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Kamerafahrt schneller ablaufen lassen.

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx)
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SN44

Anmeldungsdatum:
17. April 2013

Beiträge: 4

Hallo Gemeinde,

ich möchte eine längere Kamerafahrt, die ich mit einer ActionCam aufgenommen habe, schneller ablaufen lassen. Ich habe also eine AVI-Datei, die hat eine Laufzeit von etwas mehr als einer Stunde, und ich möchte z.B. mit zehnfacher Geschwindigkeit eine Videodatei mit etwas mehr als sechs Minuten Länge daraus machen. Also doch eigentlich eine ganz einfache Aufgabe für eine Videobearbeitung, allerdings bekomme ich es nicht hin. Ich habe allerdings auch bisher keine Ahnung von Videobearbeitung, aber habe ich mich hier etwas eingelesen und verschiedene hier empfohlende Programme installiert.

Zunächst habe ich es mit Avidemux probiert. Ich habe mein Video mit der Maus in das Programmfenster gezogen, und dann habe ich nach passenden Menüpunkten gesucht. Da bin ich darauf gestoßen, daß es unter "Video" einen Punkt "Bildrate" gibt. In meinem Fall steht dort "30,000", ich habe das auf "300" geändert und "OK" geklickt, aber das Video läuft immer noch genauso langsam wie vorher. Einen anderen Menüpunkt, der irgendwie auf eine Änderung der Geschwindigkeit hindeutet, habe ich in dem Programm nicht gefunden.

Dann habe ich Kdenlive ausprobiert. Da konnte ich meinen Film in das Fenster ziehen, das mit "Clip" beschrieben ist, und von dort in die Zeitleiste. Dann habe ich ganz nach rechts gescrolt, um die Zeitleiste zusammenzustauchen. Allerdings ist das recht mühsam, weil ich gleichzeitig immer nur zwei Minuten sehe, und ich will ja insgesamt etwas über 60 Minuten auf 6 Minuten zusammenstauchen. Dann ist mir aufgefallen, daß es im Menü "Zeitleiste" den Punkt "Videoeffekt hinzufügen" gibt, und darunter den Punkt "Geschwindigkeit". Wenn ich das anklicke, passiert aber überhaupt nichts. Das Menü geht einfach wieder zu, ohne daß sich irgendetwas geändert hat. Ich müsste doch zumindest gefragt werden, um welchen Faktor ich die Geschwindigkeit verändern möchte.

Schließlich habe ich Pitivi installiert. Dort zeigt die Zeitleiste über eine Stunde, ich habe also mein Video wieder in das Fenster "Clip" gezogen und dann in die Zeitleiste, und ich habe es im Gegensatz zu der Ansicht in Kdenlive in seiner ganzen Länge dargestellt gesehen. Dann habe ich mit der Maus am rechten Rand meines Videos angefasst und diesen Rand zu der Position von 6 Minuten herübergezogen. Pitivi hat mir das Video aber nicht etwa auf 6 Minuten zusammengestaucht, sondern spielt es immernoch in der alten Geschwindigkeit ab und bricht nach 6 Minuten einfach mittendrin ab. Ich habe aber doch nicht mittendrin geschnitten, sondern das Ende des ursprünglichen Films auf einen früheren Zeitpunkt gezogen! Ich bin dann in Pitivi die Menüpunkte durchgegangen, aber ich habe nichts passendes gefunden. Die rechte Maustaste auf der Zeitleiste bringt gar kein Menü.

Nun bin ich mit meinen Versuchen am Ende. Was muß ich tun, wenn ich einen Film einfach nur zeitlich zusammenstauchen möchte?

TomTobin

Avatar von TomTobin

Anmeldungsdatum:
24. August 2007

Beiträge: 3101

Hallo SN44,

Willkommen im Forum ☺

Was muß ich tun, wenn ich einen Film einfach nur zeitlich zusammenstauchen möchte?

Du warst schon nah dran - und zwar mit kdenlive 😉

Da konnte ich meinen Film in das Fenster ziehen, das mit "Clip" beschrieben ist,

OK

und von dort in die Zeitleiste.

OK

Dann habe ich ganz nach rechts gescrolt, um die Zeitleiste zusammenzustauchen. Allerdings ist das recht mühsam, weil ich gleichzeitig immer nur zwei Minuten sehe, und ich will ja insgesamt etwas über 60 Minuten auf 6 Minuten zusammenstauchen.

Falsch, das hast Du missverstanden. Die Zeitleiste zeigt Dir, wie der Name sagt, den zeitlichen Verlauf des Projekts an. Das stauchen hier hat auf die Zeit keinen Einfluss, sondern lediglich auf die zeitliche Auflösung die Du am Monitor siehst. D.h. ob du die ganzen 60 Minuten oder nur z.B. 1 Minute siehst. Egal wie, der Film ist immer gleich lang.

Im übrigen musst Du das nicht so mühsam machen, dafür gibts unten rechts einen Button "Ganzes Projekt in Zeitleiste anzeigen" oder oben das Menü Zeitleiste.

Dann ist mir aufgefallen, daß es im Menü "Zeitleiste" den Punkt "Videoeffekt hinzufügen" gibt, und darunter den Punkt "Geschwindigkeit".

genau richtig ☺

Wenn ich das anklicke, passiert aber überhaupt nichts. Das Menü geht einfach wieder zu, ohne daß sich irgendetwas geändert hat. Ich müsste doch zumindest gefragt werden, um welchen Faktor ich die Geschwindigkeit verändern möchte.

Dass das Menü wieder zugeht ist i.O. Allerdings sollte sich schon was geändert haben:

  • der Clip in der Zeitleiste sollte am Anfang und am Ende leicht grau die Schrift "Geschwindigkeit" bekommen haben. D.h. das der Effekt "Geschwindigkeit" nun auf dem Video liegt.

  • Gleichzeitig sollte zwischen dem Clip-Bereich links und dem Monitor-Bereich rechts ein Bereich "Effektmagazin" eingeblendet werden. Manchmal fällt das nicht auf wenn dort schon ein anderer Effekt oder Übergang angezeigt wird. Jedenfalls sollte dort die Zeile Geschwindigkeit 100% stehen. In diese Zeile kannst Du klicken und sie auf 600% ziehen.

Nun sollte das Video schneller ablaufen und auch in der Zeitleiste wird nun das Video kürzer angezeigt.

Gruß

Tom

SN44

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. April 2013

Beiträge: 4

Ich habe dies jetzt ausprobiert mit Kdenlive, aber es funktioniert sehr unzuverlässig.

Ich ziehe meine AVI-Datei in die Box "Clip" und dann so auf die Zeitleiste, daß sie links anstößt. Dann wähle ich im Menü "Zeitleiste" den Punkt "Ganzes Projekt in Zeitleiste anzeigen". Dann gehe ich wieder auf das Menü "Zeitleiste", dort "Videoeffekt hinzufügen" und "Geschwindigkeit". Es wechselt der Reiter "Projektinhalt" zu "Effektmagazin" (wahrscheinlich hatte ich auf diesen Bereich des Fensters vorher gar nicht geachtet). Dort gebe ich nun die Geschwindigkeit in Prozent ein und springe mit der Tabulator-Taste aus dem Eingabefeld. Sofort verkürzt sich der Bereich der Zeitleiste, ohne daß ich dort etwas anklicken muß.

Ich wähle dann im Menü "Projekt" den Punkt "Rendern", wähle in dem dann erscheinenden Menü "MPEG-2" aus, entscheide mich für eine Bitrate und drücke "Rendere in Datei". Dann dauert es ewig, bis schließlich die Datei fertig geschrieben ist.

Wenn ich dann die Datei betrachte (mit Totem Video-Player 2.30.2), sehe ich manchmal den entsprechend schneller ablaufenden Clip (also wie gewünscht), meistens aber den in Originalgeschwindigkeit ablaufenden Clip, der einfach nach der neuen Endzeit abbricht.

Offensichtlich berechnet Kdenlive nach der Eingabe eines Prozentwertes für die Geschwindigkeit zwar eine neue Dauer des Clips, aber läßt ihn nicht immer tatsächlich schneller ablaufen. Ich habe versucht herauszufinden, ob es einen Unterschied macht, ob ich mit der Tabulator-Taste oder mit Enter aus dem Eingabefeld der Geschwindigkeit herausspringe, oder ob ich mit den Pfeiltasten die Geschwindigkeit noch justieren soll, aber ich kann keine Systematik entdecken. Es scheint rein zufällig zu sein, ob Kdenlive wirklich die Geschwindigkeit verändert oder den Clip einfach nur abschneidet. In der Mehrzahl der Fälle erhöht der die Geschwindigkeit nicht, sondern berechnet lediglich eine neue Zeit, zu der er den ursprünglichen Clip einfach abschneidet. Woran liegt das, bzw. was mache ich falsch?

dirkolus

Anmeldungsdatum:
17. Mai 2011

Beiträge: 2180

Moin,

Du bist schon weit gekommen! Sehr gut.

SN44 schrieb:

Ich ziehe meine AVI-Datei in die Box "Clip" und dann so auf die Zeitleiste, daß sie links anstößt. Dann wähle ich im Menü "Zeitleiste" den Punkt "Ganzes Projekt in Zeitleiste anzeigen". Dann gehe ich wieder auf das Menü "Zeitleiste",

Hier zuerst darauf achten, dass der ganze Clip in der Zeitleiste selektiert ist, damit der Videoeffekt weiß, auf welchen Clip er angewendet werden soll. Bzw., wenn es mehrere Clips (=Dateien) hintereinander sind, einfach die Shift-Taste gedrückt halten und alle Clips mit der Maus einfangen, damit alle Clips selektiert sind.

dort "Videoeffekt hinzufügen" und "Geschwindigkeit". Es wechselt der Reiter "Projektinhalt" zu "Effektmagazin" (wahrscheinlich hatte ich auf diesen Bereich des Fensters vorher gar nicht geachtet).

Der ist wichtig.

Dort gebe ich nun die Geschwindigkeit in Prozent ein und springe mit der Tabulator-Taste aus dem Eingabefeld. Sofort verkürzt sich der Bereich der Zeitleiste, ohne daß ich dort etwas anklicken muß.

Ok, wunderbar. Der Effekt ist angewendet. Die Geschwindigkeit sollte (bei 10-fach) 1000% betragen. Gegebenenfalls wird noch ein 'Stroboskop' abgefragt, das sollte hier nicht geändert werden (entweder auf '1' oder '0' lassen, wenn möglich). Für die des Englischen mächtigen: Kdenlive-Manual.

Als nächstes kannst Du ansehen, wie Dein Film jetzt aussieht. Im Projekt-Viewer (oben rechts) auf Play gehen und der Clip sollte dort abspielen. Gegebenenfalls den Marker (Cursor, Zeitlinie ...) verschieben nach belieben.

Ich wähle dann im Menü "Projekt" den Punkt "Rendern", wähle in dem dann erscheinenden Menü "MPEG-2" aus, entscheide mich für eine Bitrate und drücke "Rendere in Datei". Dann dauert es ewig, bis schließlich die Datei fertig geschrieben ist.

Ja, das ist notwendig, weil aus Deinen Vorstellungen nun eine neue große Datei gerechnet werden muss. Das sollte aber erst ganz am Schluss passieren.

Wenn ich dann die Datei betrachte (mit Totem Video-Player 2.30.2), sehe ich manchmal den entsprechend schneller ablaufenden Clip (also wie gewünscht), meistens aber den in Originalgeschwindigkeit ablaufenden Clip, der einfach nach der neuen Endzeit abbricht.

Es ist ein wenig schwer, einzuschätzen, was da jetzt genau abläuft. Aber achte mal auf die Punkte oben beim ausprobieren, vielleicht kommen wir Deinen Vorstellungen ein Stückchen näher. Du bist ja sowieso schon recht weit! Aber vielleicht hilft hier ein Screenshot?

Dirk

SN44

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. April 2013

Beiträge: 4

Ich habe es gerade mit einem anderen Clip noch mal ausprobiert: Ich öffne Kdenlive (Version 0.7.7.1), in einem anderen Fenster (Nautilus 2.30.1) habe ich meine originären Filme (AVI-Dateien). Ich packe einen der Filme, ziehe ihn in Kdenlive nach "Projektinhalt" (Wo die Überschriften "Clip"/"Beschreibung" stehen). Nachdem er dort mit einem Vorschaubild sichtbar ist, packe ich ihn wieder an und ziehe ihn ganz nach links in die oberste Zeitleiste. Danach packe ich die Zeitleiste nicht mehr an.

Ich wähle nun im Menü "Zeitleiste" den Punkt "Ganzes Projekt in Zeitleiste anzeigen". Danach wähle ich im Menü "Zeitleiste" den Punkt "Videoeffekt hinzufügen" und dann "Geschwindigkeit". In dem Feld Geschwindigkeit markiere ich von der dort stehenden Angabe "100%" die Ziffer "1", tippe dort eine "4" ein und drücke die Tabulator-Taste. In der Zeitleiste hat sich der Clip automatisch auf ein Viertel verkürzt, es steht dort in grau auf blauem Hintergrund "Geschwindigkeit" und in weißer Schrift auf einem roten Balken steht dort der Name meines ursprünglichen Clips und die Angabe "400%".

Nun gehe ich in das Menü "Clip" und klicke an "Nur Video", weil ich keinen Ton haben möchte. Dann wähle ich im Menü "Projekt" den Punkt "Rendern". Es ist dort als Format "PAL" angegeben und unten ist "Ganzes Projekt" angewählt. Ich wähle das Format "MPEG-2" aus und wähle in der Spalte rechts "MPEG-2 2000k". Dann betätige ich "Rendere in Datei". Dann kommt das Fenster "Rendern" mit einem Fortschrittsbalken. Ich muß etwa eine halbe Stunde warten, bis der Fortschrittsbalken auf 100% geklettert ist.

Danach schließe ich Kdenlive. Ich gehe im normalen Dateimanager (Nautilus 2.30.1) in mein Home-Verzeichnis, dort in das Unterverzeichnis "kdenlive". Ich sehe dort meine neu abgespeicherte Videodatei mit der Endung "mpg" und dem zu erwartenden Zeitstempel. Ich öffne sie mit Doppelklick, es öffnet sich mein Videoplayer (Totem Video-Player 2.30.2), und ich sehe meinen ursprünglichen Films in der ursprünglichen Geschwindigkeit. Wenn ich mit der Maus im Videoplayer die Markierung für die aktuelle Position nach rechts schiebe, erkenne ich, daß es sich nur um das erste Viertel meines Films handelt. Statt dessen wollte ich aber doch den kompletten Film, aber den in vierfacher Geschwindigkeit.

Ich habe jetzt genau beschrieben, was ich tue. Ich habe keinen Click hinzugefügt und keinen Click weggelassen.

dirkolus

Anmeldungsdatum:
17. Mai 2011

Beiträge: 2180

Moin,

Ich konnte mit Deiner Beschreibung alles soweit nachvollziehen, dass ich auch einen Film erhielt mit normaler Geschwindigkeit und kurzer Laufzeit (Ub 10.04, kdenlive 0.9.4). Damit Du Dein gewünschtes Ergebnis erhälst, müsstest Du folgenden Schritt weglassen:

SN44 schrieb:

Nun gehe ich in das Menü "Clip" und klicke an "Nur Video", weil ich keinen Ton haben möchte.

Ich weiss gerade nicht, was diese Aktion innerhalb von kdenlive bewirkt, jedenfalls gibt es bei der weiteren Vorgehensweise das Ergebnis, was Du erwartest: Einen schnell ablaufenden Film. Der Ton ist auch da nicht im Film enthalten.

Grundsätzlich sollte man sich den Film und seine Effekte ansehen, bevor das Ergebnis gerendert wird. Dann braucht man nicht eine halbe Stunde auf eine Überraschung warten. Einfach im Bereich oben rechts den Reiter "Projektmonitor" anwählen (unter den Video-Bereich links) und auf Play drücken. Das zeigt das Ergebnis, so wie es auf der Zeitleiste definiert ist.

Was die Einstellung Clip → Nur Video betrifft: Offenbar werden einige (! - nicht alle!) Einstellung wieder auf default umgestellt, sobald hier eine Änderung passiert. Das passiert nur, wenn die Video- und Audiospuren nicht getrennt sind (was beim normalen Drag & Drop automatisch der Fall ist). Das bedeutet: Zuerst auf dem aktiven Clip in der Zeitleiste ein "Clip → Nur Video" anwenden und dann den Video-effekt "Bewegung → Geschwindigkeit" führt an dieser Stelle auch zum Ziel.

Ich lese mich mal ein, was hier schief läuft.

Dirk

TNTMaster

Anmeldungsdatum:
30. Juli 2009

Beiträge: 879

Hi

Wenn du das mit Kdenlive nicht hinbekommst, kannst du das auch mit ffmpeg im Terminal versuchen, der Befehl:

ffmpeg -i INPUT.avi %d.bmp && ffmpeg -sameq -f image2 -i %d1.bmp OUTPUT.avi && rm *.bmp

Erstelle vorher einen neuen Ordner, kopier das Video dorthin, wechsle im Terminal in diesen Ordner und führe den Befehl dort aus. Markierte Dateinamen sind entsprechend anzupassen!

ffmpeg extrahiert alle Bilder des Videos als Bitmap, nimmt dann jedes 10. Bild (-i %d1.bmp), also 1.bmp, 11.bmp, 21.bmp, usw., erstellt das Video und löscht anschließend wieder alle erstellten .bmp Dateien.

Das funktioniert so aber nur, wenn du 10-fache Geschwindigkeit brauchst, möglicherweise hat ffmpeg da auch eine Möglichkeit eingebaut, um z.B. jedes 3. Bild ins Video zu bringen (da fällt mir momentan aber nichts ein). Mit find o.ä. könnte man das aber auch hinbekommen.

MfG TNT

SN44

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
17. April 2013

Beiträge: 4

Danke. Wenn ich die Option "Nur Video" weglasse, klappt es tatsächlich. Auf die Idee, daß es damit zusammenhängen kann, wäre ich alleine nicht gekommen.

Das Ergebnis ist leider nicht so schön wie gedacht, aber das ist ein inhaltliches Problem. Ich hatte mir eine Kamera vorne an den Fahrradlenker geschnallt und bin damit ein wenig herumgefahren. Wenn ich bergauf fahre, pendelt das Fahrrad, und der Lenker wackelt zusätzlich noch nach rechts und links. Zusätzlich haben die Straßen noch unebenen Belag, das heißt, das gesamte Bild wackelt ohnehin enorm, bei Kopfsteinpflaster ist es besonders heftig. Da habe ich nun gar keinen Plan, wie ich da eine gescheite Kamerafahrt hinbekommen soll.

In dem Fernsehquiz "Der große Preis" mit Wim Thoelke gab es als Frage manchmal auch so eine schnelle Kamerafahrt entlang einer Straße durch mehrere Ortschaften, der Kandidat musste dann raten, um welche Straße (z.B. "Deutsche Alleenstraße", "Deutsche Weinstraße") es sich handelt. Die sind damals zwar vermutlich nicht mit dem Fahrrad gefahren, aber die Probleme mit Kopfsteinpflaster, Schlaglöchern und anderen Unebenheiten müssen die doch auch gehabt haben. Trotzdem machte die Kamerafahrt einen rasanten und zugleich ruhigen, stabilen Eindruck. So etwas würde ich auch gerne erreichen.

seahawk1986

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27. Oktober 2006

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BlackHollow

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28. Juli 2009

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Briareos

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12. September 2006

Beiträge: 63

Hi, mit Openshot kannst du über die Eigenschaften vom Clip direkt die Abspielgeschwindigkeit einstellen und als neuen Clip exportieren. Wobei 10 fache Geschwindigkeit schon sehr hart ist. Ok, kommt natürlich immer drauf an was man erzielen möchte.

Du wirst akzeptieren müssen das Fahrrad fahren immer mit einer gewissen Pendelneigung einher geht. Das ist System bedingt. Selbst mit einem Pendelstativ wirst du das nicht ganz eleminiert bekommen. Hinzu.... das mechanisch sinnvoll am Rad zu befestigen.

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