werden sich sicher nicht mit den deutschen Staat anlegen. Bei den USA kann ich es mir ggf. vorstellen, wenn es nicht gegen die CIA ist.

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Hatte dann doch keine Geduld mir das bis zum Sonntagsnachmittagskaffee aufzuheben.

git clone 'https://github.com/AmnestyTech/investigations.git'
sed s/"^"/"0.0.0.0 "/ investigations/*/domains.txt

Da ist sie schon mal, die Sperrliste für die hosts Datei, noch freischwebend im Terminal.

Etwas verbessert so:

cat investigations/*/{domains.txt,ips.txt,indicators.csv} | sed 's/\,/ /' | xargs -n1 | sed s/"^"/"0.0.0.0 "/ | sort | uniq 

Mittag war auch lecker.

EricBerne

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Hast du jetzt alle Einträge die da vorhanden waren in deine:

1
 /etc/hosts.deny 

eingetragen?

kann man das auch auf dem IPhone sperren?

Nur aus Neugier.

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trollsportverein schrieb:

[…] Trojaner-Buden […] Die könnte man schon durch einfaches erden in der hosts Datei neutralisieren.

Man kann gegen Verbreiter schädlicher Software DNS-Spoofing einsetzen. Es gibt etliche Möglichkeiten, das zu implementieren und es ist auch nicht falsch, so etwas im Kontext der Selbstverteidigung zu benutzen. Deine Methode mit der Filterung über die Datei /etc/hosts ist primitiv, aber funktioniert. Ihr größter Nachteil neben dem Pflegeaufwand ist, das sie den eigenen Rechner langsam macht, weil für jede DNS-Abfrage die Datei /etc/hosts sequentiell durchsucht werden muss.

[…] Mit solch einer Sperrliste, die natürlich aktuell gehalten werden sollte, hätten die Trojaner-Buden ständigen Aufwand, wären sie dann doch ständig auf der Flucht vor ihren Verfolgern, wie andere Gaunerbanden auch.

Deine Erwartung ist ehrenhaft, aber naiv. Die Verbrecher im Internet werden bereits verfolgt und ergreifen selbst bereits ständig Gegenmaßnahmen gegen ihre Verfolgung. Ob Du oder vielleicht sogar die Mehrheit aller Internet-Nutzer solche Sperrlisten verwenden oder nicht, ärgert sie daher ungefähr genau so heftig, wie es den Mond ärgert, wenn er von einem Hund angekläfft wird.

Du kannst gerne solche Sperrlisten verwenden. Es ist nicht verkehrt und verbessert sogar ein wenig Deine Sicherheit beim Surfen. Ein Fehler wäre es aber zu glauben, man wäre jetzt völlig oder auch nur erheblicher sicherer. Es bleibt ein sehr kleiner Tropfen auf einen sehr heißen und sehr großen Stein.

Ob der kleine Nutzeffekt den großen Pflegeaufwand rechtfertigt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Rechnungstore

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18. Februar 2011

Beiträge: 164

Immerhin sind die Listen im richtigen Format für´s Pi-hole. Wenn man sowieso ein Pi-hole im Einsatz hat, ist es nur ein einmaliger mäßiger Aufwand, sie dort hinzuzufügen.

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