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Noteedit

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Archiv/Noteedit.

Moses-junior

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Gitarrengriffe nicht abspielbar sind und nur für den Notendruck gedacht sind, zumal man ja den Gitarrenrythmus nicht mit aufschreibt, dieser aber entscheidende Bedeutung für den Gesamtklang des Liedes hat.

Wenn du darauf aber großen Wert legst, sie zu hören, dann erstelle einfach eine neue Notenzeile und füge die Akkorde als Noten ein.
Bsp:
G7 wäre ein G - B - D' - G' - B' - F'' - Akkord.

Gruß, Moses

linuxcub

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Moses-junior hat geschrieben:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Gitarrengriffe nicht abspielbar sind und nur für den Notendruck gedacht sind, zumal man ja den Gitarrenrythmus nicht mit aufschreibt, dieser aber entscheidende Bedeutung für den Gesamtklang des Liedes hat.

Wenn du darauf aber großen Wert legst, sie zu hören, dann erstelle einfach eine neue Notenzeile und füge die Akkorde als Noten ein.
Bsp:
G7 wäre ein G - B - D' - G' - B' - F'' - Akkord.

Gruß, Moses

Danke für die Aufklärung! Wie wäre es, wenn du in das Wiki für Musik-Neulinge wie mich einen Satz etwa so, oder so ähnlich,
bei * Gitarren-Akkorde einfügst:

"Die Gitarrenakkorde werden nur angezeigt, sind aber nicht hörbar und müssen durch entsprechende Noten selbst gesetzt werden"

Ansonsten finde ich deine Anleitung sehr gut und leicht verständlich.

Übrigens, eine erste Version von NtEd, dem Nachfolger von Noteedit, ist schon als deb Paket für Ubuntu vorhanden:

http://stoffers.id.au/ubuntu/nted_0.0.4-1ubuntu0_i386.deb

Mit meinem Kubuntu Feisty klappt es prima. Diese erste Version von NtEd hat nur noch nicht alle Funktionen, welche die letzten Versionen von Noteedit haben.

Mit dem anderen Nachfolger von Noteedit, Canorus auf berlios.de, komme ich nicht gut zurecht.

Gruss, linuxcub

Moses-junior

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Hm, wenn ich diese Anmerkung schreibe, dann müsste ich auch bei den anderen Gebieten vertiefen. Der Artikel soll aber nur eine Einleitung sein, damit man grob mit Noteedit zurecht kommt. Wenn man mehr Details wissen möchte, sollte man besser im Netz nach guten Tutorials suchen.

Gruß, Moses

pippovic

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Hallo,

es wäre doch sehr hilfreich, an manchen Stellen zu vertiefen, wenn sich im Netz keine guten Anleitungen finden. Falls jemand welche kennt, kann er sie ja unter den Links hinzufügen.

Gruß
pippovic

linuxcub

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pippovic hat geschrieben:

Hallo,

es wäre doch sehr hilfreich, an manchen Stellen zu vertiefen, wenn sich im Netz keine guten Anleitungen finden. Falls jemand welche kennt, kann er sie ja unter den Links hinzufügen.

Gruß
pippovic

So steht's ja im Wiki Noteedit:

In einem Terminal gibt man folgenden ALSA-spezifischen Befehl ein:
timidity -iA -B2,8 -Os1l -s 44100

Ich habe noch folgendes gefunden. Es soll gegen das gelegentliche "Ruckeln" beim Abspielen von Noteedit (nicht nur NtEd) helfen:

http://vsr.informatik.tu-chemnitz.de/~jan/noteedit/NTED/doc/timidity_server.html

If the replay interrupts during page turn over then start TiMidity++ as root. This increases the priority of the TiMidity++ process. Use the following command in this case:

timidity --realtime-priority=100 -iA -B2,8 -Os1l -s 44100

This can lead to operating system problems if your CPU performance is too small! If so, then try to decrease the priority and/or the frequency:

timidity --realtime-priority=60 -iA -B2,8 -Os1l -s 22050

Sometimes it helps to increase the number of buffer fragments:

timidity -iA -B8,8 -Os1l -s 22050

Da diese Befehle für mich "böhmische Dörfer" sind, kann ich nicht beurteilen, ob man das in Noteedit aufnehmen sollte, und überlasse das lieber den Fachleuten.

Gruss, linuxcub

Moses-junior

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Hallo,
pippovic hat geschrieben:

es wäre doch sehr hilfreich, an manchen Stellen zu vertiefen, wenn sich im Netz keine guten Anleitungen finden.

An sich sind die untenstehenden Links schon gute, kurze Tutorials. Aber wenn es unbedingt gewünscht wird, kann ich schon noch ein paar Zeilen schreiben. Außerdem ist ein Artikel zu Rosegarden noch offen, den ich vielleicht auch noch irgendwann mal in Angriff nehmen werde. Allerdings habe ich demnächst nicht viel Zeit, da meine Studiums-Abschlußprüfungen im September stattfinden. Also mach ich das jetzt nicht gleich. ☺
linuxcub hat geschrieben:

Ich habe noch folgendes gefunden. Es soll gegen das gelegentliche "Ruckeln" beim Abspielen von Noteedit (nicht nur NtEd) helfen: ...

Naja, pass auf: Eigentlich ist das alles eine Sache für den MIDI-Artikel, auf den ich ja bei Noteedit verwiesen habe. Ich habe lediglich eine einfache, schnelle Methode herausgenommen, damit man schnell ans Ziel kommt. Wenn man sich besser informieren möchte, sollte man MIDI schon mal lesen.

Um dir kurz zu erklären: man kann MIDI im Prinzip auf zwei Weisen zum Laufen bringen:
1. Über den Prozessor werden die MIDI-Noten interpretiert und in Sounds umgewandelt, die dann zur Ausgabe an die Soundkarte geschickt werden. Das ist Rechenleistungs-intensiv, sollte aber eigentlich auf einem 1GHz-Rechner kein Problem sein, wenn nebenbei nicht noch 3 andere Sachen laufen...? Natürlich steigt die Rechenlast bei mehreren gleichzeitigen Noten an.
2. Eleganter ist es natürlich, wenn die Soundkarte MIDI-fähig ist (z.B. Soundblaster Live! (hab ich 😛)). Dann kann MIDI gleich an die Soundkarte geschickt werden, das dann von dieser interpretiert wird. Dann hast du fast gar keine Rechenlast (außer die Anzeige der Noten...). Wie das geht ist alles im MIDI-Artikel beschrieben.

Gruß, Moses

linuxcub

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Moses-junior hat geschrieben:

Naja, pass auf: Eigentlich ist das alles eine Sache für den MIDI-Artikel, auf den ich ja bei Noteedit verwiesen habe. Ich habe lediglich eine einfache, schnelle Methode herausgenommen, damit man schnell ans Ziel kommt. Wenn man sich besser informieren möchte, sollte man MIDI schon mal lesen.

Den MIDI-Artikel hatte ich natürlich vorher gelesen. Da steht zu timididy aber auch nur das drin, was du bei Noteedit schreibst:

Startbar als Server, um anderen Programmen (wie pmidi) einen Port anzubieten
timidity -iA -B2,8 -Os1l -s 44100

Leider ist dort nicht erklärt, was die einzelnen Befehle bedeuten und wie man sie variieren kann. So werden mir auch die alternativen timidity-Startmethoden für Noteedit

timidity --realtime-priority=60 -iA -B2,8 -Os1l -s 22050
und
timidity -iA -B8,8 -Os1l -s 22050

für immer ein Rätsel bleiben ☹

Gruss, linuxcub

linuxcub

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Sollte man nicht besser statt

timidity -iA -B2,8 -Os1l -s 44100

die Originalschreibweise

timidity -iA -B2,8 -Or1sl -s 44100

beibehalten?

Also statt "Os1l" lieber "Or1sl"? Im ersteren Fall habe ich nämlich das "l" (kleines 'ell') lange für eine "1" (eins) gehalten. Ich habe das Kommando

Os1l

nämlich aus dem Wiki abgetippt. Erst durch Kopieren und Einfügen mit Schriftart "Handwriting" war der Unterschied deutlich. Mit

Or1sl

passiert das nicht so leicht, meine ich. Ich hatte das "O" übrigens auch lange Zeit für eine "0" gehalten.

Erst durch

http://www.groupsrv.com/linux/about9389.html und
http://www.sourcentral.org/man/RH9/1+timidity

ist mir klar geworden, wie das Originalkommando lautet. In diesen Links sind die timidity Kommandos übrigens gut erklärt, im ersten Link für einen Anfänger wie mich besser verständlich.

Gruss, Siggi

Moses-junior

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also bei

Or1sl

wird das erst in ein raw-Wave-Format (Option r) umgewandelt und da bin ich mir nicht sicher, ob das eine weitere Verlangsamung mit sich bringt.
Der Rest ist ja der gleiche und man kann den Befehl wie bei allen anderen auch in der Reihenfolge schreiben, wie man lustig ist.

Ich bin allerdings der Meinung, dass man O und 0 bzw. auch 1 und l sehr gut unterscheiden kann, weil im Wiki dazu eine gut geeignete Schriftart gewählt wurde. 😕 Der Punkt in der 0 zeigt an, dass es kein O sein kann, und wenn du dir den Unterschied zwischen 1 und l ansiehst, bemerkst du auch große Unterschiede.

Wenn dir die Reihenfolge O1sl besser gefällt, dann kannst du das ja ändern.

Übrigens ist der zweite Link einfach die man-Page des Befehls. Für (fast) jeden Linux-Befehl gibt es eine man-Page, die man mit

man Befehl

aufrufen kann. Das steht übrigens alles im Wiki, wenn dich sowas interessiert.

Gruß, Moses

linuxcub

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Danke für deine Geduld, Moses.

Moses-junior hat geschrieben:

also bei

Or1sl

wird das erst in ein raw-Wave-Format (Option r) umgewandelt und da bin ich mir nicht sicher, ob das eine weitere Verlangsamung mit sich bringt.
Der Rest ist ja der gleiche und man kann den Befehl wie bei allen anderen auch in der Reihenfolge schreiben, wie man lustig ist.

Es ging mir nicht um die Ästhetik, sondern ums Verstehen. Jetzt ist der Groschen gefallen. "-Os1l" ist richtig.

Moses-junior hat geschrieben:

Ich bin allerdings der Meinung, dass man O und 0 bzw. auch 1 und l sehr gut unterscheiden kann, weil im Wiki dazu eine gut geeignete Schriftart gewählt wurde. 😕 Der Punkt in der 0 zeigt an, dass es kein O sein kann, und wenn du dir den Unterschied zwischen 1 und l ansiehst, bemerkst du auch große Unterschiede.

Der Meinung war ich bisher nicht: bei mir waren die Zeichen exakt gleich, auch kein Pünktchen zu sehen. Es soll doch tatsächlich unterschiedlich große und unterschiedlich leistungsfähige Monitore geben;-)
Mein Hilferuf hier im Forum http://forum.ubuntuusers.de/topic/112456/?highlight= wurde von Onli erhört; jetzt ist das Manko ausgeglichen und ich kann endlich "l" und "1" und "O" und "0" unterscheiden. Ein anderer User, der das gleiche Problem hatte, hat sich gleich mit gefreut.

Moses-junior hat geschrieben:

Übrigens ist der zweite Link einfach die man-Page des Befehls. Für (fast) jeden Linux-Befehl gibt es eine man-Page, die man mit

man Befehl

aufrufen kann.

Nichts neues für mich. Ich bin halt ein Typ, de sich gerne was ausdruckt, um es in Ruhe zu lesen, ich geb's zu. Und das ging über den besagten Link unter Windows (nicht verraten) und mit Drucker besser, als unter Kubuntu und (noch) ohne Drucker(treiber).

Tschüß, linuxcub

pippovic

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Hallo Wiki-Schreiber,

im Jahre 2007 hat Moses-junior einen feinen Artikel zum Notensatz-Programm Noteedit geschrieben. Dazu gibt es auch noch den folgenden Thread: http://forum.ubuntuusers.de/topic/artikel-zu-noteedit-fertig/

Vor kurzem wurden die Arbeiten an Noteedit eingetellt. Die Kernentwickler haben jedoch ein Nachfolgeprojekt begonnen, von dem vor einigen Tagen eine neue Version veröffentlicht wurde. Das Projekt heißt Canorus und sollte weitgehend mit Noteedit identisch sein. Moses-junior wäre auch bereit, den Artikel entsprechend zu überarbeiten und mit einer aktuellen Ubuntu-Version zu testen. Leider gab es bei ihm unter Gnome Schwierigkeiten mit der Installation, da hier u.a. auch Qt 3-Libs installiert werden müssen. Es gab die Fehlermeldung

canorus: error while loading shared libraries: libQtHelp.so.4: cannot open shared object file: No such file or directory

Also ist eure Mithilfe gefragt. Zunächst gilt es, das neue Programm unter einer aktuellen Ubuntu-Version zum Laufen zu bringen und dazu eine neue Anleitung zu schreiben. Danach kann man weitersehen.

Gruß pippovic

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ich vermute mal stark, dass es Qt 4 benötigt. Alles andere wäre so vermurkst, dass es die Software nicht verdient hätte ins Wiki aufgenommen zu werden ☺

mgraesslin Team-Icon

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8. November 2006

Beiträge: 9183

hab es gerade mal durchkompiliert. Kann aber leider keine Anleitung geben, da ich bereits eine KDE 4 Build Umgebung habe und da rasselt halt sowas wie ein kleines Qt Progrämmchen einfach durch 😉

Es benötigt auf jeden Fall Qt 4 und Cmake.

lootsy

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15. Juli 2007

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Hallo,

ich würde mal eine solche Anleitung schreiben, falls daran noch Interesse bestehen sollte.

Bitte hier kurz antworten, falls jemand eine solche Hilfe wünscht.

Gruß loo

pippovic

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12. November 2004

Beiträge: 9130

Hallo,

natürlich besteht Interesse. Am besten wäre es, wenn du eine neue Baustelle anlegst. Ich werde auch selbst mal versuchen das Programm zu kompilieren, weil ich noch ein relativ frisches KDE habe.

Gruß pippovic