staging.inyokaproject.org

Unterschiede zwischen Dateimanagern

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 13.04 (Raring Ringtail)
Antworten |

seaman

Anmeldungsdatum:
27. August 2008

Beiträge: 1612

Also für den Alltag geht wirklich nichts über Dolphin (zumindest wenn man KDE oder Razor-Qt bzw. bald LXDE-Qt verwendet), aber manchmal greife ich auch Krusader zurück, wenn z.B. mal mehrere Dateien aus verschiedenen Verzeichnissen bzw. Ordnern kopiert/verschoben werden (müssen). Aber normalerweise reicht mir Dolphin mehr als aus.

Nautilus habe ich schon immer als Krücke empfunden, auch schon bevor die Gnome-Leute dem "Kastrationismus" 😉 verfallen sind.

glasenisback

Avatar von glasenisback

Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

Die Kommandozeile 😉

tk1908

Anmeldungsdatum:
7. April 2010

Beiträge: Zähle...

Also mir reicht Dolphin eigentlich aus, aber Krusader teste Ich bei Gelegenheit mal.

SanTortilla

Avatar von SanTortilla

Anmeldungsdatum:
18. November 2007

Beiträge: 47

Ich bin durch Zufall auf den in Entwicklung befindlichen und recht unbekannten Double Commander gestoßen, der bei mir den Krusader (der auch gut ist) abgelöst hat. Das Programm ist recht flink und schon sehr stabil. Es lässt sich via ppa als gtk- oder qt-Version installieren.

Nach ein wenig Konfiguration, kommt er nahe an den "Total Commander" ran (der für mich das non plus ultra der Dateimanager), den es leider nicht für Linux gibt.

axt

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

SanTortilla schrieb:

und schon sehr stabil.

Das ist für einen Filemanager aber nicht genügend.

als gtk- oder qt-Version installieren.

Wenn dann LXDE zu LXDE-Qt umgemodelt worden ist. 😉

nahe an den "Total Commander" ran (der für mich das non plus ultra der Dateimanager), den es leider nicht für Linux gibt.

Was, glaubst Du, ist das Vorbild für Krusader? 😉 Etliches kann Krusader aber, wovon tcmd gar nichts weiß, Tabs in Fenstern beispielsweise.

Freilich würde ich mich über ein Aufwachen aus dem Entwicklungsschlaf der Gerechten, wenn man mal von irgendwelchen Lokalisierungen aller Jubeljahre absieht, freuen.

seaman

Anmeldungsdatum:
27. August 2008

Beiträge: 1612

axt schrieb:

als gtk- oder qt-Version installieren.

Wenn dann LXDE zu LXDE-Qt umgemodelt worden ist. 😉

Wie meinst du das?

Den Double Commander gibt es jetzt schon als Qt Version, aber ich weiß jetzt nicht, wie das im PPA gelöst ist? Ist dort die GTK und Qt Version in einem Paket enthalten?

Jedenfalls ist auf der Projektseite auch die Qt-Version herunterladbar und z.B. unter Arch sind ebenfalls getrennte Pakete (für GTK und Qt) installierbar.

axt

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

seaman schrieb:

als gtk- oder qt-Version installieren.

Wenn dann LXDE zu LXDE-Qt umgemodelt worden ist. 😉

Wie meinst du das?

Man kann jetzt in LXDE DC-gtk installieren, wenn LXDE-Qt irgendwann 'raus ist, kann man DC-Qt installieren und alles fügt sich schön ein, grin.

SanTortilla

Avatar von SanTortilla

Anmeldungsdatum:
18. November 2007

Beiträge: 47

axt schrieb:

Das ist für einen Filemanager aber nicht genügend.

Okay, meiner Erfahrung nach (6 monatige Benutzung) genau so stabil wie Krusader - der bei mir einige wenige male abgeschmirt ist. Aber beide nie bei Dateioperationen.

Etliches kann Krusader aber, wovon tcmd gar nichts weiß, Tabs in Fenstern beispielsweise.

Ein sehr nützliches Feature, um mit einen Klick in ein bestimmtes Verzeichnis zu gelangen. Hat der Total Cmd. (genau wie der Double Com.) aber auch schon eingebaut - siehe dieses "Beweisfoto" 😬 . Du hast aber recht damit, dass der Krusader bestimmte Funktionen besitzt, die andere nicht bieten - der ist schon mächtig (Von der schläfrigen Weiterentwicklung mal abgesehen). Ich hab da keine genaue Analyse vorgenommen und kann nur sagen, dass ich mit den Double Cmd. das an Funktionalität habe, was ich brauche.

seaman schrieb:

Ist dort die GTK und Qt Version in einem Paket enthalten?

Es sind zwei getrennte Pakete, klasse wenn Entwickler an gute Integration denken.

tomtomtom Team-Icon

Supporter
Avatar von tomtomtom

Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55572

SanTortilla schrieb:

siehe dieses "Beweisfoto"

Ничто не увидеть.

EDIT: Ah, der Link ist "nicht klickbar", den muss man guttenbergen. ^^

pitt-admin

Anmeldungsdatum:
11. Juli 2010

Beiträge: 1875

Immer wieder Terminal und MC 👍

SanTortilla

Avatar von SanTortilla

Anmeldungsdatum:
18. November 2007

Beiträge: 47

SanTortilla schrieb:

siehe dieses "Beweisfoto"

tomtomtom schrieb:

EDIT: Ah, der Link ist "nicht klickbar".

Der Vollständigkeit halber hier ein funktionierender Link.

Kelhim

Avatar von Kelhim

Anmeldungsdatum:
18. September 2006

Beiträge: 3642

Mir genügt Dolphin, ich bin da nicht so anspruchsvoll. 😉 Obwohl Dolphin natürlich auch einige Funktionen bietet, die ich bei Nautilus schon zu meinen längst vergangenen Gnome-Zeiten vermisste. Ansonsten nutze ich auch die Konsole, wenn ich nur mal schnell nach Dateien suchen oder eine Textdatei lesen will.

mrkramps Team-Icon

Avatar von mrkramps

Anmeldungsdatum:
10. Oktober 2006

Beiträge: 5523

Ich schmeisse mit XFE noch eine weitere Dateiverwaltung in die Runde. Der lief bei mir eine ganze Weile sehr erfolgreich in einer selbst zusammengestellten Desktopumgebung auf ziemlich alter Hardware. Mich überrascht immer noch, wie ausgereift und umfangreich die Software bei seinen ~10 MB Größe ist.

axt

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

mrkramps schrieb:

Mich überrascht immer noch, wie ausgereift und umfangreich die Software bei seinen ~10 MB Größe ist.

10 MiB? Pah, das können gesamte OS sein, mit GUI, versteht sich (z.B. 512 KiB EEPROM plus 880 KiB von Disk).

Joule

Anmeldungsdatum:
25. August 2008

Beiträge: 82

SanTortilla kann ich nur beipflichten, insbesondere, was den TCommander angeht. Benutze diesen Dateimanager seit es ihn gibt und man höre und staune: er funktioniert unter Wine fast perfekt. Leider hat mit den neuen Kerneln (derzeit Ub12.04 in aktueller Version, ab welchem Kernel habe ich nicht näher geprüft, da letztendlich sinnlos, wenn man einen aktuellen Kernel benutzen will) die Verarbeitung von Umlauten in Dateinamen gelitten (funktioniert schlichtweg nicht mehr, bis Ub10.04 keinerlei Problem) aber er verfügt trotzdem über ein paar Funktionen, die ich anderswo nie gefunden habe. Z.B. Synchronisieren von Verzeichnissen (da kann man rsync etc. einfach vergessen..), und das Umdatieren von Dateien per GUI.....

Zugegeben: die Einstellungen sind etwas Gefrickel (Verknüpfung Dateiendungen per Winebrowser, korrekte Icons, etc., aber wenn man die Stunde rum hat ⇒ ein Traum.

Ansonsten benutze ich den Gnome-Commander, der wird zwar nicht mehr sonderlich gepflegt (mein Eindruck) und hat ein paar ordentliche Fehler (bis hin zum Datenverlust), das hat mich seit Ub 8.04 aber nur 2 oder 3x getroffen ⇒ verschmerzbar.

Nautilus?? Was ist das? (Ein bißchen Spaß muß sein....).

Grüße / Joule