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Adadnarari
Anmeldungsdatum: 7. Februar 2008
Beiträge: 160
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@gnumm Ich bin seit ca. 7 Monaten sidux-user und hatte bis auf kurze ubuntu-Erfahrungen vorher null mit Linux/GNU zu tun. Da ich mit sidux, totz aller hier im Forum wg. rolling reakise & Sid gelesenen negativen Prognosen, nie(sic!) Probleme hatte und ich nicht die Zeit habe, Distro-hopping zu betreiben, was kannst du so zum Geschwindigkeitsunterschied zu Arch sagen. Ich weis, dass ist teilweise subjektiv, aber ich geh mal von 'ner sidux minimal-KDE ISO aus. Sorry @ alle Arch'ler hier, ich will das ganze nicht in Richtung off-topic ziehen oder nen flame-war beginnen!!! @ gnumm, um obige Befürchtungen zu umgehen, kannst du mir auch einfach 'ne PM schreiben. Beste Grüße
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yuggler
Anmeldungsdatum: 3. Mai 2008
Beiträge: 176
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Keine Sorge, als geflame wird das hier schon keiner auffassen. Ich habe auch mal meine Gehversuche mit sidux gemacht. Ich bin speziell mit smxi nicht zurecht gekommen. Es gab so viele Optionen und Textausgaben, daß ich immer das Gefühl hatte, smxi wollte mich von den eigentlichen Funktionen/Operationen fern halten. 🙄 Viele stellen bei sidux die gute Performance heraus. Das mag auch bestimmt so sein, aber bei meiner Hardware (Quad-CPU, 8GB RAM) spürt man den Unterscheid zwischen Arch und Sidux echt nicht mehr...wenn da überhaupt einer ist 😇 Aber die Hardwarebüchse ist nicht alles, ein openSUSE 11.0 fühlt sich auf der selben Hardware schon träger an. (jaja, jammern auf hohem Niveau 😉 ) Ich bin mal gespannt....Arch und sidux werden bestimmt bleiben, aber ich verfolge gespannt, welche der beiden Distri-Philosophien von den übrigen Meanstream-Distris adaptiert wird. Beide Konzepte haben ihren Charme.
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Adadnarari
Anmeldungsdatum: 7. Februar 2008
Beiträge: 160
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OK trotz der fetten Hardware zu oS noch Leistungsunterschiede erkennbar sonst aber nicht (Neid). Was sagen Leute mit 'net Ausstattung a la P4 und 256 Mb-RAM? beste Grüße
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yuggler
Anmeldungsdatum: 3. Mai 2008
Beiträge: 176
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Für diese Leute ist es bestimmt von viel größerer Bedeutung, wie gut eine Distri optimiert ist.... da stimme ich Dir natürlich zu. Aber ich bin doch immer wieder begeistert, wie schlank eine X11 GUI doch sein kann. Mit 256 MB wird es schon knapp, aber so ein XFCE oder GNOME kann man damit noch in akzeptablen Tempo öffnen. Letztens habe ich eine Distri gesehen, wo die Entwickler die BeOS GUI mit XFCE nachgebaut haben.... träum.... das sah schon sehr klasse aus ☺
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Knopfloch
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2008
Beiträge: 157
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Meine Mutter hat ein Archlinux(Xfce) mit 256 MB, läuft recht gut, jedenfalls besser als Ubuntu mit Gnome. Sidux habe ich allerdings nicht ausprobiert. Und sie lässt mich da jetzt auch keine anderen Distributionen mehr installieren. 😀 Was ist denn der Unterschied zu Arch bei der Optimierung? lg
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rockrider
Anmeldungsdatum: 10. November 2007
Beiträge: 766
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@ The Graze: Upgrades im Runlevel 3 machen imho mehr Sinn, gerdae bei Rolling Release sollte man das echt ernst nehmen(auch bei arch). Es haben sich schon oft Leute den Xserver zerschossen, als sie irgendein xserver update auf laufendem X gemacht haben. Adadnarari hat geschrieben: Ich bin seit ca. 7 Monaten sidux-user und hatte bis auf kurze ubuntu-Erfahrungen vorher null mit Linux/GNU zu tun. Da ich mit sidux, totz aller hier im Forum wg. rolling reakise & Sid gelesenen negativen Prognosen, nie(sic!) Probleme hatte und ich nicht die Zeit habe, Distro-hopping zu betreiben, was kannst du so zum Geschwindigkeitsunterschied zu Arch sagen. Ich weis, dass ist teilweise subjektiv, aber ich geh mal von 'ner sidux minimal-KDE ISO aus. Sorry @ alle Arch'ler hier, ich will das ganze nicht in Richtung off-topic ziehen oder nen flame-war beginnen!!!
Keine Angst, ich bin kein böser siduxer 😈 (geflame ist eh nicht mein Ding) Sidux bootet bei mir schneller als Arch, jedoch läuft KDEmod(arch) einen Tick schneller als KDE(sidux)im Betrieb. Aber das KDE in sidux ist sowieso sehr flott, der Unterschied zu anderen KDE Distris ist extrem. Arch und sidux sind beide super schnelle und stabile Systeme, da kommts echt nachher auf den Geschmack an. Will man eher KISS betreiben und danach selbst das System konfigurieren, nimmt man Arch. Will man ein super stabiles, vorkonfiguriertes und schnelles debian unstable, nimmt man sidux(man hat dann ein richtiges Debian mit aktueller software anstatt irgendein Debian-Derivat). Ich installiere auch immer die kde-lite Version, diese ist schön schlank(~420 MB). Pacman und APT sind von der Performance gleich bei mir. Mir gefällt smxi sehr gut, es bietet viele logische und nützliche Optionen um Sachen zu installieren(besondere Pakete wie openoffice oder google earth, Grafiktreiber, Kernel), um das System zu "tweaken"(gtk Sachen aus firefox löschen und durch bessere files ersetzen), usw..............diese Optionen werden aber natürlich erst nach dem eigentlichen dist-upgrade angeboten, möchte man das alles nicht, tippt man nachdem dist-upgrade "8" und schon ist man wieder in X. Knopfloch hat geschrieben: Was ist denn der Unterschied zu Arch bei der Optimierung?
Was meinst du damit? Sidux bietet seit neustem auch eine offiziell unterstützte xfce Version an, die auf älteren Rechnern nochmal schneller ist als sidux mit KDE.
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Army
Anmeldungsdatum: 30. Mai 2006
Beiträge: 1574
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Ich glaube er meint, wie denn die Pakete kompilliert sind. So weit ich weiß, ist Sidux auf i386 optimiert, Arch ja auf i686. Macht wohl beim "normalen" Arbeiten keinen Unterschied, bei rechenintensiven Operationen dagegen natürlich schon. Dieses auf i686 optimiert sein ist für mich ein sehr starkes Argument geworden, da ich öfters Zeugs konvertiere, also CDs und DVDs usw. Dafür nötige Programme (x264 und mplayer, libvorbis, lame, ...) kompillier ich auch schon seit ner Weile immer selber mit march=native, das bringt schon durchaus nen Unterschied zu march=i686 bei meinem Pentium-M. Aber ansonsten finde ich Sidux nach wie vor auch sehr interessant, hätt ich eigentlich vor kurzem mal ausprobieren sollen, hmpf, da hatte ich die Platte leer... Next time 😉
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rockrider
Anmeldungsdatum: 10. November 2007
Beiträge: 766
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Die 32Bit Version von sidux ist auch auf i686 optimiert.
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Knopfloch
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2008
Beiträge: 157
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Army hat geschrieben: Ich glaube er meint, wie denn die Pakete kompilliert sind.
*hust* Aber ja, das meinte ich.
Die 32Bit Version von sidux ist auch auf i686 optimiert.
Zum Thema Optimierung. Ich habe einige Sachen* mal mit CFLAGS="-march=pentium-m -Os -pipe -fomit-frame-pointer" kompiliert. Und so wirklich einen Unterschied habe ich glaube ich nicht gemerkt... Ich muss sagen, dass ich Debian und darauf basierende Distributionen auch sehr gerne mag, aber ich bin mittlerweile ein großer Fan der "rc.conf". Und genauso wie ich anfangs bei Arch immer mit apt-get etwas installieren wollte, würde ich bei Debian jetzt wohl nach der rc.conf suchen. lg Knopfloch *Vor allem Firefox und Xulrunner, dazu musste ich erst im PKGBUILD den Teil rausschmeißen der die CFLAGS "deaktiviert", es hat zu meinem erstaunen aber funktioniert, die werden das ja nicht ohne Grund so gemacht haben.
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rockrider
Anmeldungsdatum: 10. November 2007
Beiträge: 766
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Zum Thema Optimierung. Ich habe einige Sachen* mal mit CFLAGS="-march=pentium-m -Os -pipe -fomit-frame-pointer" kompiliert. Und so wirklich einen Unterschied habe ich glaube ich nicht gemerkt...
Ja, bringt meistens auch nicht wirklich etwas.
Ich muss sagen, dass ich Debian und darauf basierende Distributionen auch sehr gerne mag, aber ich bin mittlerweile ein großer Fan der "rc.conf". Und genauso wie ich anfangs bei Arch immer mit apt-get etwas installieren wollte, würde ich bei Debian jetzt wohl nach der rc.conf suchen.
Joa das ist klar, ist bei mir auch, aber nach dem zweiten Tag hab ich mich wieder umgewöhnt. 😉
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StyLopath
Anmeldungsdatum: 26. Juni 2006
Beiträge: 1099
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Nach meiner Erfahrung sind Arch und Sidux im prinzip gleich schnell. Der Unterschied ist nur dass man mit Arch (meiner Meinung nach) besser zu einem Maßgeschneidertem System kommt. Ich erinnere mich daran dass bei Sidux immer Dienste installiert (und teilweise auch gestartet) werden, die ich persönlich nicht brauche. Da finde ich den Aufbau von Arch transparenter (vor allem das Init-System, welches sich von Debian unterscheidet, gefällt mir hier). Zum Thema Compiler-Verbesserungen: i686 bringt nicht so viel im Gegensatz zu i386. Größer wird der U'nterschied bei stärkerer Optimierung auf die jeweilige CPU, aber auch nur bei manchen Programmen (udev und hal z.B. ließen sich bei mir durch neukompilieren stark beschleunigen). Beim Kernel holt man die Performance eher durch anpassen der Settings. (benötigte Treiber fest einkompilieren, CONFIG_OPTIMIZE_FOR_SIZE=y bei wenig Ram etc) MfG StyLopath (der sich gerade mal wieder einen custom kernel mit "march=k8 -fomit-frame-pointer -pipe -O3" kompiliert 😀 ) *EDIT* Nochmal übersichtlich, warum ich Arch bevorzuge: Init-System ABS AUR pacman netcfg2
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Army
Anmeldungsdatum: 30. Mai 2006
Beiträge: 1574
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StyLo, du stehst schon voll auf O3 oder? 😀 Wenn ich mehr RAM hätte, würde ich es wohl auch so machen, aber O2 reicht völlig (und Os machte bei mir teilweise sogar größere Dateien, daher bin ich wieder zurück auf O2) Dass Sidux auf i686 optimiert ist, wusst ich garnet! Sehr interessant!!! Eine Frage hab ich allerdings: Wie einfach bzw schwer ist es, sich selbst Pakete zu bauen? Ich hab hier beispielsweise die svn-Version vom Mplayer ohne GUI (das SEHR wichtig!) installiert und hab den selbst gebaut (hab auch n Paket im AUR, ist aber glaub net ganz optimal, hab das so hopplahopp mal gebastelt). Würd mich mal interessieren, wie einfach das bei Sidux geht, also halt net so n Schmarren wie automake oder wie das bei Ubuntu heißt, da hast ja keine Abhängkeiten drinne stehn uswusf.
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rockrider
Anmeldungsdatum: 10. November 2007
Beiträge: 766
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Du kannst anhand von einem source code ganz einfach ein Paket für dein System kompilieren: ./configure make checkinstall Du kannst aber auch ein richtiges debian Paket bauen: http://www.us.debian.org/doc/maint-guide/ Sieht erstmal lang und schwer aus, ist es aber nicht 😉 Da sidux auf das riesige debian repo zugreift, lohnt es sich erstmal zu schauen, obs dieses Paket nicht schon fertig gibt.
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StyLopath
Anmeldungsdatum: 26. Juni 2006
Beiträge: 1099
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@Army: hängt vom Paket ab, welchen Flag ich nutze. Beim kernel stehe ich eigentlich nicht so auf große Binarys, aber dem kann man in der Config entgegenwirken. So ist das Paket genauso groß (mein Ram reicht völlig) aber besser optimiert, das macht sich m.Mn nach schon bemerkbar (wenn auch nicht viel Unterschied). Bei HAL und UDEV ist die größe sogar egal, der Unterschied ist messbar (zumindest bei Udev, Zeiteinsparung 50% !) Programme wie Firefox hingegen kompilieren oftmals mit O3 garnicht erst, weshalb ich O3 nur für bestimmte Pakete anwende (march=k8 -fomit-frame-pointer -pipe -O2 hingegen als Standard). MfG *EDIT* Der Größte Unterschied beim booten kommen vom Udev und von den fest in den Kernel einkompilierten Modulen (daher kein laden mehr möglich- außer B43, der bleibt modularisiert). Auch macht es sinn bei einem Single-Core nur für 2 Kerne zu Kompilieren, ungenützte Teile wie ipv6, isdn-support, bluetooth,irda etc einfach wegzulassen wenn man sie nicht braucht.
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Knopfloch
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2008
Beiträge: 157
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Als nächstes werde ich mir das mal anschauen: http://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=48957 Auch noch so ein Punkt der mir an Arch gefällt, eine teilweise sehr aktive Community. Larch ist auch klasse! lg Knopfloch
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