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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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The_Graze

Anmeldungsdatum:
28. März 2008

Beiträge: 631

-mtune bringt doch noch mehr Performance oder?

Bei der nächsten Änderung werde ich das mit dem CXXFLAGS ändern

Evolis2k2

Anmeldungsdatum:
5. August 2007

Beiträge: Zähle...

Nein, -mtune bewirkt, dass deine Pakete auch auf anderen "Chips" laufen, als auf einem core2. Solltest du rausnehmen.

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Ok, dann erklär ich das auch noch schnell *seufz* 😉

Es gibt 3 Möglichkeiten

1. Du kompillierst nur mit -march=??? ⇒ Dann sind die Binärdateien, die dabei erstellt werden, einzig und ausschließlich für die eingegebene Architektur optimiert und laufen womöglich sogar unter anderen Prozessoren garnicht.
2. Du kompillierst nur mit -mtune=??? ⇒ Dann sind die Binärdateien abwärtskompatibel bis i386, jedoch ist das Scheduling optimiert auf die eingegebene Architektur.
3. Du kompillierst mit beiden Optionen gesetzt ⇒ Das macht Sinn, wenn du zB willst, dass dein Paket auf jedem i686-Prozessor läuft, jedoch für deinen zB Pentium4 optimiert ist. Das wäre dann ein -march=i686 und -mtune=pentium4

Meine Quelle: http://gentoo-wiki.com/Safe_Cflags ⇒ Da könnt ihr euch mal komplett informieren! Beispielsweise hab ich da auch den Tipp mit -march=native her und auch dieses CXXFLAGS="${CFLAGS}" (was allerdings ja nur Kosmetik ist, kannst lassen wie du möchtest)

Also, ich empfehle nach wie vor -march=native oder halt -march=core2, aber steht alles auf der verlinkten Seite!

edit: oder ich schick euch gleich zur ultimativen Quelle ⇒ http://gcc.gnu.org/onlinedocs/gcc-3.3/gcc/Optimize-Options.html 😀

Knopfloch

Avatar von Knopfloch

Anmeldungsdatum:
23. Februar 2008

Beiträge: 157

Also ich empfehle ja immer gerne diesen Link:
http://wiki.archlinux.org/index.php/Fast_boot_without_recompiling_the_kernel
Aber am besten immer noch ein anderes Image bereit halten, so dass man im Fall der Fälle noch booten kann, ich habe einfach das aktuelle nicht gleich überschrieben, sondern ein neues erstellt und dann beim Booten den Grubeintrag editiert.
Als "Stopsignal" (fällt mir gerade kein besseres Wort ein) habe ich bei Bootchartd "mingetty" eingetragen, da ich keinen Loginmanager verwende und dann komme ich auf 16 s, wenn ich X eintrage (und mich automatisch einloggen lasse und dann automatisch X starte) sind es 18 s. Für so ein altes Notebook (1,4 GH und sau lahme Festplatte) ist das top, finde ich, dann noch einen Fenstermanager der schnell startet...
Ah ja, udev braucht jetzt nur noch 591 ms.

Vorsicht mit diesem Tool! Es kompilliert mit root-Rechten. Sollte zwar bei offiziellen Paketen nicht so das Problem sein, aber ich wäre trotzdem skeptisch! Nur so zur Info...

Wieso machen die sowas? Wäre vielleicht einen Bugreport wert. Yaourt hat es ja auch geschafft nur die nötigsten Dinge mit Rootrechten zu machen.

lg

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Diesen Tipp ausm Wiki würd ich echt auch gern machen, aber ich kenn mich dafür net gut genug aus. Habs mal versucht und schwupps, konnt ich nimmer booten. Das konnt ich noch retten, aber hmm ... nee, erstmal nicht, mein System ist vom Drücken des Power-Knopfes bis zum letzten Rattern der Platte in 1 Minute komplett geladen, das ist nicht schlecht, damit kann ich sehr gut leben. Aber doppelt so schnell oder so wär schon geil 😀

The_Graze

Anmeldungsdatum:
28. März 2008

Beiträge: 631

Gibt es eigentlich einen Befehl um herauszufinden was Native ist?

Knopfloch

Avatar von Knopfloch

Anmeldungsdatum:
23. Februar 2008

Beiträge: 157

Was ich hilfreich fand bei der Auswahl der Module für die mkinitcpio.conf war die Ausgabe von "mkinitcpio -M". Module für Wlan, Sound oder damit das Touchpad funktioniert und so ein Zeug kommen dann ja in die rc.conf, was man da noch reinpacken sollte sieht man ja, wenn man feststellt, dass bestimmte Dinge nicht mehr funktionieren, man kann sich ja auch vorher mal die Ausgabe von lsmod speichern oder mit hwd und hwdetect spielen.
Ich habe einfach ausprobiert und es gab dann mehrere Kombinationen die funktionierten, nur bei einer hatte ich dann plötzlich wieder /dev/hda. 😉

Moment steht bei mir: MODULES="scsi_mod sd_mod pata_acpi ata_piix ext2 ext3"
Kann gut sein, dass da noch das ein oder andere Modul überflüssig ist, kenne mich mit so Hardwarekram eigentlich gar nicht aus, aber das funktioniert.

lspci
00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 82852/82855 GM/GME/PM/GMV Processor to I/O Controller (rev 02)
00:00.1 System peripheral: Intel Corporation 82852/82855 GM/GME/PM/GMV Processor to I/O Controller (rev 02)
00:00.3 System peripheral: Intel Corporation 82852/82855 GM/GME/PM/GMV Processor to I/O Controller (rev 02)
00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation 82852/855GM Integrated Graphics Device (rev 02)
00:02.1 Display controller: Intel Corporation 82852/855GM Integrated Graphics Device (rev 02)
00:1d.0 USB Controller: Intel Corporation 82801DB/DBL/DBM (ICH4/ICH4-L/ICH4-M) USB UHCI Controller #1 (rev 01)
00:1d.1 USB Controller: Intel Corporation 82801DB/DBL/DBM (ICH4/ICH4-L/ICH4-M) USB UHCI Controller #2 (rev 01)
00:1d.2 USB Controller: Intel Corporation 82801DB/DBL/DBM (ICH4/ICH4-L/ICH4-M) USB UHCI Controller #3 (rev 01)
00:1d.7 USB Controller: Intel Corporation 82801DB/DBM (ICH4/ICH4-M) USB2 EHCI Controller (rev 01)
00:1e.0 PCI bridge: Intel Corporation 82801 Mobile PCI Bridge (rev 81)
00:1f.0 ISA bridge: Intel Corporation 82801DBM (ICH4-M) LPC Interface Bridge (rev 01)
00:1f.1 IDE interface: Intel Corporation 82801DBM (ICH4-M) IDE Controller (rev 01)
00:1f.5 Multimedia audio controller: Intel Corporation 82801DB/DBL/DBM (ICH4/ICH4-L/ICH4-M) AC'97 Audio Controller (rev 01)
01:01.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI7510 PC card Cardbus Controller (rev 01)
01:01.1 CardBus bridge: Texas Instruments PCI7510,7610 PC card Cardbus Controller (rev 01)
01:01.2 FireWire (IEEE 1394): Texas Instruments PCI7410,7510,7610 OHCI-Lynx Controller
01:01.3 System peripheral: Texas Instruments PCI7410,7510,7610 PCI Firmware Loading Function
01:03.0 Network controller: Intel Corporation PRO/Wireless LAN 2100 3B Mini PCI Adapter (rev 04)

Aber alles wohl nur interessant, wenn man viel Zeit hat oder sehr verspielt ist.

lg

Skittles

Avatar von Skittles

Anmeldungsdatum:
6. April 2006

Beiträge: 599

Ich find jetzt die 26 Sekunden aus der default-Konfig auch nicht so schlimm 🙄

Natural

Avatar von Natural

Anmeldungsdatum:
22. Februar 2008

Beiträge: 265

Die Neugier hat die Faulheit besiegt. 😀 Installiere es mir grade in einer Virtualbox, wenn ich die Installation hinbekommen und es wirklich so ist toll (insbesondere der KDEMod 😉 ) dann wird es wohl heute noch auf der zweiten Platte landen.

PhotonX

Avatar von PhotonX

Anmeldungsdatum:
3. Juni 2007

Beiträge: 4471

So, ich schon wieder. 😀 Hab mir yaourt besorgt und schon ist alles viel angenehmer geworden. Jetzt lese ich hier über die ganzen CFLAGS und -O4 mit, verstehe aber herzlich wenig. Wo gibt es denn dazu irgendwelche Einsteigerinfos (auf dem Niveau "./configure, make, sudo make install" oder am liebsten "sudo apt-get install", also völlig DAU)?

Natural

Avatar von Natural

Anmeldungsdatum:
22. Februar 2008

Beiträge: 265

Seit 10 Minuten ist die Virtualbox schwarz....☹

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

@Natural: Mehr Infos bitte! Wie weit warst mit der Installation? Hast schonmal irgendeine Taste gedrückt, damit der virtuelle Bildschirm wieder einschaltet?

@PhotonX: CFlags sind Compiler-Flags. Da kannst du dem Compiler (dem gcc) sagen, wie und wie sehr er denn bitte das Paket optimieren soll. Da gibt es saumäßig viele Optimierungen, welche in verschiedene Stufen zusammengefasst sind. Von Interesse sind die Stufen O2, Os und O3. O2 baut dir "normale" Pakete, also mit guter, sauberer, stabiler Optimierung. Os ist eher für Rechner mit weniger RAM ausgelegt. Hier handelt es sich quasi um ein O2 ohne Optimierungen, die potentiell große Binärdateien produzieren. Bei O3 wird schlichtweg alles benutzt, was dein Programm schnell macht. Manchmal ist das toll, manchmal weniger. Bei Unsicherheit nimmst am besten O2, so wie es voreingestellt ist. Zu march und mtune hab ich ja gestern schon genügend geschrieben 😉
Du öffnest also die /etc/makepkg.conf und scrollst runter bis zu CFLAGS und CXXFLAGS, löschst diese raus bzw haust # davor und fügst da am besten

CFLAGS="-march=native -O2 -pipe -fomit-frame-pointer"
CXXFLAGS="${CFLAGS}"


Das -fomit-frame-pointer hab ich mal drin gelassen, da ich mir net ganz sicher bin, ob das bei O2 schon mit drin ist, da gehen die Aussagen ein wenig auseinander. Ist wohl überflüssig, aber geht ja nix kaputt, wenn das da trotzdem drinne steht 😉

Natural

Avatar von Natural

Anmeldungsdatum:
22. Februar 2008

Beiträge: 265

Es passierte nach der Serverauswahl, am virtuellen Bildschirm lags nicht es hat einfach nicht mehr reagiert. ☹
Aber nach der Installation, also es war eine Installation von CD (bzw. ISO).

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Hmm ... Ich probier es nachher auch mal aus. Probiers mal nochmal, vielleicht klappts ja dann (ja ich weiß, ist bescheuert, aber wenn nix anderes hilft 😉 ) Hast du die Core-Version benutzt? 32bit oder 64bit?

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

Es scheint so, als ob es Arch in virtuellen Maschinen gerne mal einen schwarzen Bildschirm erzeugt. Welchen Virtualisierer benutzt Du? Und Welche ArchLinux Version nimmst Du? (2008.6?)

Ich probiere es dann gleich auch mal aus.

Gruß,
yuggler