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Support von aktuellen Programmversionen

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Kubuntu 19.04 (Disco Dingo)
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verdooft

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 3425

Am Beispiel von KTimer ist mir aufgefallen, dass ich Artikel über Anwendungen aus Plasma/KDE nicht testen kann, weil die aktuellen Softwareversionen per PPA im Einsatz sind. Bei anderen Anwendungen, z.B. Cherrytree, wird auf ein PPA verwiesen, um aktuelleres ins System zu bekommen.

Jetzt frage ich, ob es sinnvoll ist, in KDE-Programmartikeln auch dieses PPA zu erwähnen, das allerdings viel mehr enthält als nur die eine jeweilige Anwendung. Da manche Programme miteinander arbeiten, wäre die Installation nur einer Anwendung aus dem PPA eventuell auch garnicht optimal - sofern nicht alles, was reibungslosen Betrieb sicherstellt, als Abhäbgigkeit eingetragen ist. Allerdings sehe ich, dass für Xenial z.B. in diesem PPA auch nur relativ altes KTimer verfügbar ist, so dass behobene Probleme in Paketen für aktuellere Ubuntuversionen dort noch enthalten sein können. In allen Artikeln über einzelne Anwendungen die Verwendung der aktuellen Ubuntuversion zu empfehlen, um in den Genuss von neuen Features und Bugbeseitigungen zu kommen, führt wohl zu weit.

Ich finde es bisschen schade, dass man sich Gedanken um Problembehebungen von Anwendungen aus alten Paketen macht, die in aktuellen schon dank aktiver Entwicklung längst eingeflossen sind.

Vielleicht haben andere Ideen für einen Textbaustein oder wie man das im Wiki besser lösen könnte.

Das erwähnte PPA verwende ich schon seit 2012 und hatte nie gravierende Probleme:

https://launchpad.net/~kubuntu-ppa/+archive/ubuntu/backports

Am Beispiel von KTimer wäre sinngemäß ein "Nicht alle Befehle gehen." zumindest für Anwender/-innen weniger zufriedenstellend, als ein "Hier kann man sich eine verbesserte, aktuellere Version holen."

RamSpeicher

Anmeldungsdatum:
17. Juli 2009

Beiträge: 2508

verdooft schrieb:

Das erwähnte PPA verwende ich schon seit 2012 und hatte nie gravierende Probleme:

https://launchpad.net/~kubuntu-ppa/+archive/ubuntu/backports

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben, Du kannst leider nicht alle PPA-Betreuer in einem Topf werfen. Ich selber habe/hatte mit Make-MKV bisher auch Null Probleme, und das von Thomas ist auch bisher immer Gut gelaufen (obwohl ich das zur Zeit nicht Aktiv habe). Aber nicht jeder PPA-Betreuer pflegt seine Quellen auch immer Regelmäßig oder mit der entspr. Sorgfalt. Und dieses Ding hier z.B. würde ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen.

Am Beispiel von KTimer wäre sinngemäß ein "Nicht alle Befehle gehen." zumindest für Anwender/-innen weniger zufriedenstellend, als ein "Hier kann man sich eine verbesserte, aktuellere Version holen."

Das würde ich auch für Sinnvoll halten, da ja hier im Wiki auf die Gefahr durch Fremdquellen hingewiesen wird, so das am Ende jeder für sich Entscheiden muss wie Er/Sie mit den Infos umgeht. Wie im RL eben halt auch.

verdooft

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 3425

Ok, ist aber schwierig zu formulieren, dass kate als Befehl geht, kann ich jetzt nur für 19.04 verifizieren. "Falls beim Ausführen von Timern nicht alle Befehle gehen, kann die aktuellere Version aus dem PPA... Abhilfe schaffen." ist bisschen wage. Oder man lässt das Problem komplett draussen und erwähnt nur ganz allgemein, dass KTimer dort aktueller ist.

zephir

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20. März 2006

Beiträge: 2757

Das ist ein Grundproblem von KDE in stabilen Distributionen. Ältere Versionen erfahren aufgrund von Entwickermangel, aber auch aus grundsätzlichem Desinteresse bei KDE kaum Support, Fehler werden meist nur in der aktuellen Version behoben. Paketmaintainer, die die Bugfixes zurück portieren, gibt es für Ubuntu soweit ich weiß auch keine. Das es keine neunen Versionen und Features in einem Ubuntu relase gibt, ist das Prinzip einer stabilen Distribution.

Das Wiki bezieht sich aber auf die Version in den Ubuntu Quellen, nicht auf den KDE Entwicklungszweig, da es das ist was von Canonical ausgeliefert wird.

Auf ein ppa, das den halbe Desktop aktualisiert, sollte man im Wiki meiner Meinung nach besser nicht hinweisen, dafür kann hier niemand Support leisten, da würde ich besser auf einen Ubuntu Fork wie KDE_Neon oder Maui verweisen, für die es eine eigene Community gibt.

Mein persönliches Fazit war, KDE in Ubuntu aufgrund der schlechten Unterstützung gar nicht mehr zu nutzen, alternativ kann man natürlich mit den alten Versionen leben (habe ich auch jahrelang gemacht) oder sich bezüglich Wiki und Support zu dem ppa direkt bei KDE bedienen.

RamSpeicher

Anmeldungsdatum:
17. Juli 2009

Beiträge: 2508

verdooft schrieb:

Ok, ist aber schwierig zu formulieren, dass kate als Befehl geht, kann ich jetzt nur für 19.04 verifizieren.

Wie kommst Du jetzt auf Kate? oder stehe ich mal wieder auf dem Schlauch, und andererseits wenn ich das jetzt nochmal Lese,

zephir schrieb:

Das Wiki bezieht sich aber auf die Version in den Ubuntu Quellen, nicht auf den KDE Entwicklungszweig, da es das ist was von Canonical ausgeliefert wird.

hätte ich auch daran Denken können das unser Wiki hier nicht dafür gedacht ist um Fremdquellen zu Bevorzugen/Empfehlen sondern Hilfestellung zur offiziellen Version zu Geben. Abgesehen davon wenn Du was aktuelleres willst/brauchst Rolling_Release.

verdooft

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 3425

Kate ist Teil der Diskussion:

ChickenLipsRfun2eat schrieb:

Ich prüfe aber mal, wie KTimer intern Befehle ausführt und kann dann ggf. einen Abschnitt zur Problembehebung beisteuern. Sound abspielen funktioniert, D-BUS-Kommandos oder kate aufrufen bspw. nicht.

Laut hier ist das garnicht gefixt:

https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=332490

Warum das dann bei mir funktioniert, weiß ich nicht.

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