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NFS oder SFTP - Geschmackssache?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 18.04 (Bionic Beaver)
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Emma2

Anmeldungsdatum:
28. Dezember 2018

Beiträge: 622

Ich bin dabei, meine Backups mit RSYNC zu automatisieren, und das funktioniert auch so weit ganz gut auf den Servern, auf denen Linux mit NFS oder Windows mit SMB läuft. Nun möchte ich jedoch auch ein paar Server sichern, auf die ich aktuell nur per SFTP zugreife, wozu ich jedoch immer User & Passwort eingeben muss. (Die NFS-Verzeichnisse mounte ich und lese sie dann, die SMB-Freigaben verbinde ich mit Credentials im Aufruf und lese sie dann.)

Wenn ich es recht verstehe, habe ich zwei Möglichkeiten:

- Entweder ich richte dort NFS ein, dann kann aber "jeder" aus dem angegebenen Netz dort zugreifen. Oder kann ich den Zugriff auch auf eine IP beschränken?

- Oder ich mache das mit SFTP, muss dann aber mit Zertifikaten arbeiten. Oder kann ich Credentials im Aufruf mit angeben?

Gibt es größere Vorteile der einen oder der anderen Lösung? Oder gibt es andere Möglichkeiten, die ich noch gar nicht kenne? Oder ist das tatsächlich "Geschmackssache"? (Ich dachte, ich frage mal vorher, also BEVOR ich etwas installiere... sonst habe ich wieder einen Server mit unnützem Ballast kontaminiert und werde zu Recht gerügt 😉 ...)

Doc_Symbiosis

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Anmeldungsdatum:
11. Oktober 2006

Beiträge: 4453

Also, NFS kannst Du auch IP-mässig beschränken. Bei SFTP müsstest Du mit SSH-Keys arbeiten. Ich persönlich würde das ja per rsync mit SSH-Key machen, macht aber zu SFTP nicht soo viel Unterschied.

Cranvil

Anmeldungsdatum:
9. März 2019

Beiträge: 990

rsync benutzt für den Transfer zwischen unterschiedlichen Hosts per default ssh, wenn bei der Adresse ein einzelner Doppelpunkt verwendet wird (es gibt noch die Möglichkeit, einen rsync-Daemon zu betreiben, für den man in der Adresse dann zwei Doppelpunkte verwendet). Sobald du deine Fragestellung also mit sftp ausreichend gelöst hast, kannst du nahezu augenblicklich wieder auf rsync mit dessen Vorzügen wechseln. ☺

Mittels ssh-copy-id hast du eigentlich auch recht fix den notwendigen Schlüssel übertragen. Und wenn du nicht deinen eigenen Feld-Wald-Wiesen-Schlüssel verwenden möchtest, baust du mit ssh-keygen ein eigenes Schlüsselpaar nur für diese Sicherungsaufgabe. Das ermöglicht dir auch die Erstellung eines Schlüssels ohne Kennwortschutz, was die automatisierte Nutzung deutlich erleichtert.

Das Vorgehen zwischen rsync und sftp ist tatsächlich so unterschiedlich nicht, was den Konfigurationsaufwand angeht. Allerdings hast du mit rsync natürlich die ganzen Mechanismen zu Vermeidung von unnützen Datentransfers, die dir mit sftp flöten gehen.

Emma2

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
28. Dezember 2018

Beiträge: 622

Oh, sorry für meine Ungenauigkeit, aber ich mache Linux erst seit einem Jahr und nur nebenbei und für den Eigenbedarf, deshalb werfe ich die Dinge noch durcheinander.

Ich dachte, SFTP sei quasi FTP über SSH. Ich nutze tatsächlich den RSYNC-Aufruf mit Hostadresse, und da die Syntax ähnlich ist, habe ich das in einen Topf geworfen.

Wenn ich Euch richtig verstehe, ist das schonmal gut, aber momentan mache ich die Aufrufe manuell, um das Kennwort eingeben zu können.

Ich MÖCHTE das aber als Cronjob auf meinem QNAP laufen lassen.

Gibt es denn eine Beschreibung, mit der man auch als Noch-Neuling die Sache mit den Schlüsseln hinbekommt?

Cranvil

Anmeldungsdatum:
9. März 2019

Beiträge: 990

Der Artikel SSH im Wiki ist da eine recht umfassende Informationsquelle, die grundsätzlich erstmal die meisten Fragen klären sollte. Falls dir dennoch etwas unklar sein sollte oder es Fehler gibt, weißt du ja, wo du uns erreichst. 😉

Emma2

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
28. Dezember 2018

Beiträge: 622

Danke für den Link. Schau ich mir an! 👍

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