Habe hier einen alten HP e-Vectra Mini-PC mit Windows 98. Der Versuch Ubuntu/Lubuntu/Xubuntu zu installieren schlug fehl, weil es einfach zu langsam ist oder sich gar nicht richtig installieren lies. Im Textmodus geht's natürlich. Welche Distributionen mit minimaler Hardwareanforderung bieten einen grafischen Desktop mit Mausbedienung und (schlanken) Webbrowser/Email Applikationen?
Distribution mit minimalen Anforderungen? (700MHz, 128 MB)
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Bodhi Linux. Basiert im Kern auf 12.04 und ist ein "semi-rolling" release System. Die Homepage sagt:
Allerdings wird das Surfen nicht viel Spaß machen, weil wegen der 128 MB RAM viel geswapped werden wird. |
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Lokalisierungsteam
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Hilft eventuell folgende Distribution weiter? http://antix.mepis.org - Ansonsten würde ich mich halt an den Windowmanagern Fluxbox oder IceWM orientieren. |
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Antworten hast du ja schon erhalten, ich möchte nur einfach fragen, wozu der Aufwand? Du wirst keinen modernen Browser auf so einer Kiste vernünftig zum Laufen bringen. Das moderne Web ist einfach nicht mehr für solche Maschinen gedacht. Dazu kommen noch die (im Vergleich zu heute) unsäglich langsamen Grafikkarten. E-Mail dagegen stellt kein Problem dar, da gibt es genügend schlanke Programme, die auch noch auf so einer alten Maschine laufen (z.B. Sylpheed) |
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dentaku schrieb:
Warum nicht 2 x http://www.conrad.de/ce/de/product/974238/OEM-Arbeitsspeicher-256-MB-SD-RAM-133-MHz-168-16CHIP. Auch sowas wie eine Kruschtelkiste könnte helfen. Ansonst bleibt nur Dillo zum Wikipedia oder Uu surfen. Bei meiner letzten Knoppix Installation (6.2) auf einem P 2 hat der Rechner die ganze nacht gerödelt. Läuft als Mahjong Zeitvertreib. Allerdings hat mir jemand aus der Familie einen 64 MB Riegel gemopst und gegen einen 32 er ersetzt 👿 . Aber Mahjong, Solitär und Abiword gehen noch mit 96 MB ☺ . Schwieriger wir nur die Beschaffung der SO-Dimms. LG |
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Warum schmeißt man so ein Ding nicht einfach weg? Da hat der RPi sogar mehr Power ^^ |
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TheDarkRose schrieb:
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Das eine hat doch mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Ich hatte auch mal eine ganze Zeit lang zusätzlich noch einen P2-350 mit 32MB RAM, einer Voodoo-Grafikkarte und einer Roland LAPC1 unter dem Schreibtisch stehen. Diesen Rechner habe ich nur benutzt um alte DOS-Spiele perfekt zocken zu können. Da ich die gleiche Qualität (Abgesehen von der Roland-Karte) auch mit DOS-Box erreichen konnte, habe ich den Rechner irgendwann eingemottet bzw. verschrottet und die Roland-Karte bei eBay verkauft. Ich bin auch Nostalgiker in Sachen Computer (Ich habe noch zwei Atari ST und eine SGI Indigo2 im Keller liegen), aber ich kann nicht nachvollziehen, woran Leute mit aller Gewalt alte Hardware mit aktuellen Betriebssystemen am Laufen halten wollen? Vor 13 Jahren hat doch auch niemand probiert auf einem 386DX25 mit 4MB Windows 2000 zu installieren. Warum soll das dann ausgerechnet mit Linux funktionieren? |
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Warum soll das dann ausgerechnet mit Linux funktionieren? Tja das ist der Vorteil von Linux. 😎 Hab hier noch 32MB Dimm rumfahren 🙄 |
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Knarf68 schrieb:
Hey Danke für das Angebot ☺ , aber beide Steckplätze sind schon belegt. glasenisback schrieb:
Hach. Wegen des Erfolgserlebnises ☺ . Die Verarbeitung, weils geht und.... Naja, manche möchten etwas Taschengeld damit machen indem sie solch alte Teile verkaufen. Da sollte schon ein Betriebssystem laufen. Edit: Ach, Eh hab ich schon erwähnt, dass wir bei uns hier alles können 😀 außer Hochdeutsch. |
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Der Vorteil wäre nur vorhanden, wenn die Kiste auch mit einer aktuellen Linux-Distribution bzw. moderner Software schnell genug zum Arbeiten wäre. Wenn ich aber den Komfort auf so einem Rechner auf dem gleichen Stand wie damals halten muss (Einfacher Fenstermanager, abgespeckter Browser, usw.), dann kann auch darauf verzichten. Wir haben immerhin das Jahr 2013 und nicht mehr die Mitte der 90er, als es noch eine einzige vernünftige Desktopoberfläche für Linux gab. Das größte Problem stellt da nicht einmal die CPU oder der Arbeitsspeicher dar, sondern die Grafikkarte: Ich hatte z.B. noch vor ca. zwei Jahren ein Thinkpad R31 im Einsatz (P3-1GHz, 512MB RAM, 40GB HDD). Das Notebook funktionierte eigentlich ganz gut, nur war dessen Grafikkarte bzw. der X11-Treiber so lahm, dass man oft das Gefühl hatte, der Rechner bleibt gleich stehen. Selbst mit einem abgespeckten Gtk+-Theme machte es einfach keinen Spaß mehr mit dem Rechner zu arbeiten, vor allem, wenn man daneben einen Rechner (Ein etwa zwei Jahre jüngeres Dell Latitude D505-Notebook) hat, bei dem alles nur so flutscht. Heutzutage ist die Situation sogar noch schlimmer, da Intel die Pflege für die Chipsätze der 800er Baureihe fast vollständig aufgegeben hat.
Davon hab ich auch noch eine ganze Kiste rumliegen.
Brauchst du vielleicht noch ein Athlon XP-Board mit passender CPU? Liegt bei mir noch rum und sollte eigentlich dieses Wochenende im Elektroschrott landen.
Ich hatte so eine Phase auch mal. Diese ist aber bei mir seit ca. 5 Jahren vorbei, weil ich einfach keinen Bock mehr habe tonnenweise "Altmetall" im Keller liegen zu haben, für das ich eh keine sinnvolle Verwendung mehr habe. Und jünger wird das Zeug auch nicht mehr. Und nur um zu beweisen, dass es geht, ist mir meine Zeit zu schade. Ich weiß, dass es funktioniert, aber eben mehr schlecht als recht bzw. mit so vielen Abstrichen, dass es eigentlich nicht sinnvoll ist überhaupt Zeit darin zu investieren.
Und wer soll bitteschön noch Verwendung für einen P3-700-Rechner haben? Vor allem, wenn man für ein paar Euro mehr einen deutlich besseren Rechner bekommt, den man dann auch noch ohne Verrenkungen sinnvoll einsetzen kann.
Immer die Schwaben *seufz* Da muss wohl dann ein Badener her um zu erklären, wie die Welt funktioniert 😉 |
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Weil ich das alte Pferd nicht erschiessen will sondern einen Gnadenhof suche ... |
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Unser Wiki kennst du ja - Alte Hardware/Sonstige Distributionen. Mein persönlicher Favorit wäre hier SliTaz. Installation und Einrichtung ist ziemlich einfach und insgesamt sehr gut (mehrsprachig) dokumentiert. Sämtliche Pakete lassen sich auch zusammengefasst als Image herunterladen. |
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Ich hab nen alten P3-Laptop mit 256 MB RAM (OK, ist das Doppelte) mit Debian (Wheezy) + Xfce erfolgreich reanimiert. Ubuntu war dagegen unbrauchbar, selbst mit LXDE. Mit Opera ohne irgendwelchen Schnickschnack (vor allem ohne die eingebaute E-Mail-Funktion!) geht sogar Surfen flüssig, nur sollte man nicht mehr als 3-4 Tabs offen haben, sonst geht das Swappen los. Wenns auch mit vielen Tabs schnell gehen soll gibts auch noch NetSurf, der kann (als Vorteil zu Dillo) immerhin CSS, aber kein JavaScript. |