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Ein App Store für Linux

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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chris109

Avatar von chris109

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 374

Hallo Leute!

Nachdem ich bereits Linux Users Welcome damals zuerst hier im Forum vorgestellt habe möchte ich nun wieder eine Projekt-Idee vorstellen.

Der Linux App Store

Das ist eine Plattform zum Vertrieb von proprietären Applikationen, die der Unterhaltung oder einer bestimmten zeitlich beschränkten Aufgabe dienen.

Warum ich das haben möchte?

Die meiste Software, die ich nutze ist Open Source und das aus gutem Grund. Ich produziere damit meine Inhalte und bin auf deren Verfügbarkeit jetzt und in Zukunft angewiesen. Sie integrieren sich gut in mein System und es entstehen keine laufenden Kosten für die Benutzung.

Allerdings gebe ich auch gerne Geld für bestimmte proprietäre Anwendungen aus, bzw. nutze auch welche die Kostenlos angeboten werden. Das sind diverse Spiele und zuletzt auch Pixum EasyBook das ich für die Erstellung eines Geschenks für meine Großeltern gebraucht habe. Zur Zeit sind solche Angebote jedoch rar und die Installation erfordert, je nach Programm, einiges an Erfahrung.

Ich habe mich also zunächst daran gemacht einen Installer zu schreiben, der es erlaubt eine Applikation mit nur einem Klick aus dem Netz in das persönliche Verzeichnis zu installieren. Die Installation selbst ist dabei absolut ungefährlich, da kein Code ausgeführt wird, der in dem Paket enthalten ist. Der Installer heißt "PAPPI", was für "Personal Application Installer" seht, und er steht unter der GPL v3.

In zwischen habe ich dazu passend ein vollständiges App Store Konzept in der Schublade. - Naja, nicht ganz vollständig. Das Projekt ist doch sehr dankbar und ein Schritt ergibt den nächsten.

Alle Informationen, die ich dazu anbieten kann, findet ihr auf: http://linux-appstore.de/

Ich freue mich über Lob, Kritik, Anregungen, Fragen und Hilfe.

Bearbeitet von redknight:

Fertigen Beitrag hierher kopiert, da bereits Antowrten vorhanden waren. Doppelpost gelöscht

tomtomtom Team-Icon

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Avatar von tomtomtom

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22. August 2008

Beiträge: 52312

Also ich persönlich halte da die Paketverwaltung für praktischer. Gerade Windows-Umsteiger laden sich sonst irgendwelche Pakete herunter und installieren das dann an der Paketverwaltung vorbei.

JaiBee

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8. Juni 2007

Beiträge: 1469

Was soll der "Linux App Store" sein? Eine Software oder eine Website? Beides gibt es imho bereits (zumindest für Ubuntu):

  • Software: Software-Center (seit Karmic, soll weiter ausgebaut werden)

  • Website: Appnr und Allmyapps (Software via apturl installieren)

chris109

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Avatar von chris109

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 374

Entschuldigung, ich habe mich hier verklickt, deshalb steht ein unfertiger Beitrag drin.

Bearbeitet von redknight:

Bitte gehe etwas sparsamer mit Hervorhebungen um. Danke

The-Compiler Team-Icon

Avatar von The-Compiler

Anmeldungsdatum:
21. April 2006

Beiträge: 2640

Hey,

Zum Linux-App-Store kann ich mich eigentlich nur meinen Vorrednern anschliessen.

Linux-Users-Welcome klingt aber gut. Werde mal einige Geschäfte in der Nähe abklappern und andere dazu aufrufen ☺

Florian

chris109

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Avatar von chris109

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 374

Nun ist wieder gut. - Ich bitte nochmals um Entschuldigung für mein Missgeschick.

JaiBee schrieb:

Was soll der "Linux App Store" sein? Eine Software oder eine Website? Beides gibt es imho bereits (zumindest für Ubuntu):

  • Software: Software-Center (seit Karmic, soll weiter ausgebaut werden)

  • Website: Appnr und Allmyapps (Software via apturl installieren)

Ich habe mir die Seiten angesehen. Die sind gut gemacht. Aber ...

  • Die Applikationen sind jedoch weitgehend die selben, die ich auch über die Paketverwaltung bekomme.

  • Ich muss eventuell zusätzliche Paketquellen eintragen und diesen eventuell vertrauen.

  • Ich brauche Root-Rechte, zur Installation.

  • Das Paketformat ist nicht unabhängig von der Distribution.

Das sind alles Punkte, die ich nicht haben möchte.

harry123

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Anmeldungsdatum:
3. Mai 2006

Beiträge: 3188

Was genau stört dich an den root-Rechten? Es hat einen guten Grund weshalb nicht jeder Nutzer irgendwas installieren darf. Klar, es bleibt wie von dir beschrieben im /home Verzeichnis, das ist meiner Meinung nach aber kein guter Ort um Programme abzulegen!

Grüße

chris109

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Avatar von chris109

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 374

harry123 schrieb:

Was genau stört dich an den root-Rechten? Es hat einen guten Grund weshalb nicht jeder Nutzer irgendwas installieren darf. Klar, es bleibt wie von dir beschrieben im /home Verzeichnis, das ist meiner Meinung nach aber kein guter Ort um Programme abzulegen!

Mit root-Rechten lässt sich potentiell mehr Schaden anrichten. - Ich betreue einen Nutzer, der auf seinem eigenen PC keine Adminstrationsrechte hat, damit er keinen Schaden anrichten kann.

konman

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Anmeldungsdatum:
29. Dezember 2009

Beiträge: Zähle...

So etwas wie ein App-Center ist ja eine gute Idee. In Ubuntu 9.10 gibt es das "Ubuntu Software Center", welches auch für neue Nutzer komfortabel zu benutzen ist.

chris109 schrieb:

  • Das Paketformat ist nicht unabhängig von der Distribution.

In meinen Augen ist dieser Punkt ein Pro für das Ubuntu Software Center.

chris109

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Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 374

tomtomtom schrieb:

Also ich persönlich halte da die Paketverwaltung für praktischer. Gerade Windows-Umsteiger laden sich sonst irgendwelche Pakete herunter und installieren das dann an der Paketverwaltung vorbei.

Genau das sollen sie tun! 😉

Es ist auch nicht das Ziel, Software über PAPPI zu installieren, die von der Paketverwaltung bereitgestellt wird. Die Software könnten sie anderenfalls, falls der Hersteller denn Debian-Pakete bereitstellt, nur über Fremdquellen installieren.

Und wie heißt es im Wiki immer? - Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.

Es soll zum Beispiel kein E-Mail-Programm im Appstore geben, aber ein Programm um E-Mail-Grußkarten zu versenden, könnte ich mir gut vorstellen. Es geht also Hauptsächlich darum, all die netten Spielereien, die es für Windows gibt, auch für Linux zu bekommen.

Des Weiteren sind Multimedia-Lernprogramme für Linux zur Zeit Mangelware. Auch diese sind super Kandidaten für PAPPI und den App Store.

Damit bald viele Applikationen zur Verfügung stehen, integriert PAPPI diverse Emulatoren und Wine.

JaiBee

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Anmeldungsdatum:
8. Juni 2007

Beiträge: 1469

Ich habe noch nicht verstanden, für welche Software PAPPI eigentlich gedacht ist. Werden es primär Windows-Programme (Freeware?) sein, welche mit Wine ausgeführt werden? Wie sieht es bei kommerzieller Software mit dem Urheberrecht aus?

Für die meisten Linux-Programme ist PAPPI ja nicht notwendig, da man diese meist über die Paketverwaltung installieren kann.

Auch wenn ich's noch nicht ganz "blicke" hört such der App Store auf jeden Fall sehr interessant an 👍.

Gruß JaiBee

EDIT: Habe soeben die PDF-Datei auf der Homepage entdeckt, welche meine Fragen beantwortet.
EDIT: Soeben mal ausprobiert – ist echt cool 😎!

chris109

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Avatar von chris109

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 374

  • Es werden hauptsächlich kostenlose und kostenpflichtige proprietäre Anwendungen sein.

  • Windows-Programme werden mit Wine ausgeführt.

  • Amiga-Spiele werden durch UAE ermöglicht.

  • DOS Programme laufen in einer Dosbox

Soweit habe ich schon alles einmal ausprobiert. Auf der Liste der Emulatoren, die ich noch testen möchte, stehen:

  • dgen - Für Seaga Mega Drive

  • zsnes - Für Super Nintendo Entertainment System

  • PCSX-df - Für PlayStation One

Da die meisten dieser Spiele kostenpflichtig sein werden, können auch die Rechteinhaber entsprechend entlohnt werden.

Bei all diesen Emulatoren, habe ich es bisher geschafft, dass kein Nutzer ohne entsprechendes Hintergrundwissen merkt, dass er es mit einem Emulator zu tun hat. Alles fühlt sich an, als wäre es ein natives Programm.

Wutzara

Anmeldungsdatum:
29. November 2008

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Wo findet man den Quellcode von PAPPI.

Ansonsten finde ich die Idee eigentlich schon gut - nur glaube ich solltest du durchaus auch einige Sicherheitssysteme integrieren. Was ist wenn der Benutzer die Software wieder deinstallieren will?

Gruss Wutzara

chris109

(Themenstarter)
Avatar von chris109

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 374

http://linux-appstore.de/pappi.php

PAPPI ist ein Bash-Skript und deinstallieren, kann er auch. 😉

Sicherheit ist bei dem ganzen Konzept bereits eingeplant aber noch nicht implementiert. Das hat aber auch noch Zeit. Im Moment wären die angedachten Funktionen nur hinderlich bei der Entwicklung.

Sypherify

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Anmeldungsdatum:
2. Januar 2010

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chris109 schrieb:

harry123 schrieb:

Was genau stört dich an den root-Rechten? Es hat einen guten Grund weshalb nicht jeder Nutzer irgendwas installieren darf. Klar, es bleibt wie von dir beschrieben im /home Verzeichnis, das ist meiner Meinung nach aber kein guter Ort um Programme abzulegen!

Mit root-Rechten lässt sich potentiell mehr Schaden anrichten. - Ich betreue einen Nutzer, der auf seinem eigenen PC keine Adminstrationsrechte hat, damit er keinen Schaden anrichten kann.

In das Software-Center kommen doch eh nur Vertrauenswürdige Anwendungen rein und in nächster Zeit werden dort auch mehr Software zur Verfügung stehen.

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