staging.inyokaproject.org

Nemo

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
Antworten |
Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Nemo.

tomtomtom Team-Icon

Supporter
Avatar von tomtomtom

Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55572

black_tencate schrieb:

ein

sudo apt-get install nemo

funktioniert hier mit einer frischen Jellyfish VM Installation einwandfrei.

Hat mit den nicht für Jaunty im Wiki beschriebenen Fremdquellen genau was zu tun?

tomtomtom Team-Icon

Supporter
Avatar von tomtomtom

Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55572

kB schrieb:

Eine Möglichkeit ist Bit Rotting.

Ja, gut, korrupte Daten hätte ich jetzt nicht unbedingt mit dem physischen Zustand des Verwesens gleichgesetzt, aber deine Argumentation hat was.

Ist beides teilweise noch da, aber nicht in der erwarteten Funktion.

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
Avatar von kB

Anmeldungsdatum:
4. Oktober 2007

Beiträge: 9837

tomtomtom schrieb:

UlfZibis schrieb:

Soll das bedeuten, dass Nemo unter 20.04 in wenigen Tagen außer Funktion gerät?

Nein. Aber nach den Wiki-Regeln wird in wenigen Tagen die Markierung des Artikels als „unter 20.04 getestet“ obsolet und kann dann entfernt werden. Damit wird der Artikel ungetestet und fährt dann bald zur Hölle ins Archiv.

[…] Die im Wiki beschriebenen Installationsarten beziehen sich auf Linux-Mint-Versionen basierend auf Ubuntu 16.04 und Ubuntu 18.04.

Ersteres hat seit 4 Jahren keinen Support mehr, für letzteres läuft er diesen April aus.

Das gilt für die Zweige main und restricted. Für den Zweig universe und damit für Nemo ist der Support von Ubuntu 18.04 bereits seit zwei Jahren abgelaufen. In diesem April läuft für Nemo aus Ubuntu 20.04 nach 3 Jahren der Support aus.

Was Linux Mint seinen Nutzern als Supportzeitraum vorgaukelt ist für Ubuntu nicht relevant.

Und die Frage, welche Gültigkeitsdauer ein UbuntuUsers-de-Wikiartikel hat, der auf der Installation von Paketen aus solchen Fremdquellen beruht, ist bisher meines Wissens nicht diskutiert. Ich persönlich neige aber dazu, so etwas gar nicht zuzulassen bzw. bestehendes sofort zu archivieren. Vielleicht ist es besser, diesen Artikel über Nemo Version 3 jetzt in dieser Form zu archivieren und bei Bedarf einen Artikel für Nemo Version 5 (ab Ubuntu 22.04) von Grund auf neu zu erstellen?

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

Vielleicht ist es besser, diesen Artikel über Nemo Version 3 jetzt in dieser Form zu archivieren und bei Bedarf einen Artikel für Nemo Version 5 (ab Ubuntu 22.04) von Grund auf neu zu erstellen?

Ist in der Vergangenheit ab und an so praktiziert worden. Bekanntest Beispiel: NM, ich meine beim Versionssprung auf 0.7. Das macht halt immer dann Sinn, wenn Version $FOO mit Version $BAR so gut wie gar nichts mehr zu tun hat und man so oder so einen Rewrite machen müsste. Kann man aber i.d.R. nur beurteilen, wenn man beide Versionen kennt.

Gruß, noisefloor

UlfZibis

Anmeldungsdatum:
13. Juli 2011

Beiträge: 3351

tomtomtom schrieb:

Soll das bedeuten, dass Nemo unter 20.04 in wenigen Tagen außer Funktion gerät?

Kommt drauf an, was du unter "Funktion" verstehst.

Na dass es so funktioniert, wie für 20.04 vorgesehen.

Nicht, dass das bisher groß anders war, das focal-Paket vegetiert seit Juli 2021 in den Quellen vor sich hin.

Wenn das anders wäre, wäre es ja ein "Rolling Release". Aber da ich Nemo wegen der Erweiterungen eh von Linux-Mint beziehe, spielt das eh keine Rolle bei mir.

Für 18.04 kann ich bestätigen, das Nemo dort noch einwandfrei läuft.

Definiere "einwandfrei läuft". Du hast also sämtliche Updates dafür selbst rückportiert?

Wieso muss ich das dafür tun? Nemo läuft halt so einwandfrei, wie es das vor dem Vorliegen der Updates auch schon tat.
Im übrigen wurden mir auf 18.04 für die letzten 6 Wochen noch 116 Updates inkl. neuer Kernel angeboten, und das sogar für eine 32-Bit-Installation.

apt-get kann keine Abhängigkeiten von lokal vorliegenden Paketen auflösen, wenn es das nicht aus den Paketquellen könnte, gäbe es schlichtweg weder Debian noch Ubuntu un der heutigen Form.

Ich habe nicht behauptet, dass apt-get sie nicht auflösen kann, sondern nur, dass es sie möglicherweise nicht installiert, so entnehme ich es jedenfalls dieser Tabelle (letzte Zeile).

Die im Wiki beschriebenen Installationsarten beziehen sich auf Linux-Mint-Versionen basierend auf Ubuntu 16.04 und Ubuntu 18.04.

Wo sind im Wiki auf Linux-Mint bezogenen Installationsarten beschrieben? Zeig mal!

UlfZibis

Anmeldungsdatum:
13. Juli 2011

Beiträge: 3351

tomtomtom schrieb:

Hat mit den nicht für Jaunty im Wiki beschriebenen Fremdquellen genau was zu tun?

Wie kommst Du in diesem Zusammenhang denn jetzt auf Jaunty?

Und die im Wiki lediglich erwähnte aber nicht beschriebene "Web Upd8"-Quelle ist längst versiegt, kann also von kB nicht gemeint gewesen sein.

noisefloor schrieb:

Kann man aber i.d.R. nur beurteilen, wenn man beide Versionen kennt.

Das einzig mir bekannte, was sich verändert hat, ist die Form des Dialogs für die Einstellungen und dass die Funktion "Verdoppeln" hinzugefügt wurde.

ChickenLipsRfun2eat Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Dezember 2009

Beiträge: 12067

kB schrieb:

…In diesem April läuft für Nemo aus Ubuntu 20.04 nach 3 Jahren der Support aus.

War der denn unter 20.04 schon irgendwo Standard? Nur solche Pakete haben (je nach DE) drei Jahre Support. Alles andere aus universe gilt als ungepflegt und ist Sache der Maintainer. Da gibt es gar keinen festgelegten Supportzeitraum.

nemo erwähnt nur Cinnamon und das ist kein offizielles DE von Ubuntu 20.04, ergo: Keinen Support. Wenn man sich die Mailingliste ansieht, kann man verfolgen dass das Projekt sehr wohl Bugs aus der Welt schafft — nur niemand portiert diese auf Ubuntu zurück (außer den beiden von tom³ erwähnten anno '21).

UlfZibis

Anmeldungsdatum:
13. Juli 2011

Beiträge: 3351

ChickenLipsRfun2eat schrieb:

War der denn unter 20.04 schon irgendwo Standard?

Laut kB für Budgie.

ChickenLipsRfun2eat Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Dezember 2009

Beiträge: 12067

UlfZibis schrieb:

ChickenLipsRfun2eat schrieb:

War der denn unter 20.04 schon irgendwo Standard?

Laut kB für Budgie.

Danke! Etwas versteckt und optional, aber habs gefunden 😉 Also 3 Jahre ist richtig.

black_tencate

Avatar von black_tencate

Anmeldungsdatum:
27. März 2007

Beiträge: 11349

Hej tomtomtom,

tomtomtom schrieb:

...Jaunty...

was mißverstehe ich hier? Meine Hinweis ist als Antwort auf
kB schrieb:

...

  • Die Installation von Nemo auf einem Ubuntu 22.04 lt. Anleitung ist mir nicht gelungen.

zu verstehen (eben mit apt install aus universe)

Gruß black tencate

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
Avatar von kB

Anmeldungsdatum:
4. Oktober 2007

Beiträge: 9837

UlfZibis schrieb:

[…]

Die im Wiki beschriebenen Installationsarten beziehen sich auf Linux-Mint-Versionen basierend auf Ubuntu 16.04 und Ubuntu 18.04.

Wo sind im Wiki auf Linux-Mint bezogenen Installationsarten beschrieben?

Der Wiki-Artikel spielt über Bande, wie ich ja schon schrieb. In solchen Lebenslagen gilt:

  • „Folge dem Blut, dem Geld, dem Sperma“ (so Anna Springer in einem Wilsberg) und wenn der Tatort das UbuntuUsers-de-Wiki ist, auch den Links, besonders wenn diese mit so harmlosen Namen wie „hier“ ins Forum führen. Das ist alles ein wenig verstaubt.

tomtomtom Team-Icon

Supporter
Avatar von tomtomtom

Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55572

UlfZibis schrieb:

Na dass es so funktioniert, wie für 20.04 vorgesehen.

Vorgesehen ist, dass es maximal bis zum Ablauf des Supports genutzt wird, danach liegt es ungepflegt rum, egal was da noch gefunden wird (Sicherheitslücken z.B.).

Wenn das anders wäre, wäre es ja ein "Rolling Release".

Nein. Ein Rolling Release pflegt immer die aktuelle Version der Software. Bei Snapshot-Releases ist auch nicht vorgesehen, die Software auszuliefern und nie wieder anzugucken. Minor-Updates sollten da durchaus kommen, Sicherheitslücken rückportitert werden.

Aber da ich Nemo wegen der Erweiterungen eh von Linux-Mint beziehe, spielt das eh keine Rolle bei mir.

Hat für das Wiki keine Relevanz.

Wieso muss ich das dafür tun? Nemo läuft halt so einwandfrei, wie es das vor dem Vorliegen der Updates auch schon tat.

Weil der Support ausgelaufen ist und Ubuntu da nichts mehr dran tun wird. Auch für etwaige Sicherheitslücken.

Im übrigen wurden mir auf 18.04 für die letzten 6 Wochen noch 116 Updates inkl. neuer Kernel angeboten, und das sogar für eine 32-Bit-Installation.

Da du ja in einigen Artikeldiskussionen zu Rootrechten und Paketverwaltung aktiv bist, sollten dir ja die Grundlagen bekannt sein.

Dazu zählt, dass der LTS-Support von 5 Jahren nur für die in main und restricted liegenden Paket gilt.

Und natürlich bekommt man für diese Pakete auch auf einem 18.04 mit einer Oberfläche, die nicht mehr unterstützt wird, die Updates für Software aus diesen Quellen. So funktioniert nunmal die Paketverwaltung, wenn man es anders wollte, müsste man redunte Quellen für die offiziellen Derivate anlegen.

Das ändert aber nichts daran, dass der Support der Derivat abgelaufen ist und die Bestandteile, die nicht zu main und restricted gehören - also z.B. die gesamte Oberfläche - selbstverständlich keine Updates mehr bekommen.

Ich habe nicht behauptet, dass apt-get sie nicht auflösen kann, sondern nur, dass es sie möglicherweise nicht installiert, so entnehme ich es jedenfalls dieser Tabelle (letzte Zeile).

Ich hab nicht umsonst zitiert, was du geschrieben hast:

UlfZibis schrieb:

Hast Du auch mal mit apt probiert? apt-get installiert ja keine Abhängigkeiten, soweit ich das verstanden habe.

Also doch, genau das hast du behauptet...

UlfZibis schrieb:

Wo sind im Wiki auf Linux-Mint bezogenen Installationsarten beschrieben? Zeig mal!

Unter https://wiki.ubuntuusers.de/Nemo/#Erweiterungen.

tomtomtom Team-Icon

Supporter
Avatar von tomtomtom

Anmeldungsdatum:
22. August 2008

Beiträge: 55572

UlfZibis schrieb:

Wie kommst Du in diesem Zusammenhang denn jetzt auf Jaunty?

Hirn-Fehlleistung für "Ubuntu-Codename mit J".😈

War irgendwie™ hängen geblieben.

Marant--

Anmeldungsdatum:
4. April 2022

Beiträge: 744

Eigene Erweiterungen und Menü-Aktionen

Hat das Sinn anstelle von

Exec=/usr/bin/wipe -rf %F 

Das in der Art einzustellen und eine kurze Erläuterung dazu(auch wg. anderer Terminals)?

Exec=gnome-terminal -- bash -c "/usr/bin/wipe -ri %F;echo '- Ende -, Taste...';read"

Macht 'ne kurze Abfrage sicherheitshalber und gibt dann Ergebnis aus.

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
Avatar von kB

Anmeldungsdatum:
4. Oktober 2007

Beiträge: 9837

Marant-- schrieb:

[…]

Exec=gnome-terminal -- bash -c "/usr/bin/wipe -ri %F;echo '- Ende -, Taste...';read"

"Exec=gnome-terminal" ist auf jeden Fall falsch. Und wie man Programmstarter in Form von Desktop-Dateien schreibt, gehört nicht in den Artikel für Nemo.

Dagegen wäre es für einen zukünftigen Nemo-Artikel aber ggf. interessant, ob – wie es hier aufscheint – Nemo tatsächlich einen eigenen Dialekt in Bezug auf Desktop-Dateien verwendet. Ist aber solange die grundsätzlichen Probleme des Artikels noch bedacht werden, nachrangig.