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Erfahrungsbericht *buntun auf Apple Powerbook G4

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Xubuntu 12.04 (Precise Pangolin)
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Christian-R1985

Anmeldungsdatum:
12. November 2014

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Es ist zwar schon ein sehr alter Thread aber ich wollte hier kurz meine aktuellen Erfahrungen mit meinem Powerbook G4 teilen (1.33 GHz, Radeon 9600, 1.5GB RAM, 80GB Festplatte, Mac OS X 10.5 zunächst parallel, dann durch eigenen Fehler bei OpenBSD Test-installation gelöscht).

Nach einigen Irrfahrten bin ich nun sehr zufrieden mit Xubuntu 12.04 und Kubuntu 12.04. Lubuntu und Ubuntu habe ich zwar installiert, aber noch nicht getestet, die sind aktuell eher als Backuplösung gedacht. Wenn der Support für Ubuntu 12.04 ausläuft werde ich wohl auf Lubuntu 14.04 umsteigen, oder Ubuntu Mate PPC testen müssen.

Xubuntu deshalb, weil ich es optisch sehr nah an das ursprüngliche Mac OSX anpassen konnte und es gefühlt 5 mal schneller als Mac OSX rennt. Kubuntu, weil es mit jeder anderen Distribution zu einem Fehler mit dem Bildschirmschoner kam, der eine Installation verhinderte. Nur bei der Installation mit Kubuntu konnte der Bildschirmschoner wieder durch Bewegen der Maus deaktiviert werden. Mit den Live-CDs konnte ich bei keiner Distribution in Menüs den Bildschirmschoner deaktivieren, da die Menüs Grafikfehler hatten. Starten musste ich jedes System übrigens mit "live video=ofonly", damit ein normaler Grafikmodus gestartet wurde.

Sehr gut geholfen hat mir folgende FAQ: https://wiki.ubuntu.com/PowerPCFAQ und folgende Seite: https://wiki.ubuntu.com/PowerPCKnownIssues

Zunächst geht kein WLAN, das muss nachinstalliert werden, man benötigt also zunächst eine LAN Verbindung. Auch Sound ging erst nicht, aber mit dem alsamixer war es einfach die Speaker-Lautstärke von 0 auf ca. 80 zu erhöhen. Bluetooth mit der Magic Mouse funktionierte von Anfang an perfekt.

Den in diesem Thread genannten Kernal Panic bei den Live CDs habe ich auch erlebt, und zwar bei einem vermutlich beschädigten ISO File. Mit einer durch Hash File kontrollierten Kubuntu 12.04 Live CD funktionierte die Installation fehlerfrei!

Als noch Mac OSX auf dem Laptop war, habe ich mit dem dort enthaltenen Festplattentool eine frei Partition erstellt, diese wurde von (K)ubuntu auch erkannt und konnte für die parallele Installation verwendet werden. Da Linux so viel besser läuft als MacOSX, vermisse ich MacOSX jedoch nicht.

Firefox, Thunderbird, Shotwell und der HP Druckerdienst laufen problemlos. Was nicht geht sind Videos jeglicher Art (flash, aber das ging schon mit MacOSX nicht vernünftig (Frameraten um die 5). Abiword startet nicht und lässt sich auch nicht reparieren, ich habe es durch Libre Office 3 ersetzt und habe deshalb nicht weiter geforscht woran es liegt.

Xubuntu 12.04 läuft mit Xfce 4.8, ein Update über ppa auf 4.10 oder 4.12 hat nicht funktioniert.

Falls ich noch etwas vergessen habe oder jemand Fragen hat meldet euch einfach.

Der Laptop diente vorher schon und jetzt wieder als Mail- und Textverarbeitungs-PC für meinen Schwiegervater, der sich sonst überhaupt nicht mit Technik auskennt. Er hat den Wechsel der Oberfläche gar nicht bemerkt. Nur die neuen Icons für Firefox/Safari, Thunderbird/Mail, Shotwell/Fotos und Writer sind ihm aufgefallen. ☺

Moderiert von rklm:

Abgetrennt von diesem Thema. Bitte keine Themen entführen und keine Leichen schänden!

eider

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5. Dezember 2009

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Der Support für Xubuntu 12.04 läuft am 16.04.2015 aus.

Christian-R1985

(Themenstarter)

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12. November 2014

Beiträge: 7

Das stimmt. Ich gehe aber davon aus, dass die Ubuntu Komponenten weitere 2 Jahre Sicherheitsaktualisierungen erhalten. Programme wie Firefox aktualisieren sich ja auch unabhängig davon weiterhin, bis eventuell ein gewisser Kernel oder andere Abhängigkeiten notwendig werden. Bei den wenigen bis keinen Internetaktivitäten für diesen Laptop kann ich das Restrisiko ruhig in Kauf nehmen, bevor ich den Nutzer mit einem völlig anders aussehenden Lubuntu überfahre.

redfoxx13

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14. August 2009

Beiträge: 4267

Christian-R1985 schrieb:

für diesen Laptop kann ich das Restrisiko ruhig in Kauf nehmen, bevor ich den Nutzer mit einem völlig anders aussehenden Lubuntu überfahre.

Ob Du dem armen Nutzer damit einen gefallen tust?

Sofern dieser ab Mai hier um Hilfe sucht, wird ihm wenig Hilfe zu teil. Ausser dem Ratschlag eine unterstützte Version zu nutzen.

Von Lubuntu gibt es eine Alternate ppc Version die sich wegen fehlendem Ubiquity leichter auf zickiger Hardware installieren lässt z.B. diese.

Christian-R1985

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
12. November 2014

Beiträge: 7

Die Hilfe, wenn überhaupt notwendig, wird er sich nur von mir holen 😉

Wie gesagt die Nutzung beschränkt sich auf Emails, vor allem mit Vereinsmitgliedern, Texte für eben diese Vereine schreiben und drucken und falls notwendig mal ein Bild bei Google finden. Wichtig ist auch das Präsentieren der über das Jahr gemachten Fotos am Beamer. Ich halte das Risiko für überschaubar, da sich ja die beiden Anwendungen für das Internet, Thunderbird und Firefox, selbstständig aktuell halten (mal sehen wie lange).

Abgesehen davon, dass ein Update spätestens mit dem Auslaufen von Ubuntu 12.04 Support notwendig werden wird, was hältst du von einem Update über das aktuell bereits installierte Lubuntu 12.04 ppc?

Ich würde in dem Fall zunächst Lubuntu booten, Xubuntu-, Kubuntu- und Ubuntu-Desktop entfernen und dann ein Update von Lubuntu 12.04 auf 14.04 starten. Spricht was dagegen?

redfoxx13

Avatar von redfoxx13

Anmeldungsdatum:
14. August 2009

Beiträge: 4267

Christian-R1985 schrieb:

was hältst du von einem Update über das aktuell bereits installierte Lubuntu 12.04 ppc?

Sofort ein Upgrade machen ist eine gute Idee, weil schon länger nicht mehr unterstützt. Lubuntu ist erst seit 14.04 eine LTS. Mal abgesehen von den vielen Verbesserungen.

Untere Leiste nach oben, zweite durchsichtige Leiste für unten und schon siehts fast nach Xubuntu aus ☺ .

Linux ist per se nicht sicher, sondern wird meist von Nutzern verwendet die Ihren Kopf verwenden. Du kennst PEBCAK?

Christian-R1985

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
12. November 2014

Beiträge: 7

Ist alles bekannt. Der Nutzer hat kein root, er wüßte auch gar nicht was das ist. Er wird automatisch eingeloggt und selbst wenn ein Passwort verlangt werden würde, wüßte er es nicht. Der PC wird auch nur aus den offiziellen Paketquellen versorgt, unattended updates funktionieren in den meisten Fällen auch problemlos. Alle paar Monate kann ich das manuell selbst mal prüfen.

Ich habe eine weitere Platte für ein Powerbook da, vorsorglich werde ich ein Update auf 14.04 erstmal auf dieser Platte testen bevor ich das gut laufende System anfasse.

Viel schlimmer als eine potentielle "Gefährdung" des Systems durch fehlende Updates der Oberfläche ist ein nicht funktionierendes System, die Ubuntu-Komponenten werden ja noch weiter unterstützt.

redfoxx13

Avatar von redfoxx13

Anmeldungsdatum:
14. August 2009

Beiträge: 4267

Christian-R1985 schrieb:

die Ubuntu-Komponenten werden ja noch weiter unterstützt.

Hmm, sollte man meinen. Aber nicht alle Teile der Paketquellen. Geht aber jetzt zu weit ☺ .

eider

Anmeldungsdatum:
5. Dezember 2009

Beiträge: 6274

Christian-R1985 schrieb:

die Ubuntu-Komponenten werden ja noch weiter unterstützt.

Und damit ist das System ab 17.04.2015 nicht mehr unterstützt. Man kann sich darüber hinwegsetzen und ein nicht mehr unterstütztes System verwenden, aber das Märchen einer "LTS für das Basis-System" bleibt ein Märchen. Das als Support für Dritte ist allerdings nicht verantwortungsvoll.

Christian-R1985

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
12. November 2014

Beiträge: 7

Ich sehe schon ihr wollt mich unbedingt zu einem Update überreden.

Dass es überhaupt fehlerfrei auf einem Powerbook läuft findet keine Beachtung 😢

Spaß beiseite, eure Kommentare lassen eine konkrete Gefährdung vermuten bei der Art der Verwendung wie von mir besprochen. Wo genau kann diese liegen (ernsthafte Frage), wenn doch der Laptop immer hinter einem Router eingesetzt wird, keine neuen Programme installiert werden (das aktuelle Setup ist als final zu bezeichnen), und selbst bei der Internetkommunikation mit Noscript im Firefox alle möglichen Skripte unterbunden werden? Noch dazu ist es eine sehr seltene Hardwareplattform, für die sich eventuell gar nicht jeder Schadcode eignet.

Mir sind im Bekanntenkreis schon schlimmste (windows XP) PCs präsentiert worden, auf denen z.T. nie Updates liefen, sämtliche ihr-wisst-was-ich-meine-Gratis-Tools installiert waren und trotzdem (abgesehen von lächerlicher Performance) keine ernst zunehmenden Bedrohungen liefen. Gut es gab auch PCs mit Viren und dergleichen, aber da waren dann immer Warez und/oder kino.to im Spiel..

Ich habe gestern schon die Lubuntu 14.04 alternate heruntergeladen und werde sie bei Gelegenheit am Wochenende auf einer anderen Festplatte ausprobieren, aber noch ist das alte System einen Monat lang "unterstützt". Und Ende April erscheint ja Ubuntu 15.04, dann hoffentlich wieder mit Lubuntu PPC und Ubuntu Mate PPC. Mit Glück läuft das eine oder andere gut, und ich kann auch direkt ein Update von Lubuntu 14.04 auf 15.04 auf der zweiten Festplatte testen.

JörnS Team-Icon

Anmeldungsdatum:
25. November 2010

Beiträge: 2107

Christian-R1985 schrieb:

Und Ende April erscheint ja Ubuntu 15.04, dann hoffentlich wieder mit Lubuntu PPC und Ubuntu Mate PPC.

Lubuntu zu 99% nicht. Wir haben uns vorerst auf LTS-Versionen geeinigt - es gibt fast keine Tester für PPC, und ohne Tests geben wir keine Releases raus. Ubuntu MATE kann ich nicht viel zu sagen, außer dass durch den Hype da viele aufspringen, von daher könnte es da besser aussehen.

Christian-R1985

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
12. November 2014

Beiträge: 7

JörnS schrieb:

Lubuntu zu 99% nicht. Wir haben uns vorerst auf LTS-Versionen geeinigt - es gibt fast keine Tester für PPC, und ohne Tests geben wir keine Releases raus. [...]

Gerade bei so seltenen Plattformen ist das sicher auch der beste Weg. Mir persönlich ist die Stabilität deutlich wichtiger als die Aktualität. Ob MATE sonderlich stabil ist wird sich erst zeigen. Und mit Lubuntu 14.04 werden ja vermutlich bis etwa 2019 Sicherheitsupdates kommen. Dann ist das Powerbook 15Jahre alt und hat sich mehr als rentiert ☺

axt

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

Christian-R1985 schrieb:

mit Lubuntu 14.04 werden ja vermutlich bis etwa 2019 Sicherheitsupdates kommen.

2017-04. 3 Jahre.

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