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Lexmark Z55 Kernel kompilieren oder VM installieren

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 15.04 (Vivid Vervet)
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asdfafawfawf

Anmeldungsdatum:
27. Mai 2012

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Hi,

ich habe einen alten Drucker, und zwar einen Lexmark Z55. Dieser ist (laut Handbuch, PDF) 2001 erschienen (hat auch noch die Parallelschnittstelle, seit Vista gibt es keine Windows-Treiber mehr dafür) und kann dementsprechend nicht mehr als Neuheit bezeichnet werden.

Ich würde ihn gerne unter Linux zum Laufen bringen. Ich habe - einen modernen Rechner mit Ubuntu 15.04 64 Bit - einen ca. 10 Jahre alten Rechner auf dem ich zur Zeit Lubuntu 15.04 32 Bit verwende

Ich habe (von einer 14.10 64 Bit Live CD auf dem alten Rechner) nach dieser Anleitung gearbeitet: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=49714 und das Problem, was dieser Forumsteilnehmer hatte, gehabt: http://forum.ubuntuusers.de/topic/lexmark-z55-funktioniert-nicht-mehr-usb/ (ich habe den z600-Treiber, wie in einem anderen Tutorial auf Ubuntuusers empfohlen, verwendet, der hat allerdings die gleiche Struktur und scheint ähnlich aufgebaut, sodass von den Namen der Files abgesehen kein Unterschied erkennbar ist). Ich konnte also die kompilierte Datei nicht öffnen, da die Fehermeldung "no such File or Dictioary" kam.

Ich habe mir dann gedacht, dass das an dem 64-Bit-System wohl liegen muss und habe versucht, ihn auf ein 15.04 32-Bit-System (von Live-CD) zu installieren.

Hierbei konnte ich dann zwar die entsprechende Datei öffnen, doch das Problem war, dass ich keine Ausgabe bekam. Das Tutorial schlägt hierbei vor, USB-FS zu mounten. Ich habe das dann versucht (diesmal von installiertem 15.04 32-Bit-System, bis dahin funktionierte es dann auch) das Filesystem zu mounten. Ich erhielt einen Fehler, also er erkannte USBFS nicht (wobei ich mich frage, wozu es das in diesem Fall braucht, aber egal).

Ich habe weiter gegoogelt und bin auf eine Seite gestoßen, die behauptet, dass seit Ubuntu 09.10 die Unterstützung für USBFS ausgeschalten sei und sie seit 12.04 nicht mehr im Kernel vorhanden sei: http://askubuntu.com/questions/326597/enabling-usbfs-in-ubuntu.

Ich stehe also nun vor der Wahl:

1.

Kernel herunterladen, in der Config-Datei, die entsteht, die Option CONFIG_USB_DEVICEFS=y zu setzen, den Kernel zu kompilieren und zu installieren und es dann versuchen. Ich habe mir ihn einmal heruntergeladen und mir die .config-Datei angesehen. Eine Option CONFIG_USB_DEVICES war nicht zu finden. Ist sie nur nicht mehr vorhanden oder gibt es diese Möglichkeit im Kernel gar nicht mehr? Ich habe sie mit dazugeschrieben und mir gedacht, dass ich vielleicht eine Fehlermeldung bekomme, wenn das nicht mehr bekannt ist. Ich habe keine Fehlermeldung bekommen. Nach 3 Stunden Kernel kompilieren habe ich abgebrochen, ich müsste es vielleicht einmal, wenn das denn eine Lösung sein kann, früh starten und hoffen, dass es abends fertig ist. Eine Fehlermeldung im Bezug auf das erhielt ich allerings nicht.

2. VMware Server oder irgendeine Virtualisierungslösung installieren, bei der dafür gesorgt wird, dass die Gastsysteme nach dem Hochfahren ebenfalls hochgefahren werden und vor dem Herunterfahren ebenso heruntergefahren werden. Als Gast ein OS vor 09.10 intallieren, USB Port durchreichen und versuchen es dort zum Laufen zu bringen und alles über einen Printserver im Netzwerk freigeben.

Bei beiden Lösungen habe ich vor allem im Bezug auf Sicherheit bedenken, einen Rechner mit selbstkompilierten Kernel, der nicht geupdated werden kann, zu verwenden oder einen virtuellen Rechner mit Betriebssystem, das seit 6 Jahren out ist, zu verwenden. Ich müsste mir ja bei der Virtualisierungslösung auch die entsprechenden Pakete für den Printserver installieren, ich weis nicht ob die überhaupt noch angeboten werden..

Was meint ihr?

Vielen Dank

Moderiert von Cruiz:

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track

Avatar von track

Anmeldungsdatum:
26. Juni 2008

Beiträge: 7174

Also, bei einem *nix- System mit von außen geholten Dateien herum machen und am Kernel basteln, das tun nur Wahnsinnige.

Normalerweise sucht man sich bei so alten Schätzchen irgend einen anderen (Standard-) Treiber, der mit irgend einem Kompatibilitätsmodus von dem Teil passt, und gut ist.
Für Nadel- und Laserdrucker könnte ich Dir direkt weiter helfen, mit Tintenstrahlern allerdings mangels Erfahrung nicht.

Das so mal als Richtung ...

LG,

track

axt

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

asdfafawfawf schrieb:

Lexmark Z55.

Tonne auf, mit kühnem Schwung 'rein damit, Deckel zu. Kurz und schmerzlos.

asdfafawfawf

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
27. Mai 2012

Beiträge: 42

axt schrieb:

asdfafawfawf schrieb:

Lexmark Z55.

Tonne auf, mit kühnem Schwung 'rein damit, Deckel zu. Kurz und schmerzlos.

Naja das ist ja das was ich nicht machen will...

Und einen Standardtreiber in dem Sinn scheint es nicht zu geben ich habe ein paar Treiber aus der Liste die vorgrschlagen werden ausprobiert die haben nicht funktioniert.

Von lexmark gibt es eine Treibersuite scheinbar nur fuer Windows...

Sh4kal

Anmeldungsdatum:
18. August 2011

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Nicht böse gemeint, aber von einer technischen Perspektive sind deine beiden Lösungsvorschläge - naja, suboptimal. Wenn du nicht weißt was du tust, solltest du nicht am Kernel rumspielen. Das endet nur in Tränen und Problemen. Das hat schon seine Gründe dass Zeug aus dem Kernel entfernt wird (Linus ist normalerweise jemand der sich immer dagegen ausspricht Features zu entfernen). Einen Druckserver in deinem Netzwerk einzurichten bedeutet ja auch dass deine Ubuntu VM dann Zugang zum Netzwerk bekommen muss - Schön ist anders (wenn es denn überhaupt funktioniert; dabei möchte dir hier auch eigentlich keiner helfen weil die Software so verdammt alt ist).

So leid es mir tut, aber bei einem Drucker von 2001 ist axt's Vorschlag der einzig vernünftige: Wegschmeißen und einen neuen Drucker kaufen. Soviel kosten Drucker heutzutage auch nicht mehr. Alle 14 Jahre kann man sich schon mal einen neuen Drucker leisten, in der Zeit wurden Kinder geboren die heute auf die weiterführende Schule gehen! So ein Stück Technologie ist irgendwann einfach obsolet (rechne mal von 2001 die 14 Jahre zurück, da bist du bei 1987! dazwischen hat sich auch wahnsinnig viel getan).

Fanatics

Avatar von Fanatics

Anmeldungsdatum:
25. August 2010

Beiträge: 1032

Zumal Lexmark auch noch nie wirklich linuxkompatibel war...

verdooft

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 4450

Hallo,

hab das gefunden:

http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1626737

In Antwort #7 wird auch ein Download verlinkt. Ob's unter 15.04 (so) geht, weiß ich nicht. Brauchts wirklich USBFS, kannst du auf eine Kernelversion vor 3.5 wechseln.

Kernel kompilieren dauert bei mir auch ewig, trotz 4 Kerner. Der DKMS-Schritt verzögert's am meisten, laut top ist in der Zeit kaum was los...

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