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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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BlackJack

Anmeldungsdatum:
19. Februar 2006

Beiträge: 595

Das hab ich gemacht, nur gibt cfdisk egal wie ich ihn partitioniere obige Fehlermedlung aus. Hier habe ich gelesen, dass fdisk nicht die richtigen Default-Werte setzt, weswegen man nach wie vor Probleme bekommt. Nur habe ich keine AHnung, welche Werte ich setzen muss.

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

Hi,

BTW: Da ich Arch nochmal auf JFS neu aufsetzen will, möchte ich mal fragen, ob es im Internet/Wiki irgendwo eine Anleitung gibt, wie man das herunterladbare USB Image für Arch 2008.6 verwendet? Ich bin da bisher nicht so recht fündig geworden, würde meine Boot-CD aber gerne in Rente schicken 😇

Oh, Kommando zurück: Ich habe es gefunden:
http://wiki.archlinux.org/index.php/Install_from_USB_stick

Gruß,
Equi

Knopfloch

Avatar von Knopfloch

Anmeldungsdatum:
23. Februar 2008

Beiträge: 157

Hm, also wenn du mit fdisk partitionierst brauchst du cfdisk ja nicht. Naja, jedenfalls, wenn es nicht funktioniert, solltest du vielleicht mal an einem anderen Ort fragen.
Es gibt auch noch eine gparted Live-CD.
Übrigens habe ich schonmal eine Festplatte mit fdisk partitioniert und hatte keine Probleme.
Da fällt mir noch ein, reden wir eigentlich von den gleichen Programmen? cfdisk und fdisk unter Windows?

@Equilux
http://wiki.archlinux.org/index.php/Install_from_USB_stick

Skittles

Avatar von Skittles

Anmeldungsdatum:
6. April 2006

Beiträge: 599

Knopfloch hat geschrieben:

Hm, also wenn du mit fdisk partitionierst brauchst du cfdisk ja nicht. Naja, jedenfalls, wenn es nicht funktioniert, solltest du vielleicht mal an einem anderen Ort fragen.
Es gibt auch noch eine gparted Live-CD.
Übrigens habe ich schonmal eine Festplatte mit fdisk partitioniert und hatte keine Probleme.
Da fällt mir noch ein, reden wir eigentlich von den gleichen Programmen? cfdisk und fdisk unter Windows?

@Equilux
http://wiki.archlinux.org/index.php/Install_from_USB_stick

cfdisk und fdisk gibts auch unter Linux, aber keine Ahnung, ob das dieselben Programme sind.

Knopfloch

Avatar von Knopfloch

Anmeldungsdatum:
23. Februar 2008

Beiträge: 157

Ja, ich rede ja auch von den Linuxprogrammen, aber BlackJack hat ja irgendwie kein Linux da, wenn ich das richtig verstanden habe.
Habe mich missverständlich ausgedrückt.

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

Hi,

kurze Frage nochmal. Macht es Sinn XFS (für /home) und JFS (für's root "/" )miteinander zu mischen? Damit hätte man ein flinke Boot und Systempartition und für /home hat man ein online-defragmentierendes persönliches Verzeichnis. Soweit meine Theorie, aber macht das in der Praxis Sinn? Oder doch lieber alles auf JFS only?

Betreibt jemand diese Kombination unter Arch oder sonstigem Linux? Wie sieht das von den Prozessen und der Speicherauslastung aus. Ist diese Kombination noch vertretbar?

Danke und Gruß,
Equi

BlackJack

Anmeldungsdatum:
19. Februar 2006

Beiträge: 595

Um die Verwirrung hier mal aufzulösen. Wenn man die Instalaltionsroutine von Arch verwendet, dann wird zum partitionieren cfdisk verwendet. Und da bin ich immer hängen geblieben, auch wenn ich per fdisk die Platten schon formuliert hatte. Ich habe aber, wie bereits oben erläutert, gelesen, dass alle Tools die libparted verwenden diese Probleme nicht erzeugen. Da ich auf dem Rechner kein Linux habe, habe ich die gparted-Live-CD runtergeladen und damit den Stick partitioniert. Anschließend hat auch cfdisk in der Instalationsroutine nicht mehr gemekert.

Als das Archlinux dann endlich auf dem Stick installiert war, sind mir 2 Sachen aufgefallen:
1.) Ich hätte cfdisk garnicht mehr verwenden müssen, weil ich den Stick mit fdisk bereits partitioniert hatte (keine Ahnung, ob dann aber später Fehler aufgetreten waren)
2.) Das Mainboard ist - we befürchtet - zu alt um vom USB-Stick zu booten.

Jetzt habe ich die Windowspartition einfach kleiner gemacht und Arch auf der Platte installiert. Wenn ich den Laptop (is nur von der Schwester ausgeliehen) wieder zurückgeben muss, schmeiß ich Arch wieder runter und mach die Windowspartition wieder größer. ☺ Man müsste ihn eh mal platt machen und das zugemüllt Win XP neu installieren. Vielleicht mach ich ihr auch das. (Linux will sie leider nicht nutzen.)

Danke trotzdem für eure Mithilfe!

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Equilux hat geschrieben:

Betreibt jemand diese Kombination unter Arch oder sonstigem Linux? Wie sieht das von den Prozessen und der Speicherauslastung aus. Ist diese Kombination noch vertretbar?

Jepp, hier ☺ Also ich find die Kombi net schlecht, wobei ich mir auch nicht ganz im Klaren bin, ob es jetzt irgendwie besonders toll ist oder nicht. xfs ist jedenfalls ein saugeiles Dateisystem, grade für mich, der eher mit großen Dateien zu tun hat als mit kleinen. Wenn ich aber zB den Realtime-Kernel kompillier und danach die Quellen wieder löschen will, dann dauert das extrem lang, da es sich da ja quasi nur um kleine Dateien handelt. Trotzdem, xfs auf /home wird bei mir erstmal bleiben. jfs hab ich eigentlich nur noch am Start, weil ... naja, reiserfs ist eigentlich bissl schneller auf / , aber es ist halt reiser und von dem her ne unsichere Sache und außerdem dauert das Einhängen so lang beim Booten 😛

Also, was hast denn für Bedenken bei der Kombination??? Is doch cool, v.a. bei all den ext3-Schwörern, da hat man doch gern mal was anderes 🤓

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

Ja, so riesiiige Bedenken habe ich auch eigentlich nicht 😉 Bei JFS bin ich mir recht sicher, das es eine gute Wahl war, aber bei XFS bin ich gespannt, wie es sich entwickeln wird.

Ich habe in den letzten 20 Min dementsprechend auch / mit JFS und /home mit XFS installiert. Lüppt bisher ganz ordentlich. Gleich mal Overlord als Installbasis auf'n USB Stick gezogen und lief ganz gut durch.

Naja, wenn XFS nicht so der Bringer wird, dann mache ich die XFS Home platt und ersetze es durch ein JFS Home. 😇

Und bei FS Wechselgrund bin ich mit Dir einer Meinung: EXT3 sehe ich schon seit Jahren auf meinen Systemen, alleine deswegen wollte ich mal wecheln 🤓

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

Hallo,

nun habe ich JFS auf "/" und ich muss sagen, ich bin begeistert. Als ich eben KDEmod3 neu installiert habe, bin ich vom Sockel gefallen. Die Pakete herunterladen ging natürlich keinen Deut schneller, aber die Installation der 380 Pakete ging sehr flink über die Bühne.

Bin bisher recht begeistert von JFS....mal sehen, wie gut sich XFS nachher auf /home schlägt.

Gruß,
Equi

underwood

Avatar von underwood

Anmeldungsdatum:
27. Oktober 2007

Beiträge: 89

Army hat geschrieben:

xfs ist jedenfalls ein saugeiles Dateisystem, grade für mich, der eher mit großen Dateien zu tun hat als mit kleinen. Wenn ich aber zB den Realtime-Kernel kompillier und danach die Quellen wieder löschen will, dann dauert das extrem lang, da es sich da ja quasi nur um kleine Dateien handelt.

Hallo,

ab wann würdet ihr sagen sind Dateien groß, und ab wann klein? Und ab wann habe ich viel von der einen, bzw. von der anderen Sorte? ☺

Ich weiß, über diese Frage kann man streiten, aber interessieren würde mich die allgemeine Einschätzung doch. ☺

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Ich hab ehrlich gesagt kein Plan 😉 Es fällt jedenfalls absolut deutlich auf, wenn man ziemlich große Dateien von etwa 20mb aufwärts oder so rumschiebt, da ist xfs sehr schnell! Wenn ich von meiner externen Festplatte zb ne Filmdatei aufn Laptop schiebe, dann geht das bei xfs mit ca. 27MB/s und zB bei jfs mit 21MB/s (grad mal getestet). Gut, hängt wohl auch davon ab, wo die Partitionen auf der Festplatte liegen, also ob weiter innen oder weiter außen. Aber mir ist es speziell aufgefallen, als ich ne Zeit lang mit Ardour relativ viel gearbeitet habe, da hat es unheimlich viel Leistungsschub gebracht, all die Dateien auf xfs liegen zu haben. Vorher mit ext3 wollte die Laptopfestplatte nicht schnell genug die Dateien lesen, sodass keine ruckelfreie Wiedergabe möglich war. Mit xfs ging es ohne Probleme.. Aber hätte das wohl echt auch noch mit reiser und jfs ausprobieren sollen, dann könnt ich jetzt besser vergleichen.

So, weil ihr es seid, ich hab jetzt mal schnell n paar kleine Tests gemacht, wobei es garantiert 1000ende Seiten gibt, die mehr und bessere Test gemacht ham. Najo, egal, hier mal die Ergebnisse 😉

1. Eine Datei namens audiodumb.aac, die 45,9MB groß ist

$  time cp audiodump.aac /home/army666/

real    0m0.330s
user    0m0.003s
sys     0m0.217s

$  time cp audiodump.aac /tmp/

real    0m0.312s
user    0m0.000s
sys     0m0.247s

$  time cp audiodump.aac /home/army666/

real    0m0.427s
user    0m0.003s
sys     0m0.230s

$  time cp audiodump.aac /tmp/

real    0m0.482s
user    0m0.000s
sys     0m0.247s


Den 1. Kopiervorgang hab ich rausgenommen, da er natürlich viel länger gebraucht hat, da ja der Disk-Cache noch nicht voll war. Auf /tmp ist jfs, auf /home ist xfs. Ich würde sagen, unentschieden 😉

2. Eine Datei namens Brassomaniac.asf, die 1,4GB groß ist

$  time cp Brassomaniac.asf /home/army666/

real    0m47.956s
user    0m0.147s
sys     0m10.259s

$  time cp Brassomaniac.asf /tmp/

real    1m6.554s
user    0m0.170s
sys     0m16.162s

$  time cp Brassomaniac.asf /home/army666/

real    0m48.939s
user    0m0.143s
sys     0m9.779s

$  time cp Brassomaniac.asf /tmp/

real    1m8.768s
user    0m0.133s
sys     0m15.749s


Eindeutiger Sieger: xfs 😉

Und nun noch ein Ordner voller kleiner Dateien. Hab da den Bronstein (ne mathematische Formelsammlung) in html und der Ordner hat insgesamt ~24k Dateien bei einer Größe von 47,6MB

$  time cp -r Bronstein/ /tmp/

real    0m50.059s
user    0m0.263s
sys     0m5.680s

$  time cp -r Bronstein/ /home/army666/

real    2m5.179s
user    0m0.340s
sys     0m6.416s


🤣 Eieiei, da seht ihr mal, wie lahm xfs bei kleinen Dateien ist 😀 Da war ein 2. Durchlauf jetzt ziemlich unnötig 😉

Naja, der Test ist bullshit, bestätigt aber, was man so allgemein weiß

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Ach ja, das Zeugs will ja wieder gelöscht werden:

$  time rm -rf /tmp/Bronstein/

real    0m11.922s
user    0m0.127s
sys     0m3.643s

$  time rm -rf /home/army666/Bronstein/

real    1m38.504s
user    0m0.137s
sys     0m4.616s


Huiiiiiiii, ja xfs ist SEHR lahm im Löschen von kleinen Dateien!!!

$  time rm /tmp/Brassomaniac.asf

real    0m0.139s
user    0m0.000s
sys     0m0.003s

$  time rm /home/army666/Brassomaniac.asf

real    0m0.002s
user    0m0.000s
sys     0m0.000s


Aber große löscht es quasi instantan ☺

$  time rm /tmp/audiodump.aac

real    0m0.109s
user    0m0.000s
sys     0m0.000s

$  time rm /home/army666/audiodump.aac

real    0m0.002s
user    0m0.003s
sys     0m0.000s


Und mittelgroße auch

yuggler

Anmeldungsdatum:
3. Mai 2008

Beiträge: 176

Hmmmm....wenn ich das so lese, glaube ich mit JFS im "/" und XFS im "/home" eine gute Wahl getroffen zu haben. 😀
Mittlerweile sieht mein System schon wieder recht passabel aus. KDEmod3 fliegt und Yakuake ist ja absolut ober-stylisch. Das ich das erst so spät entdeckt habe.... 😲

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Ach maaaaann, jetzt hab ich mit was angefangen, jetzt interessiert es mich ☹

Den aktuellen Linux entpacken und danach das Verzeichnis löschen:

1. jfs

$  time tar xf linux-2.6.25.tar.bz2

real    1m27.567s
user    0m58.373s
sys     0m6.310s

$  time rm -rf linux-2.6.25/

real    0m8.145s
user    0m0.127s
sys     0m1.987s


2. xfs

$  time tar xf linux-2.6.25.tar.bz2

real    2m31.367s
user    1m1.263s
sys     0m7.310s

$  time rm -rf linux-2.6.25/

real    1m19.779s
user    0m0.193s
sys     0m3.860s


Hmmm ... wäre jfs vielleicht doch besser auf /home ?? Ich weiß es nicht... Hatte ich noch nicht, könnt ich auch mal austesten. Aber heut nimmer 😛