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Debian setzt auf Xfce als Standard-Desktop

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Frieder108

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7. März 2010

Beiträge: 8780

DPITTI schrieb:

Und Debian mit Xfce als Standart-Desktop ist echt nicht schlecht.

echt? Erzähl mal

neugierig

Frieder

kaputtnik

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31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

tgsflash schrieb:

Soll ein Betriebsystem benutzerfreundlich erlernbar und komfortabel sein, muss der User eingeschränkt werden, damit jeder erdenkliche Fehler des Users vom Betriebssystem abgefangen werden kann.

Worauf es es ankommt ist, einen Benutzerfreundlichen Desktop im Auslieferungszustand zu bieten.

Angst zu haben, das jemand seinen Desktop durch unsachgemäße Konfiguration zerschießt, lässt auf die Unfähigkeit der Entwickler schließen 😈

Ich kenne keinen vom Benutzer kaputtkonfigurierten KDE-Desktop... und das bei den Konfigurationsmöglichkeiten von KDE.

Das Ansinnen von den GNOME-Entwicklern in allen Ehren, aber man darf den Benutzern nicht zu viel vorschreiben/vorenthalten.

DPITTI

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Anmeldungsdatum:
6. Februar 2010

Beiträge: 1510

Frieder108 Es war einmal Gnome und ist nicht mehr, jetzt kommt auf Debian Xfce daher 😈

glasenisback

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Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

kaputtnik schrieb:

Worauf es es ankommt ist, einen Benutzerfreundlichen Desktop im Auslieferungszustand zu bieten.

Und genau das ist rein subjektiv:

Viele wollen ihren Desktop gar nicht erst anpassen, weil er ihnen schon benutzerfreundlich genug ist. Und genauso sieht es mit der GNOME-Shell oder Unity aus:

Für sehr viele sind beide Desktops schon im Auslieferungszustand benutzerfreundlich genug. Oder sie interessiert dieses Thema einfach nicht.

Wieviele Leute gibt es denn z.B. die bei ihrem Windowsdesktop gerade mal das Hintergrundbild ändern, obwohl auch Windows dutzende von Bordmitteln parat halt den Desktop anzupassen?

DPITTI

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Anmeldungsdatum:
6. Februar 2010

Beiträge: 1510

glasenisback

Das musst Du mir mal kurz erklären. Was hat Windows an eigene Bordmittel um änderungen am Desktop zu machen? Mir selber ist keins bekannt kenne nur Dritt Anbieter für so was.Zum Beispiel für Windows Xp ausser das man eine andere Farbe von Blau auf Silber bei den Fenstern einstellen kann und so hat Windows doch nix Richtiges am Start! Für so was habe Ich immer TuneUp genommen 😉

So und damit ist dieses Thema für mich durch.Zurück zum Thema 😉

Simultaner

Anmeldungsdatum:
4. Mai 2007

Beiträge: Zähle...

Man kann über Gnome sagen was man will, aber das Logo ist absolut passend gewählt. Der Fußabdruck für den Tritt in die Tonne!

pitt-admin

Anmeldungsdatum:
11. Juli 2010

Beiträge: 1875

Simultaner schrieb:

Man kann über Gnome sagen was man will, aber das Logo ist absolut passend gewählt. Der Fußabdruck für den Tritt in die Tonne!

Es gibt User die mögen aber Gnome 3

Ich persöhnlich bin von Gnome 2 auf KDE 4 umgestiegen, Xfce ist mir optisch zu primitiv, KDE deswegen: Ich möchte mein Desktop auf meine persönliche Geschmacksrichtung und Funktionalität einrichten und das so perfekt wie möglich, so wie es früher auch bei Gnome war mit Emerald und compiz. Das ist weder mit unity noch andere Desktop möglich. Ausserdem ist eine Umgewöhnung auf unity und co bei mir nicht drin, dann lieber ohne Gui und nur noch die bash.

Gruß

Simultaner

Anmeldungsdatum:
4. Mai 2007

Beiträge: 41

Es gibt User die mögen aber Gnome 3

Natürlich, wenigstens die Entwickler sollten ihr Produkt mögen 😉

Aber mal im Ernst, was mich am meisten an der neuesten Entwicklung stört ist die Arroganz der Entwickler und die Ignoranz der Wünsche der Anwender. Nach dem Motto, ich als Entwickler weiß was gut für euch ist. Mein Wille ist Gesetz. Ich habe nichts dagegen die Dinge zu vereinfachen, und als Default nur wenige Features anzubieten. Aber bewährte Dinge einfach rauszuschmeissen, ohne die Möglichkeit sie wieder zu aktivieren empfinde ich mehr als dreist. Ich bin seit 26 Jahren als Softwareentwickler tätig und weiss das Anwender oft anders ticken als der Entwickler. Deshalb ist es sehr wichtig, auf die Bedürfnisse der Anwender einzugehen. Bei freier Software die meistens in der Freizeit ohne kommerzielle Interessen erstellt wird spielt das nach Ansicht des Entwicklers vielleicht keine so große Rolle. Dann darf er sich aber auch nicht wundern, wenn seine Applikation nicht ankommt.

tomatensticks

Anmeldungsdatum:
29. August 2011

Beiträge: 47

DPITTI schrieb:

glasenisback

Das musst Du mir mal kurz erklären. Was hat Windows an eigene Bordmittel um änderungen am Desktop zu machen?

Na, also mal kurz aus der Hüfte vorneweg:

  • Taskleiste

  • Startmenü

Beide haben mit "Eigenschaften" und "Anpassen..." einen Satz an Möglichkeiten. Ich z.B. stell die Standards immer um.

Dann, seit 7 (vllt auch Vista, aber das kenne ich nicht) "Ändern der visuellen Effekte ...": Die Designs, z.B. mit Aero oder ohne beeinflussen definitiv das Verhalten und die Benutzung von z.B. der Taskleiste weiter. Das führt dazu, dass ich mittlerweile mit Explorer-Fenstern auf einer Standard-Windows-7-Installation das kalte Grausen bekomme.

Insofern hat Glasen(isbackornotthat'snotaquestionobviously) durchaus Recht: die meisten User haben auch von Windows 7 keine Ahnung. Genauso wenig, wie sie davor von XP hatten.

Was ich hier für elende Mausrührer kenne, die in einer beliebigen Textverarbeitung noch mit der Maus "Kopieren" und "Einfügen" errühren... du machst dir kein Bild!


Grüße
tomatenaufdenaugen

und: sorry, offtopic!

Benno-007

Anmeldungsdatum:
28. August 2007

Beiträge: 29240

<OT>

Was ich hier für elende Mausrührer kenne, die in einer beliebigen Textverarbeitung noch mit der Maus "Kopieren" und "Einfügen" errühren... du machst dir kein Bild!

Da bin ich da also nicht alleine. Kenne einen, der hat seine Magisterarbeit so geschrieben. Rechtsklick → Einfügen usw.. 😲 STRG + V? Nie gehört/ sei zu umständlich/ auch nicht schneller/ nicht weniger Schritte. </OT>

DPITTI

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Anmeldungsdatum:
6. Februar 2010

Beiträge: 1510

Bei Windows 7 weiß Ich das man die Designs,visuelle Effekte verändern kann 😉 Bei XP hat mir das Designs was Tuneup hatte immer gereicht.Aber ziehe mir die Jacke ja nicht an.Gruß

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

glasenisback schrieb:

kaputtnik schrieb:

Worauf es es ankommt ist, einen Benutzerfreundlichen Desktop im Auslieferungszustand zu bieten.

Und genau das ist rein subjektiv:

Ja klar, der eine mag es so und der andere mag es so.

Viele wollen ihren Desktop gar nicht erst anpassen, weil er ihnen schon benutzerfreundlich genug ist. Und genauso sieht es mit der GNOME-Shell oder Unity aus:

Auch wenn man ihn nicht anpassen möchte, so darf er aber doch anpassbar sein?

Für sehr viele sind beide Desktops schon im Auslieferungszustand benutzerfreundlich genug. Oder sie interessiert dieses Thema einfach nicht.

Auch wenn es einige nicht interessiert, so darf er aber doch anpassbar sein?

Mir ist schon klar, das Leute einen bestimmten Desktop allein schon wegen der Optik mehr mögen als die anderen Desktops. Ich denke sogar, das viele KDE-Benutzer die vorhandenen Möglichkeiten gar nicht kennen und ihn nur benutzen weils ihnen halt gefällt.

Was ich eigentlich nur sagen wollte: Es gibt aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund, die Benutzer so einzuschränken. Wer seinen Desktop großartig verändern will, dem solle man die Möglichkeit bieten. Wer seinen Desktop nicht großartig anpassen möchte, der lässt diese Möglichkeiten halt links liegen.

tgsflash

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Anmeldungsdatum:
21. August 2010

Beiträge: 921

kaputtnik schrieb:

Was ich eigentlich nur sagen wollte: Es gibt aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund, die Benutzer so einzuschränken.

Doch es hat Sinn, um ein Betriebssystem komfortabel zu machen, müssen Einschränkungen her, auch wenn sie nur von kosmetischer Natur sind. Diesen Weg geht zum Beispiel Apple. Gentoo ist zum Beispiel sehr flexibel und anpassbar, aber für nicht technisch versierte Anwender nicht komfortabel. Ubuntu will komfortabel sein/werden.

diesch Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
18. Februar 2009

Beiträge: 5072

Simultaner schrieb:

Aber mal im Ernst, was mich am meisten an der neuesten Entwicklung stört ist die Arroganz der Entwickler und die Ignoranz der Wünsche der Anwender. Nach dem Motto, ich als Entwickler weiß was gut für euch ist. Mein Wille ist Gesetz.

Die meisten Entwickler arbeiten für sich selbst oder ihren Arbeitgeber. Die Idee, dass OpenSource-Entwickler ihre eigenen Vorstellungen oder die ihres Arbeitgebers zugunsten der Vorstellungen irgendwelcher Anwender zurückstellen ist unrealistisch. OpenSource ist sehr weitgehend meritokratisch: Nur wer sich aktiv einbringt, dessen Meinung zählt.

Ich habe nichts dagegen die Dinge zu vereinfachen, und als Default nur wenige Features anzubieten. Aber bewährte Dinge einfach rauszuschmeissen, ohne die Möglichkeit sie wieder zu aktivieren empfinde ich mehr als dreist.

Warum sollten Entwickler Zeit in die Pflege von Features investieren, von denen weder sie selbst noch ihre Arbeitgeber überzeugt sind, dass sie sinnvoll sind?

Die Idee, Programme soweit wie möglich zu vereinfachen, mach aus Sicht der Software-Ergonomie durchaus Sinn, und die Erfolge von iOS und Android belegen das auch in der Praxis.

Ich bin seit 26 Jahren als Softwareentwickler tätig und weiss das Anwender oft anders ticken als der Entwickler. Deshalb ist es sehr wichtig, auf die Bedürfnisse der Anwender einzugehen. Bei freier Software die meistens in der Freizeit ohne kommerzielle Interessen erstellt wird

Gerade bei großen Projekten wie Gnome ist das sehr oft nicht der Fall.

Zinni

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2010

Beiträge: 164

tgsflash schrieb:

kaputtnik schrieb:

Was ich eigentlich nur sagen wollte: Es gibt aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund, die Benutzer so einzuschränken.

Doch es hat Sinn, um ein Betriebssystem komfortabel zu machen, müssen Einschränkungen her, auch wenn sie nur von kosmetischer Natur sind. Diesen Weg geht zum Beispiel Apple. Gentoo ist zum Beispiel sehr flexibel und anpassbar, aber für nicht technisch versierte Anwender nicht komfortabel. Ubuntu will komfortabel sein/werden.

Ich arbeite mittlerweile zu 80% in der Konsole. Von der Haptik her kommt das der natürlichen menschlichen Bedürfnissen am nächsten. Grafischer Müll lenkt nur vom Ziel ab und bedient ausschließlich die Faulheit der Masse.