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IndoLinux
Anmeldungsdatum: 26. Dezember 2010
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Hi Leute, ich habe gerade bei heise.de folgenden Artikel gefunden: http://www.heise.de/open/meldung/Linux-Booten-per-UEFI-kann-Samsung-Notebooks-schrotten-1793534.html Meiner Meinung nach sollte dieser Hinweis als "Kaufberatung" dienen. cu IndoLinux Moderiert von tomtomtom: Ins am wenigsten unpassende Forum verschoben.
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Pluff
Anmeldungsdatum: 8. Juni 2011
Beiträge: 245
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IndoLinux schrieb: Hi Leute, ich habe gerade bei heise.de folgenden Artikel gefunden: http://www.heise.de/open/meldung/Linux-Booten-per-UEFI-kann-Samsung-Notebooks-schrotten-1793534.html Meiner Meinung nach sollte dieser Hinweis als "Kaufberatung" dienen. cu IndoLinux Moderiert von tomtomtom: Ins am wenigsten unpassende Forum verschoben.
Die kleinen Bugs in den Linux-Distributionen lassen sich ja noch verkraften, aber das geht echt zu weit.
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glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
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Der Bug scheint ein tiefergehendes UEFI-Problem aufzuzeigen. Ich habe es z.B. auch schon geschafft einen neuen Rechner durch einen UEFI-Bug fast kaputt zu machen. Die Geschichte ist folgende: Für meine neue Firma habe ich drei neue PCs angeschafft. Alle drei sind mit Windows 8 ausgestattet und Secure Boot ist aktiviert. Auf meinem persönlichen Rechner habe ich zuerst Ubuntu 12.10 testweise installiert um zu schauen ob es tatsächlich mit aktiviertem SecureBoot startet (Was auch der Fall war). Danach habe ich dann aber SecureBoot deaktiviert und Ubuntu 12.04 installiert. Soweit so gut. Das dumme war nur, dass der UEFI-Bootmanager des Rechners ums Verrecken nicht den Ubuntu-Eintrag anzeigen wollte. Er war 100% in der Firmware hinterlegt ("efibootmgr" zeigte ihn an) und nach dem ersten Starten nach einer Neuinstallation funktionierte es auch immer. Nur eben beim zweiten Starten nicht. Der Bootmanager der Firmware zeigte ab da den "ubuntu"-Einträg nicht mehr an. Blauäugig wie ich war, habe ich kurzerhand alle Boot-Einträge außer Ubuntu per "efibootmgr" gelöscht und darauf spekuliert, dass der Rechner dann hochfährt. Tja, Pustekuchen, danach ging gar nichts mehr. Der Rechner hängte sich beim Initialisieren der Firmware auf. Und jetzt kommt der Knackpunkt an der Geschichte: Es gab und gibt keine Möglichkeit die Firmware zurückzusetzen bzw. fehlerhafte Einträge zu löschen. Ein Entfernen der CMOS-Batterie bringt gar nichts. Was nach etwa drei Stunden schwitzen letztendlich geholfen hat, war alle Laufwerke abzuklemmen und den Rechner probeweise ohne diese zu starten. Der Rechner konnte dadurch die Firmware komplett initialisieren und ich konnte diese zurücksetzen. Am Ende habe ich dann Ubuntu im BIOS-Modus installiert. Dort tut es fehlerfrei seinen Dienst. UEFI führt also Probleme ein, die es vorher so nie gab. Vor allem das Problem, dass man als Benutzer keine Möglichkeit mehr hat die Firmware komplett zurückzusetzen (Auch wenn dadurch die Boot-Menü-Einträge verloren gehen), verschlechtert die Situation aller Benutzer. Erschwert wird die Sache noch dadurch, dass auf vielen Mainboards die sehr nützliche UEFI-Shell nicht vorhanden ist, welche es einem ermöglicht auch ohne bzw. fehlerhaftem Bootmenü ein Betriebssystem zu starten.
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Pluff
Anmeldungsdatum: 8. Juni 2011
Beiträge: 245
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Was genau hat das jetzt mit dem hier geschilderten Problem zu tun? Es ist zweifelsfrei ein Linux-Problem und nicht, wie du es hier suggerieren willst, ein UEFI-Problem.
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
Beiträge: 34254
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Pluff schrieb:
Was genau hat das jetzt mit dem hier geschilderten Problem zu tun?
Es hat durchaus mit dem Gesamtproblem zu tun.
Es ist zweifelsfrei ein Linux-Problem und nicht, wie du es hier suggerieren willst, ein UEFI-Problem.
Na, dann lies mal die Comments auf den heise-Artikel! Fakt ist, Fehler eines OS her oder hin, eine Hardware darf nicht auf eine derart einfache Weise geschrottet werden (natürlich könnte man das mit einem Flasher immer, aber das ist schließlich ein Spezialfall). Von daher müssen Samsung und weitere Hersteller - das Problem ist auch schon bei anderen aufgetreten und in uu-de auch schon im November diskutiert worden - schnellstens eine Lösung in ihrer Hardware bzw. ihren UEFI-Versionen finden. Mit Kernel-Programmierern kann man zusammen arbeiten, mit Malware-Programmierern nicht.
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drtri
Anmeldungsdatum: 9. Dezember 2012
Beiträge: 619
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So richtig erhellend ist der Heise-Artikel nicht, aber zumindest drängt sich doch die Frage auf "Was ist bei Samsung anders"? Wenn man denn nun unbedingt einen Schuldigen festmachen will, sollte man das erst mal klären. Immerhin ist Samsung so kulant, die Dinger zu reparieren.
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
Beiträge: 34254
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drtri schrieb:
Immerhin ist Samsung so kulant, die Dinger zu reparieren.
Auf jeden Fall (ist freilich die Frage, wie lange, wenn sich die zu reparierenden Geräte häufen). Höchst positiv ist anzumerken, daß Samsung nicht einfach Windows (8) als heilsbringend ansieht, wie man das von anderen Firmen gewohnt ist, sondern eine Lösung in Zusammenarbeit anstrebt.
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glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
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Pluff schrieb: Was genau hat das jetzt mit dem hier geschilderten Problem zu tun?
Das hat damit zu tun, dass ich es fast geschafft habe durch den Einsatz eines einfachen UEFI-Konfigurationsprogramms den Rechner in einen ziemlich teuren Briefbeschwerer zu verwandeln. Stell dir einfach mal eine Schadsoftware vor, die genau das was ich gemacht habe, ohne Zutun des Benutzers durchführt. Auf einmal stehst du mit einem gebrickten Rechner da und kannst nichts dagegen tun, weil die UEFI-Einstellungen in einem Flash-Baustein sitzen, dann man als Benutzer nur online (Wenn der Rechner läuft) zurücksetzen kann (Und nicht wie früher offline d.h. durch entfernen der CMOS-Batterie).
Es ist zweifelsfrei ein Linux-Problem und nicht, wie du es hier suggerieren willst, ein UEFI-Problem.
Wenn mir UEFI keinen Weg eröffnet die Firmwareeinstellungen im Notfall zurücksetzen zu können, ist es sehr wohl ein UEFI-Problem. Und auch, dass sich die Firmware durch fehlerhafte Einstellungen so aus dem Tritt bringen lässt, dass der Rechner gar nicht mehr erst ein Bild anzeigt, ist ein UEFI-Problem. So etwas sollte niemals möglich sein. drtri schrieb: Immerhin ist Samsung so kulant, die Dinger zu reparieren.
Interessant ist vor allem die Formulierung, dass Samsung mit Hochdruck an einem gefixten Firmware-Update arbeitet. Also scheint den UEFI-Entwicklern bei Samsung bewusst zu sein, dass der Fehler bei ihnen liegt. Den ansonsten würden sie den schwarzen Peter 100% den Linux-Entwicklern in die Schuhe schieben. Ich gehe im Moment stark davon aus, dass der Linux-Treiber einen gravierenden Bug in der UEFI-Implementierung der Samsung-Notebooks ausgelöst hat und Samsung mehr oder weniger froh ist, dass es unter Linux und nicht unter Windows passiert ist. Denn solche "Tastaturtreiber" werden auch gerne von den Notebookherstellern unter Windows installiert und wenn so ein Bug unter Windows auftreten sollte, dann ist der Schaden noch sehr viel größer. Da ersetzt man den paar Linux-Nutzern doch gerne das Mainboard im Notebook.
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Renate55
Anmeldungsdatum: 13. Januar 2009
Beiträge: 716
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IndoLinux schrieb: Hi Leute, ich habe gerade bei heise.de folgenden Artikel gefunden: http://www.heise.de/open/meldung/Linux-Booten-per-UEFI-kann-Samsung-Notebooks-schrotten-1793534.html Meiner Meinung nach sollte dieser Hinweis als "Kaufberatung" dienen.
Wer nichts riskieren will, sollte das UEFI abschalten und im Bios Modus booten, besonders bei Samsung Geräten. Und alle Laufwerke abklemmen oder es doch mit der CMOS Batterie versuchen, dazu braucht es Nerven und man muß erst draufkommen. Und wenn alles nichts nutzt auf Garantie einschicken. Die Empfehlung, mit Live-USB oder CD ein Ubuntu/Linux auszuprobieren ist bei neuen Geräten ein Risiko. Ein Hinweis in der Kaufberatung oder auch im Wiki wäre schon eine gute Sache. 😛 Anscheinend ist dieses Problem bei den Nutzern hier allerdings kaum aufgetreten.
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
Beiträge: 34254
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Renate55 schrieb:
Anscheinend ist dieses Problem bei den Nutzern hier allerdings kaum aufgetreten.
Nach Ubuntu installation lässt sich BIOS nicht mehr starten, ein FTS. Nur ein Beispiel (komplett lesen) und bereits letzten November. Daß sich da Fujitsu (von einer neueren UEFI-Version abgesehen) derart offensiv verhält wie Samsung, kann ich nicht erkennen.
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olli1973
Anmeldungsdatum: 18. Januar 2009
Beiträge: 276
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Pluff schrieb: Was genau hat das jetzt mit dem hier geschilderten Problem zu tun? Es ist zweifelsfrei ein Linux-Problem und nicht, wie du es hier suggerieren willst, ein UEFI-Problem.
Bezahlt dich MS für deine ständige Trollerei in diesem Forum? Ansonsten weiß ich echt nicht, was du hier zu suchen hast.... Sorry, aber langsam nervt es!
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Antiqua
Anmeldungsdatum: 30. Dezember 2008
Beiträge: 4538
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Hier ist auch noch ein Thread von November. Ich hab damals schon geantwortet, daß der 1040557 bekannt ist und sogar in den Release Notes von Quantal unter Known Issues benannt wird. Wieso heise das erst so spät ausgräbt, müsste man mal bei denen nachfragen.
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syscon-hh
Anmeldungsdatum: 8. Oktober 2005
Beiträge: 10220
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glasenisback schrieb:
Blauäugig wie ich war, habe ich kurzerhand alle Boot-Einträge außer Ubuntu per "efibootmgr" gelöscht und darauf spekuliert, dass der Rechner dann hochfährt. Tja, Pustekuchen, danach ging gar nichts mehr. Der Rechner hängte sich beim Initialisieren der Firmware auf. Und jetzt kommt der Knackpunkt an der Geschichte: Es gab und gibt keine Möglichkeit die Firmware zurückzusetzen bzw. fehlerhafte Einträge zu löschen. Ein Entfernen der CMOS-Batterie bringt gar nichts. Was nach etwa drei Stunden schwitzen letztendlich geholfen hat, war alle Laufwerke abzuklemmen und den Rechner probeweise ohne diese zu starten. Der Rechner konnte dadurch die Firmware komplett initialisieren und ich konnte diese zurücksetzen. Am Ende habe ich dann Ubuntu im BIOS-Modus installiert. Dort tut es fehlerfrei seinen Dienst.
Hallo glasenisback, unabhängig vom Beitrag: Das hätte man meiner Meinung nach auch mit einem Live-USB-Stick (>= 12.10) erreichen können, Diesen im
und dann dieses hier abarbeiten
Ansonsten kann ein Blick in diese Baustelle ggf, nicht schaden. gruß syscon-hh
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glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
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@syscon-hh:
Der Witz an der Geschichte war ja, das Ubuntu 12.10 fehlerfrei funktionierte. Ich wollte aber 12.04 benutzen, da ich im Büro keine Lust habe alle sechs Monate ein Upgrade durchzuführen.
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syscon-hh
Anmeldungsdatum: 8. Oktober 2005
Beiträge: 10220
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glasenisback schrieb: @syscon-hh:
Der Witz an der Geschichte war ja, das Ubuntu 12.10 fehlerfrei funktionierte. Ich wollte aber 12.04 benutzen, da ich im Büro keine Lust habe alle sechs Monate ein Upgrade durchzuführen.
Musst bis zum 14. Februar warten - Version 12.04.2 haben wir dafür fertig gemacht. Aber auch die jetzige Installation (alles up to date) lässt sich auf secure-boot aufrüsten:
Wenn das mit 12.10 funktioniert, dann geht das Nachrüsten! Wenn Du spezielle Fragen hast, dann steige hier ein - dort greifen wir das dann auf. gruß syscon-hh
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