Wo soll denn dieses ominöse Marketing eigentlich stattfinden? Sicher es gibt Videos wie http://vimeo.com/16103930 , aber auf welchem Sender laufen die denn? Messestände wie auf der Cebit? Oder was ist damit gemeint? Ich hab noch nie jemanden getroffen, der durch Werbung auf Ubuntu aufmerksam geworden ist.
Canonical und die "Linuxer"
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 8606 |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 332 |
Das frage ich mich auch. Außerdem würden OpenSuse, Fedora und Co. auch in den Topf gehören. Die haben sicher auch Videos und Veranstaltungen zu ihrer "Arbeit". Vielleicht sind Werbung- und Marketetingargumente auch nur Scheinargumente. Weil einige ihr ungutes, nicht genau definiertes Gefühl ggü. Ubuntu begründen können, werden halt solche "Kommerzargumente" genommen Es wäre ja nichts neues, in anderen Diskursen werden ja genauso Scheinargumente genutzt, um seine Position zu untermauern und ihnen einen seriösen Anstrich zu geben. Gruß David Marien |
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Ehemalige
Anmeldungsdatum: Beiträge: 9144 |
Es wird halt der FUD nachgeplappert den man irgendwo gehört hat. Man liest immer die gleichen, sich um sich selber drehenden Empörungsthreads, und irgendwann ist so was dann halt die Wahrheit. Wer anders denkt ist Fanboy. Wir Mods haben mal gewitzelt, dass man diese Threads auseinander nehmen, die Posts kräftig durch rühren und wieder irgendwie zusammenkleben könnte. Keiner würde das bemerken. 😉 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2377 |
...und ich hatte angenommen, ihr macht das schon längst. 😈 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 4471 |
Der Unterschied zwischen Ubuntu und Distris wie OpenSuse ist doch: Suse ist von Novell und Novell ist eh böse; Fedora ist unternehmensorientiert also auch irgendwo böse; Ubuntu aber, ja Ubuntu ist was ganz anderes: Ubuntu ist der Ritter in silberner Rüstung auf dem weißen Ross, Ubuntu steht für Menschlichkeit, Freiheit, freundliche Community, usw, kurz: Ubuntu hat ein Image zu verlieren im Gegensatz zu den anderen. Und dieses Image aufrechtzuerhalten ist Ziel einiger Community-Mitglieder. Von daher wundert mich überhaupt nicht, dass auf Suse oder Fedora eingehauen wird, die sind eh schon image-mäßig verloren. Bei Ubuntu steht das alles aber im Moment ziemlich auf der Kippe. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 550 |
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Ehemalige
Anmeldungsdatum: Beiträge: 9144 |
Fühlst du dich in diesen Forum ernsthaft mit Jammer- und Zeterthreads unterversorgt? |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 550 |
Nee, absolut nicht. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 142 |
FUD, englisch für „Furcht, Ungewissheit und Zweifel“ http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt
Oh heilige Einfalt 🙄 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 166 |
<ironie>post(2751024).getRawContent()</ironie> |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 4471 |
Area51, danke, daran das einzubauen, damit es ganz klar ersichtlich ist, hab ich irgendwie nicht gedacht. 😀 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 166 |
Kein Problem, die Rechnung wird zugestellt 😉 |
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Genau, agaida wir würden nichtmal über die Straße kommen. Was Du in mangelnder Durchdringung der Materie (aye, auch von Dir zitiert) übersiehst, ist, dass ubuntu gesponsort wurde, um endlich auch ein linux für uns arme progammierunkundige Deppen herauszubringen. Und das umsonst. Damals. Als von Profitzielen des Projektes noch keine Rede war. Und dann kommen wir Deppen doch einfach daher und messen die Wirklichkeit auch an diesem Anspruch. Ungeheuerlich. Also, sorry, aber so nett Du als Supporter sein kannst, Dein überheblicher Ton in _diesem_ Post kotz mich mehr als an. Ich für meinen Teil möchte lieber freie _und_ nichtkommerzielle Software nutzen als microsoft o.a. Konzerne zu füttern. Deshalb benutze ich linux, seit ich es mit viel Zeitaufwand, suchen, probieren und fragen endlich irgendwie zum laufen bringe (d.h. obwohl es weniger nutzerfreundlich war als windows und das noch immer knapp ist). Dabei bin ich nach ein paar Suse und Redhat Versuchen bei ubuntu geblieben, weil es in der Tat für pure Nutzer am einfachsten zu handhaben war. Dann kam 10.04. Das eine stabile Version zu nennen dürfte dreister sein als windows' vista war. Trotzdem habe ich sie nach ein wenig umschauen bei anderen aktuellen Dis wieder drauf, denn leider war keine davon out of the box einfacher und siehe: ich Mensch bin träge und hier kenne ich einige Pannen und die Wege drumrum schon... Fazit: ubuntu entfernt sich von dem Anspruch, mit dem es anfangs Furore gemacht hat. Es geht bei der Nutzungsfreundlichkeit gerade teilweise abwärts und, mit Verlaub, ich habe den bösen Verdacht, das liegt daran, das "richtige Linuxer" wie Du, agaida, die ubuntu community inzwischen genauso dominieren wie schon früher andere linux-communities. Und diese dummen Nutzer immer unerwünschter werden. Aber noch kann ich nicht erkennen, welche Konkurrenz in Sachen Nutzerfreundlichkeit die Nase vorn hätte. |
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(Themenstarter)
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another_nervous_wreck schrieb:
Ich schlage vor, wir atmen alle erstmal tief durch. ☺ Vielleicht habe ich eine andere Wahrnehmung als du, ich kann aber nicht erkennen, dass agaida Irgendjemand oder Irgendetwas dominiert. Er hat vielleicht ein paar unglückliche Worte getroffen und hat (zu) stark zugespitzt. Man sollte aus ein paar Sätzen nicht gleich ein ganzes Verhalten schließen. Ich empfand diese Diskussion über die Position über Fensterknöpfe auch mehr als merkwerdig. Es hat mich keine fünf Minuten Recherche gekostet, die Knöpfe dahin zu bekommen wo sie hin sollen. Hier wurde heiße Luft verbreitet, mehr aber auch nicht. Ich maße mir nicht an zu beurteilen, wer diese Community dominiert. Wer ist die Community überhaupt, wie will ich Dominanz messen, wie repräsentativ ist dass ...? Ich kann nur sagen, dass ich mich als durchschnitts-PC-Nutzer hier sehr wohl fühle. Dominanz kann ich hier nicht spüren, meine Meinung wie gesagt, ich lasse mich aber auch nicht dominieren. Die Person muss erstmal an meinen digitalen Ego vorbei, das ist klein aber oho ☺ In diesem Sinne Gruß David Marien |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 4471 |
Ich denke, was die Knöpfe-Diskussion angeht, gibt es zwei Dinge, an denen man sich stören kann: 1. Die Anordnung ist ungewohnt, sowohl für Windows-Umsteiger als auch für alte Ubuntunutzer. Für Leute, die sich gut genug auskennen (Großteil der Benutzerschaft) ist es kein Problem, die Knöpfe zurechtzurücken. Für die Zielgruppe von Ubuntu aber (und als solche sehe ich eher "Otto-Normal-Nutzer" - korrigiert mich, wenn ich falsch liege) ist es überhaupt nicht einfach! Es gibt keine vorinstallierte GUI, mit deren Hilfe man so eine Einstellung vornehmen könnte (es soll bitte keiner den gconf-editor bringen 😉), keine Möglichkeit diese Einstellung vor der Installation zu tätigen, nichts. Ein Otto-Normal-Nutzer muss auf den verrückten (im wahrsten Sinne des Wortes) Knöpfen sitzen bleiben, wenn er denn das Ubuntu nicht aus Frustration von der Platte schmeißt. Und das sind keine aus der Luft gegriffene Behauptungen sondern durchaus Erfahrungswerte: Als ich z.B. auf den Rechnern meiner Eltern eine frische Lucid-Installation aufspielte und vergessen hab die Knöpfeeinstellung anzupassen, war die Aufregung groß. ☺ 2. Die Entscheidung wurde gegen den Willen der Community getroffen. Canonical ist ein Unternehmen, finanziert durch den "Benevolent Dictator" (Mark Shuttleworth) und es ist verständlich, dass ihm das volle Recht zusteht, alle Ubuntu betreffende Entscheidungen zu treffen, auch wenn die Community dagegen ist. Aber einerseits trägt die Community durchaus auch zum Erfolg von Ubuntu bei und andererseits war sie schon immer gewohnt ein Mitspracherecht zu haben, daher ist es verständlich, dass man ein Problem mit dieser "oktroyierten" Entscheidung hatte. Und ganz ehrlich, schaut euch um, wie viele Nutzer hier im Forum verwenden das neue Layout? Nicht allzu viele fürchte ich. Und dabei sind wir in einem Forum, wo man von den Nutzern eine erhöhte Experimentierfreudigkeit erwarten kann. Das neue Layout bricht mit langjährigen Gewohnheiten ohne ersichtlichen Nutzen. |