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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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PhotonX

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Anmeldungsdatum:
3. Juni 2007

Beiträge: 4471

Moin, ☺

ich hab mich auch mal an Arch gewagt. Um Probleme mit Grub zu vermeiden, hab ich eine extra /boot angelegt, auf die sowohl Ubuntu als auch Arch zugreifen sollten. Nur leider hat es nicht ganz so funktioniert, wie ich es wollte. ☺ Bei der Installation von Arch hat sich der Installer geweigert irgendwas zu machen, außer die /boot wird formatiert. Also hab ich sie formatiert. 😇 Jetzt hab ich im Grub einen Eintrag für Arch, aber ins Ubuntu komm ich nicht mehr rein. Komischerweise liefert ein "update-grub"

bash: update-grub: command not found

obwohl Grub ganz sicher installiert ist. ☺ Ein Eintrag in die menu.lst nutzt nichts, weil der Kernel des Ubuntu nicht mehr in der /boot ist.

MfG Photon

Skittles

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Anmeldungsdatum:
6. April 2006

Beiträge: 599

meinst du vielleicht grub-install ?

BlackJack

Anmeldungsdatum:
19. Februar 2006

Beiträge: 595

@PhotonX: Unter Archlinux muss man kein "update-grub" anstoßen um die Veränderungen zu "speichern". Alles was du in der menu.lst editierst und mit dem Texteditor abspeicherst, wird beim nächsten Bootvorgang geändert sein.

Zu deinem restlichen Problem kann ich nicht viel sagen, da ich nicht verstehe, was du genau gemacht hast.

adun Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
29. März 2005

Beiträge: 8606

update-grub ist ein Debian Skript, dass wirst du außerhalb des Debiankosmos nicht finden. Das gilt wahrscheinlich auch für ein paar andere Sachen, bei einem "command not found" ist btw meist auch genau das der Fall. 😉

@Blackjack, das ist bei allen Grubs dieser Welt gleich.

PhotonX

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Anmeldungsdatum:
3. Juni 2007

Beiträge: 4471

Sry, war etwas verwirrt. ☺ Also, ich hab eine bestehende Ubuntu-Installation. Ich habe die /boot-Partition wie im Wiki beschrieben auf eine kleine Extra-Partition ausgelagert: GRUB#head-a561a21dd57d1c81a55d29cd3f69903c2c8065a7 Dann hab ich auf eine leere Partition Arch installiert und dabei die /boot-Partition formatiert (anders wollte der Installer von Arch nicht weitermachen). Bei der Installation wurde auf die formatierte /boot ein Grub von Arch geschrieben, der hat aber von Ubuntu nichts mitbekommen und nun sind nur die Einträge für Arch in der menu.lst. Nun will ich natürlich einen Eintrag für Ubuntu im Grub wiederhaben. ☺ Wenn ich einfach einen neuen Eintrag in die menu.lst mache, startet er nicht (ist ja auch klar, weil in der /boot nur ein Kernel-Image ist und zwar der von Arch).

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

Öhm, auf die Gefahre, das ich falsch liege. Ist nicht der nächste logische Schritt, den Ubuntu Kernel auf die formatierte /boot Partition zurück zu kopieren?
Danach dann in der menu.lst den Eintrag für den alten Ubuntu Kernel hinzufügen (geht mit QGRUBeditor sehr elegant) und schon müsste beides doch wieder laufen?

Ich habe sogar damals noch einen Zwischenschritt gemacht. Ich habe damals Ubuntu einen neuen GRUB-Loader in /dev/sdb3 installieren lassen. Von drt wurde zwar nie gebootet, aber Ubuntu hat mir die Einträge in seiner eigenen menu.lst erzeugt und die habe ich dann mit Copy&Paste in die menu.lst von Arch eingepflegt. Verlief klasse. Wichtig erscheint mir aber auch hier, daß der Bootkernel zuvor dort hin kopiert wurde, wo Ubuntu ihn erwarten würde. (hächstwahrscheinlich halt auf seiner /boot Partition)

PhotonX

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Anmeldungsdatum:
3. Juni 2007

Beiträge: 4471

Super, danke, funzt! ☺ Hab gleich noch mehr Fragen zu Arch, aber erst mal rebooten. 😀

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

You're welcome 😀

Genieß erst mal die Zeit mit Arch. Erfahrungsgemäß begreift man innerhalb der ersten 4-6 Stunden, was man da für ein klasse System hat. Gönn Dir das Tool "yaourt" und Shaman und danch packst Du apt-get oder Synaptic nie mehr an 😉 [*duck*]

PhotonX

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Anmeldungsdatum:
3. Juni 2007

Beiträge: 4471

Ich hab mir gtkpacman geholt, weil ich schnell was à la Synaptic brauchte und das Ding im Arch-Wiki oben stand. 😀 Aber ich seh wirklich schon, wie schnell die Paketverwaltung ist. Jetzt müssen nur noch ein paar Sachen funktionieren, dann wird Arch vielleicht sogar zum Haupt-OS. Sind aber eher Kleinigkeiten (3D, Sound, Netzwerk usw. läuft schon alles).

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

So, ich melde mich nochmal in eigener Sache zum Thema ACPI (großes Kino!)
Es ist einfach nicht möglich, es ans fliegen zu bringen. Es scheitert immer an:

bash-3.2# modprobe acpi_cpufreq
FATAL: Error inserting acpi_cpufreq (/lib/modules/2.6.25-ARCH/kernel/arch/x86/kernel/cpu/cpufreq/acpi-cpufreq.ko): No such device


Das besagte Modul ist aber in dem Modul-Verzeichnis vorhanden.

ACPI ist prinzipiell geladen und dmesg sagt auch ein bisschen dazu:

[user@arch ~]$ dmesg |grep thrott
ACPI: Processor [CPU0] (supports 8 throttling states)
ACPI: Processor [CPU1] (supports 8 throttling states)
ACPI: Processor [CPU2] (supports 8 throttling states)
ACPI: Processor [CPU3] (supports 8 throttling states)
[user@arch ~]$ cat /proc/acpi/processor/CPU1/throttling
state count:             8
active state:            T0
state available: T0 to T7
states:
   *T0:                  100%
    T1:                  87%
    T2:                  75%
    T3:                  62%
    T4:                  50%
    T5:                  37%
    T6:                  25%
    T7:                  12%

Ein Auszug aus der CPU-Info:

bash-3.2# cat /proc/cpuinfo
processor       : 0
vendor_id       : GenuineIntel
cpu family      : 6
model           : 23
model name      : Intel(R) Core(TM)2 Quad  CPU   Q9450  @ 2.66GHz
stepping        : 7
cpu MHz         : 3200.001
cache size      : 6144 KB
physical id     : 0
siblings        : 4
core id         : 0
cpu cores       : 4
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 10
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe syscall nx lm constant_tsc arch_perfmon pebs bts rep_good pni monitor ds_cpl vmx smx est tm2 ssse3 cx16 xtpr sse4_1 lahf_lm
bogomips        : 6405.08
clflush size    : 64
cache_alignment : 64
address sizes   : 36 bits physical, 48 bits virtual
power management:

processor       : 1
vendor_id       : GenuineIntel
cpu family      : 6
model           : 23
model name      : Intel(R) Core(TM)2 Quad  CPU   Q9450  @ 2.66GHz
stepping        : 7
cpu MHz         : 3200.001
cache size      : 6144 KB
physical id     : 0
siblings        : 4
core id         : 3
cpu cores       : 4
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 10
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe syscall nx lm constant_tsc arch_perfmon pebs bts rep_good pni monitor ds_cpl vmx smx est tm2 ssse3 cx16 xtpr sse4_1 lahf_lm
bogomips        : 6402.72
clflush size    : 64
cache_alignment : 64
address sizes   : 36 bits physical, 48 bits virtual
power management:

processor       : 2
vendor_id       : GenuineIntel
cpu family      : 6
model           : 23
model name      : Intel(R) Core(TM)2 Quad  CPU   Q9450  @ 2.66GHz
stepping        : 7
cpu MHz         : 3200.001
cache size      : 6144 KB
physical id     : 0
siblings        : 4
core id         : 2
cpu cores       : 4
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 10
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe syscall nx lm constant_tsc arch_perfmon pebs bts rep_good pni monitor ds_cpl vmx smx est tm2 ssse3 cx16 xtpr sse4_1 lahf_lm
bogomips        : 6402.73
clflush size    : 64
cache_alignment : 64
address sizes   : 36 bits physical, 48 bits virtual
power management:

processor       : 3
vendor_id       : GenuineIntel
cpu family      : 6
model           : 23
model name      : Intel(R) Core(TM)2 Quad  CPU   Q9450  @ 2.66GHz
stepping        : 7
cpu MHz         : 3200.001
cache size      : 6144 KB
physical id     : 0
siblings        : 4
core id         : 1
cpu cores       : 4
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 10
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe syscall nx lm constant_tsc arch_perfmon pebs bts rep_good pni monitor ds_cpl vmx smx est tm2 ssse3 cx16 xtpr sse4_1 lahf_lm
bogomips        : 6402.68
clflush size    : 64
cache_alignment : 64
address sizes   : 36 bits physical, 48 bits virtual
power management:

Es scheint derzeit nicht möglich zu sein, unter Arch bei gewissen CPU-Typen das Throtteling einzuschalten. Im Arch Forum las ich dazu noch folgendes:
http://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=385145
Sieht demnach nach einem allgemeineren Problem/Bug aus.

Ich hoffe, daß es bald eine Lösung dafür geben wird, denn derzeit verbläst mein Rechner damit einfach nur sinnlos Strom 🙄

Oder hat noch irgendjemand eine Idee, die ich bisher noch nicht aufgelistet habe?

Danke Euch & Gruß,
Equi

PhotonX

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Anmeldungsdatum:
3. Juni 2007

Beiträge: 4471

Hab mal einen neuen Fred erstellt, damit sich unsere Fragen nicht überschneiden: http://forum.ubuntuusers.de/topic/186183/ ☺

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

Ein kleiner Nachtrag noch zum Powersaving 😀

[user@arch ~]$ lsmod |grep cpu
cpufreq_userspace       4308  0
cpufreq_powersave       2432  0
cpufreq_ondemand        8720  0
freq_table              4768  1 cpufreq_ondemand

So, mehr kann ich zu meinem Problem nicht beisteuern. Ich denke, daß sind alle relevanten Stellen, wo man etwas am CPU-Throtteling schrauben kann?!? 😇

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

$  lsmod | grep cpu
cpufreq_powersave       1920  0
cpufreq_ondemand        7180  1
acpi_cpufreq           11532  0
freq_table              4112  2 cpufreq_ondemand,acpi_cpufreq
processor              32096  3 thermal,acpi_cpufreq


Da müsst ich ja jetzt vor Freude aufspringen 😀 Blick ich net, warum das bei euch net lädt... In der rc.conf schauts bei mir so aus

MODULES=(acpi-cpufreq cpufreq_ondemand cpufreq_powersave b44 mii ipw2200 ac97_bus snd-mixer-oss snd-pcm-oss snd-page-alloc snd-pcm snd-timer snd snd-ac97-codec snd-intel8x0 soundcore fuse)
DAEMONS=(@acpid @hal @cpufreq @alsa @net-profiles)


Funzt perfekt und mein Akku läuft heut gleich lang wie vor 3 Jahren unter Windows!! (kein Scherz, das tut er trotz der Alterung!)

adun Team-Icon

Avatar von adun

Anmeldungsdatum:
29. März 2005

Beiträge: 8606

Ist hal ohne D-Bus nicht unsinnig?

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Prinzipiell haste Recht, aber wenn du dir das hal-Skript anschaust, dann siehst

#Check for running dbus, start when not running
        ck_daemon dbus && /etc/rc.d/dbus start


dbus wird also durch hal geladen, daher brauch ich net die beiden Einträge ☺