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Echtzeit-Audio und Entertainment System (RME MultifaceII, Bitwig3)

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 18.04 (Bionic Beaver)
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synthefreak

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6. März 2019

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Udalrich schrieb:

synthefreak schrieb:

Webbrowser offen wo Film rennt (der Ton rennt ja durch Bitwig durch und wird dort mit FabFilter Plugins optimiert // sprache zu leise, explosionen zu laut)

Browser-Film mit zu leiser Sprache und zu lauten Explosionen: kann man das korrigieren lassen mit Jack und einem bestimmten Werkzeug (aus dem Ubuntu-Repositorium), oder braucht man da so komplexe, teils kommerzielle, Programme und -Erweiterungen, wie Ihr hier im Thema besprecht?

(Ich las dieses Thema interessiert durch, um etwas zu lernen, verstehe aber nichtmal die Hälfte. Dennoch informatives Thema.)

Ja klar geht das.

Mit FabFilter wollte ich nur andeuten, dass ich meine bereits gekauften kommerziellen Produkte weiter verwenden will.

Anstelle eines FabFilter-proC's kann man z.B. (fast) jeden x-beliebigen Kompressor verwenden. Ein Kompressor der soviel kostet wie eine ganze DAW ist i.d.R. schon besser als ein gratis-Kompressor, was aber nicht heisst das die gratis Sachen schlecht seien. benutze selber einige sehr gute Freeware Plugins. z.B. https://varietyofsound.wordpress.com/ oder https://www.izotope.com/en/im-looking-for/free-audio-plug-ins.html fallen mir gerade spontan ein.

Hab jetzt kurz gegoogel: https://www.audiopluginsforfree.com/linux/ Für Linux ist anscheinend das PluginFormat LV2 sehr populär, aber ich behaupte mal die wahre PluginFormat-Größe ist VST.

VST wird von vielen DAW's (Musikprogrammen) unterstützt und ist offener Standart, was wohl zur seiner Reichweite beigetragen hat. Leider wurde damit soviel Schindluder getrieben, dass vst Plugins in Cubase/Nuendo Probleme machten (obwohl VST der pluginStandart für Cubase/Nuendo/Wavelab ist), und deshalb hat wahrsch. Steinberg (Schöpfer von VST, Cubase...) seit VST3 verboten den vst-Header zu ändern (was immer das auch heißt). Aber dafür gibt es jetzt offiziell VST3 auch für Linux 😀

Würde an deiner Stelle Ardour, oder ein Programm was spezialisiert ist Plugins (LV2, VST) hintereinander... zu hängen (nennt man i.d.R. PluginChainer), mit Jack, zwischen WebBrowser und TonAusgabe zu tun. Und dann in Ardour b.z.w. PluinChainer eine von folgenden reintun: https://www.audiopluginsforfree.com/linux/?effect-instrument=19&orderby=popularity beide Compressoren im Link sind anscheinend LV2 und VST...

Falls du Hilfe brauchst, kann ich dir gerne helfen (zumindest wie man die Effekte einstellt), aber würde es willkommen heißen, wenn man einen eigenen Thread dazu aufmach, und vl. einen Link hier lässt... Mein Anliegen ist schon verwirrend genug, und hier soll es sich darum drehen, wie man ein Hybrid Echtzeit-Audio und Entertainment system mit Ubuntu realisiert. Schätze in deinen Thread wird es dann mehr um die Wahl der Plugins und der PluginHosts (DAW b.z.w. PluginChainer) gehen...

Edit: pepre war schneller... und seh grad da sind noch mehr posts die ich übersehen habe...

synthefreak

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pepre schrieb:

Die eierlegende Wollmilchsau wird nicht funktionieren.

Ich hab hier ein Debian Buster auf einem Ryzen 8 Kern und eine FCA1616 via Firewire. Ein all-in-one-Rechner, der das von dir o.g. tut, nämlich alles.

Das Teil läuft ohne xrun bei 96kHz, 128 Frames/Periode, 3 Periods/Buffer.

Und zwar so lange, bis ich PulseAudio anwerfe, egal ob an jack angedockt oder nicht. Dann kommen sporadisch und ohne erkennbaren Anlaß xruns. Keine Ahnung, wie man das in den Griff bekommt. Noch keine Ahnung, hoffe ich ☺ Wenn ich auf 256 Frames/Periode wechsle tritt das nicht mehr auf.

Der Vorteil der FCA1616: sie hat ein Poti, mit dem man stufenlos von "Nur Monitor" zu "Nur DAW" regeln kann. Super Sache, das! 😉

OK, Danke! bin gespannt, ob ich bei meiner Gurke mehr Glück habe...

128 Frames/Periode = ALSA/Jack Puffer und was ist der 3 Periods/Buffer?

Udalrich

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Danke an Pepre und Synthefreak. Um Euer Thema nicht zu entführen, habe ich vor kurzem ein neues Thema imselben Subforum „Multimedia“ aufgemacht und wollte hier nur den Verweis hinterlassen, aber leider ist mein Thema als „Spam“ eingestuft worden und muß von einem Moderator manuell freigeschalten werden. Melde mich kurz hier, wenn es soweit ist. Nun will ich nicht länger das eh schon komplexe Thema stören.

sudo apt install calf-plugins

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synthefreak schrieb:

und was ist der 3 Periods/Buffer?

Die "-n" Option in jackd. Steht bei USB und Firewire oft auf 3, bei PCI und PCIe auf 2.

S. jackd manpage, dort: backend option, nperiods.

Udalrich

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15. Mai 2019

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Udalrich schrieb:

Danke an Pepre und Synthefreak. Um Euer Thema nicht zu entführen, habe ich vor kurzem ein neues Thema imselben Subforum „Multimedia“ aufgemacht und wollte hier nur den Verweis hinterlassen

Jetzt: „Browser-Filme mit zu leiser Sprache und zu lauten Explosionen“

Und nun störe ich nicht mehr. ☺

synthefreak

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6. März 2019

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synthefreak schrieb:

... VST wird von vielen DAW's (Musikprogrammen) unterstützt und ist offener Standart, was wohl zur seiner Reichweite beigetragen hat. Leider wurde damit soviel Schindluder getrieben, dass vst Plugins in Cubase/Nuendo Probleme machten (obwohl VST der pluginStandart für Cubase/Nuendo/Wavelab ist), und deshalb hat wahrsch. Steinberg (Schöpfer von VST, Cubase...) seit VST3 verboten den vst-Header zu ändern (was immer das auch heißt). Aber dafür gibt es jetzt offiziell VST3 auch für Linux 😀 ...

In VST2 gibt es z.B. keinen dezidierten "SideChain Eingang" bei den Plugins, drum sind wohl einige Hersteller dazu übergegangen, ihren VST2 Header so abzuändern, damit (leider nur) bestimmte DAW's Sidechain supporten (so stell ich mir das zumindest vor). In VST3 gibt es (u.A.) Sidechain support...

synthefreak

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Mein Traum von einen Ubuntu für's Musikmachen, wie ich es mir vorgestellt habe ist geplatzt.

Müsste auf meiner PCIe Soundkarte eine eigene ALSA Firmware aufspielen, was ich aber nicht machen will, weil ich den Computer hauptsächlich mit Windows zum Musikmachen verwende.

Jetzt bleibt mir nur mehr die Möglichkeit (wie ich es jetzt schon ein ganze weile mache) meinen Wandler, welche eine USB-Soundkarte eingebaut hat, zu verwenden.

Des weiteren, bin ich überhaupt im üblegen auf Bitwig zu verzichten (dachte ich könnte meine PCIe Soundkarte unter Linux vollwertig verwenden), und stattdessen auf Ardour zu setzten, wo ich gelesen habe, dass man damit Windows-VST auch nutzen kann, wenn man es sich selbst kompiliert.

Dann könnte ich auf Windows auch Ardour installieren, und erhoffen, meine unter Linux erstellten Projekte unter Windows weiterbearbeiten zu können...

Kennt Jemand vl. eine Anleitung wie man sich Ardour mit Winows-VST-Unterstützung selbst kompilieren kann?

Ein Anderes ganz großes Problem ist, dass das MIDI-Interface wo mein MasterKeyboard (ganz wichtig für mich zum Musikmachen) draufhängt, auch in die Soundkarte eingebaut ist, und da diese unter Linux nicht, so wie ich will, funktioniert, habe ich in Ubuntu kein Masterkeyboard, und will auch nicht die Verkabelung ändern... Schätze spätestens wenn ich ein neues Masterkeyboard kaufe, wird das eh via USB am Rechner hängen und somit kein Problem darstellen.

Könnt ihr mir vl. diesbezüglich auch wieder weiterhelfen? (Ardour mit VST unterstützung kompilieren)

Lg

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Du hast ja dein Problem schon erkannt. Mir rollt es halt die Fußnägel hoch, wenn ich wine und jack in einem Satz lese, Stichworte Latenz und Stabilität...

Müsste auf meiner PCIe Soundkarte eine eigene ALSA Firmware aufspielen

What?! Noch nie gehört... Hast du einen Link? Die Multiface II wird doch vollständig unterstützt?! 🙄

... weil ich den Computer hauptsächlich mit Windows zum Musikmachen verwende.

Warum beläßt du es nicht dabei? Wenn ich mir den ganzen Stress vorstelle, um proprietäre Windows-VSTs irgendwie in Linux zum Laufen zu bekommen, - gute Güte! Und wenn man da nur kurz reinliest finden sich zuhauf Probleme, und der Support selbst sagt:

The best OS to use for Windows plug-ins is Windows (it comes free with most PCs) and now Ardour runs on Windows too - so if for some reason you must use Ardour, the best place to do so with Windows VSTs would be on Windows.

Ich finde es eh schon komplex genug, sich mit allen Möglichkeiten aller Plugins, Programme, whatever auseinander zu setzen. Da muss man nicht noch mit einer waghalsigen wine-Konstruktion zusätzlich beschäftigen. Schließlich geht es primär um's Musik machen 😉


PS und nur als Hinweis, dass jenseits des Standard-DAW-Usus noch weit mehr geht: meinen Workflow hat es deutlich beschleunigt, dass ich das Basic-Mixing auf ein X32 ausgelagert habe. Ardour kümmert sich seitdem nur noch um MIDI und die virtuellen Instrumente, und ggf "besondere Effektierungen". Bei mir passt das mit 16 analogen und 16 digitalen Spuren perfekt ins Produktionskonzept.

synthefreak

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6. März 2019

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Herzlichen Danke pepre!!!

Ich poste jetzt absichtlich keinen Link weil Du wahrsch. mit 2min googlen, besseres findest, als ich mit einer kurzen google suche zusammenbringe. Ich hab von Anfang an gelesen, dass es eine eigene ALSA Firmware für mein MultifaceII gibt, b.z.w. für die PCI(e) Karte (HDSPe) genau genommen. (Diese PCIe Karte funktioniert auch mit anderen RME Geräten). Aber ich dachte, das ist sicher kein muss, aber seitdem ich diesen Thread eröffnet habe, suche ich immer wieder queerbeet nach Lösungen, und bin mittlerweile darauf eingestellt: RME hat extra eine eigene HDSPe-ALSA Firmware für Linux geschustert, welche ich zu verwenden habe, wenn ich das Zeug unter Linux nutzen will.

Meine Beweggründe Ubuntu zu nutzen sind, weil ich einfach von Windows weg will, weil mir das zu steil wird. Ursprünglich komme ich eigentlich von Linux und wurde durch die Musiksoftware verführt, dann für Alles Windows zu verwenden. Weil andauernd neustarten schon ein abturner ist. Aber Windows10 ist derart eigenwillig, dass ich mich nicht mehr damit so ohne weiteres in's Internet traue, für meine low-latency-Anwendung. Hab's 2 Jahre (ohne Zusatztools) probiert, aber M$ gibt sich Alle mühe einen zu Nerven. Und so haben sie's geschafft, dass ich eine Win10 Partition für Musiksachen habe, und dieses win10 geht nicht in's netzt (Außer zur wartung/Installation), und für Alles Andere verwende ich Ubuntu. Und ich hätte wenigstens ein bisschien DAW, auf meinen Entertainment-System (Ubuntu). Und da hätte mir Bitwig und meine u-He Plugins gereicht, für so Kleinigkeiten. Aber derzeit scheitert es witziger weiße an meinen Master-Keyboard welches via MIDI an der Soundkarte steckt.

Wenn ich mir mal ein neues Masterkeyboard kaufe, wird das mit ziemlicher Sicherheit eine USB-Schnittstelle haben, und ich kann loslegen (Mit Linux Musikmachen). Aber ich finde kein passendes, und ein USB-MIDI-Interface will ich jetzt auch nicht dazwischen hängen, nur damit Linux geht...

Außerdem muss ich gestehen, wollte ich schon immer mal wissen, wie es ist win-VSTs unter Linux zu nutzen 😀

synthefreak

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6. März 2019

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https://www.forum.rme-audio.de/viewtopic.php?id=16978 Topic: hdsploader + ubuntustudio 12 + firmware = 'device or resource busy'

Aber auf der Treiber Download Seite steht nichts von einen Firmware update: http://www.rme-audio.de/downloads/driver/linux.php

Und eine ur-alte RME-Seite, wo aber auch nichts konkretes steht: https://www.rme-audio.de/old/linux/alsa.htm

hab ich jetzt gefunden.

Ich bilde mir aber ein, dass ich eh mal die Ein-/Ausgänge meines Multiface2 in Ubuntu sehen konnte, aber mir fehlte die Software (TotalMix) um den Ton auf den richtigen HardwareOut zu rooten. Werd's jetzt noch mal probieren...

Vielen Dank für Deine Hilfe pepre 😀

synthefreak

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6. März 2019

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pepre Du bist ein Genie!!!

Es läuft jetzt.

Lag wahrscheinlich an den Updates k.A.

Das erste Mal als ich heute Bitwig öffnete sah ich, in den Bitwig'schen Audio-Einstellungen, unter ALSA nichts. Erst beim 2ten mal waren die Ausgänge da. Leider funktionieren sie nicht. ABER MIDI FUNKTIONIERT!!! 😀

Verwende jetzt als AudioInterface meinen Wandler, und MIDI Funktioniert wie gewünscht über meine PCIe Soundkarte 😀

Let's Rock 'n Roll!!!

synthefreak

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6. März 2019

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synthefreak schrieb:

Aber auf der Treiber Download Seite steht nichts von einen Firmware update: http://www.rme-audio.de/downloads/driver/linux.php

Wenn man den Link auf der RME Seite folgt, kommt man auf die ALSA Seite wo man auch die Firmware u.A. vom Multiface2 runterladen kann.

Wollte das eigentlich schon gestern posten, hab aber wohl nicht auf senden gedrückt.

_

Hatte gestern Bitwig mit u-He Plugins ( https://u-he.com/products/ ) laufen, und hat eigentlich super funktioniert, bis auf die Tatsache das ich den Puffer sehr hoch drehen musste. Der u-He Repro lief mit MultiCore an und HQ=Off nicht mal mit 128samples x-run's frei.

Werd mal versuchen Pulse-Audio zu dekativieren, und dann werd ich auf Ubuntu-Studio umsteigen...

Lg

synthefreak

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6. März 2019

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Ubuntu ist so leiwand!!!

Hab jetzt einfach Ubuntu Studio nachträglich installiert: https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Studio/Installation/#Nachtraegliche-Installation

lightDM als Displaymanger gewählt, wo man zwischen lightDM und GDM wählen konnte.

Und jetzt geht u-He Repro5 VST3, in Bitwig, mit und ohne MultiThreading und HQ bei 128 Samples @ 44.1khz 😀

Nachtrag: CounterStrikeGO funktioniert jetzt auch richtig, durch das Ubuntu-Studio nachträglich installieren.

synthefreak

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6. März 2019

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Hallo Leute 😀

Ich bin jetzt mittlerweile ein richtiger Ubuntu-User (derzeit Ubuntu Studio, aber mal schauen, vl. welchsel ich noch zum normalen Ubuntu) und bei mir hat sich einiges getan, und wollte euch auf den laufenden halten b.z.w. um eure Meinung und Ratschläge bitten...

Eine RME-Multiface II sollte man eigentlich ziemlich problemlos zum laufen bringen. Sogar "ein altes Totalmix (HDSP Mixer // Steuersoftware für Mischpult auf der Soundkarte)" geht damit. Mir war aber immer diese "HDSPe ALSA Firmware Sache" ein Dorn im Auge (weil ich das MultifaceII hauptsächlich in Windows verwende und dachte ein Frimware-Update, jedes mal, kann doch nicht gesund sein // aber anscheinend total unbegründet), aber wenn man auf der alten RME-Seite schaut, sieht man, dass RME sogar bei der Entwicklung Involviert war... Jedenfalls hab ich mittlerweile eine neue Soundkarte (RME-HDSPe MADI FX) und für die gibt es leider keine ALSA-Firmware, aber die Sache mit den MultifaceII ist nicht vorbei, denn jetzt will ich es als Wandler einsetzen (in TotalMix einstellen: Analog in's > ADAT out's ; ADAT In's > Analog Out's // das merkt sich das MultifaceII dann so lange wie es Strom bekommt, auch vom einen externen Netzteil) wo kein Computer in der nähe ist, drum will ich mir später dann einen Einplatinen-Computer mit PCIe Schnittstelle kaufen, und dort dann "HDSPe Mixer" installieren, um das Multiface als Wanlder zu konfigurieren, hab dazu den Thread "RME Linux für ALSA" https://forum.ubuntuusers.de/topic/arm-linux-fuer-alsa/ aufgemacht.

Aber die Tatsache, dass es keine ALSA-Firmware für meine neue Soundkarte gibt, ist jetzt nicht sooo, schlimm. Wie das MultifaceII merkt sich auch die HDSPe MADI FX die TotalMix- (quasi HDSP Mixer-) Einstellungen, bis sie ganz stromlos gemacht wird (und hat auch noch DSP-Audio-Effekte), sprich die Einstellungen überleben reboots. Und ich werde das Ubuntu-Audio so routen, dass meine onboard-Soundkarte via ADAT zu meinen "MADI Router" (ist eigentlich ein AD/DA-Wanlder welcher einfaches "Aanalog- ADAT- MADI-Routing" kann) geht, welcher es dann via MADI zur neuen Soundkarte weiterleitet, die so konfiguriert ist, dass der Ton bei meiner Abhöre rauskommt... Das mach ich aber erst später wenn die finale Verkabelung fertig ist (ein Freund macht mir noch ein Kunstwerk fertig auf die ganze Wand, und erst wenn er fertig ist, will ich die Kabelkanäle verlegen), der einzige richtige Hacken ist, dass ich zuerst Windows booten muss, aber hauptsächlich mach ich mit den Rechner Musik, drumm ist das für mich verkraftbar. Zurzeit muss ich einfach bei den Wanlder, bei meiner Abhöre, von "AD/DA"- auf "USB"-Mode umschalten, dann kommt der Ton über USB (class complient). Sprich "Ton von Linux" geht immer, weil der Wanlder bei meiner Abhöre zusätzlich via USB dranhängt, wenn ich aber auf USB umschalte gehen aber meine Synthsizer nicht über diese Abhöre, deshlab dann der Workaround via "onboard Soundkarte" und "(durch vorherigen Windows-Boot) vor-konfigurierten Soundkarten-Mischpult".

Derzeit hab ich ein Ubuntu-Studio 19 (mit gnome, und gnome-look ausgetobt) wo aber MIDI noch nie richtig funktioniert hat: Sprich ich drücke eine Taste am Keyboard, die Noten kommen verzögert und extrem ver-jitter't an, und beleiben hängen..., ganz komisch. Getestet mit BitWig3 und u-He -Repro und -Diva.

Die RealTime-Audio-Performance (<32 Samples @ 44,1khz) ist auch schlecht, meine mit Ubuntu Studio 18 war die erheblich besser, aber ich hab beim jetztigen 19er auch noch gar nicht's wirklich konfiguriert. Das MIDI-Keyboard welches so komisches verhalten Zeigt (sprich unbenutzbar ist) hängt über eine StarTech-USB3-PCIe-Karte drann, muss mal versuchen auf die onboard-USB umzustecken...

Jedenfalls ist es schön wieder Linux Nutzer zu sein, und mein "finales Ziel" ist halt, Tutorials zu machen wie man mit Linux end-geil-Audio-technisch Filme schauen kann: Also hochwertige Plugins (Linux VST3, oder Win-VST // mehr kenn' ich noch nicht) in den Abhörweg reintun, und die so einstellen: Dass die Stimmen gut verständlich sind, und die Explosionen nicht den Nachbarn aufwecken...

Auf Jedenfall rießen Dank für eure Hilfe!!! Und hoffe, dass ich euch bald neues zu berichten habe ☺

Edit: Sätze sinngemäß, so, dass man sie verstehen kann, ergänzt. Rechtschreib- und Tipp-Fehler korrigiert.

Lg

mk1967

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24. April 2011

Beiträge: 1392

Mit Blick auf deine Erfahrungen...

synthefreak schrieb:

Derzeit hab ich ein Ubuntu-Studio 19 (mit gnome, und gnome-look ausgetobt) wo aber MIDI noch nie richtig funktioniert hat [...] Die RealTime-Audio-Performance (<32 Samples @ 44,1khz) ist auch schlecht, meine mit Ubuntu Studio 18 war die erheblich besser, aber ich hab beim jetztigen 19er auch noch gar nicht's wirklich konfiguriert.

... und die Intensität deiner Aktionen würde ich dahingehend...

synthefreak schrieb:

um eure Meinung und Ratschläge bitten...

... entweder UbuntuStudio demnächst mit 20.04 noch mal eine letzte Chance usw. 🙄 (bei mir hakt es nämlich auch gern, erst recht gab es bei MIDI Probleme) oder gleich zu AVLinux oder LibraZiK 2 studio wechseln. Die laufen einfach zuverlässiger, unkomplizierter und rechen-ressourcenschonender, besonders LibraZiK.

synthefreak schrieb:

Tutorials zu machen wie man mit Linux end-geil-Audio-technisch Filme schauen kann

Gute Idee 👍 - Linux-Audio-Tutorials sind nach meinem Eindruck (jedenfalls auf deutsch) Mangelware.

synthefreak schrieb:

Also hochwertige Plugins (Linux VST3, oder Win-VST // mehr kenn' ich noch nicht)

Gibt das LV2-Arsenal da nichts her? (Bei LibraZiK sind viele ab Installation mit dabei.)

Michael