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ArchLinux??

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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DeeZi

Anmeldungsdatum:
26. April 2005

Beiträge: 418

gone schrieb:

So, ich habs nun auch wieder gewagt Arch zu installieren. KDE läuft einfach hammer schnell zusammen mit nvidia 180.35! Kein Vergleich zu openSUSE oder Kubuntu. Ich habe die normale core installiert und dann KDE 4.2.1 Da macht Arch echt top Arbeit

Ich frage mich nur ernsthaft, woran das liegen kann? Da können selbst Vista und MacOSX einpacken! Die Geschwindigkeit ist einfach nur traumhaft. ☺ Nur was machen alle anderen Distributionen falsch bzw. anders? Es ist ja nicht nur Kwin4 betroffen (sofern Composite aktiv ist) sondern auch Compiz. Auf allen anderen Distributionen ist das Verwenden von Composite ein Greuel, nur eben nicht auf Archlinux!

seltsam... ☺

Gruß Dennis

Gon

Anmeldungsdatum:
2. September 2007

Beiträge: 161

Hatte auch noch nie so ein performantes Desktop System wie Arch mit KDE 4.2 (inkl. Compositing) und neuesten nvidia Treiber.

Dazu fällt mir auch eine nette Anekdote ein. Mein Mitstudent und Kumpel, überzeugter (hardcore) OS X Benutzer, wollte mal die derzeitigen Desktop Effekte unter Linux sehen; schon als ich auf Systemsettings öffnete und diese sofort erschienen, meinte er "Hö, was ist das denn? Normal sind Linux Desktops doch immer total langsam."

Ist benutze jetzt seit einigen Jahren Linux, zumeist unter Gnome früher; aber so zufrieden wie jetzt, war ich noch nie mit meinem System. Hammerschnell und durch KDE 4.2 auch ein supergenialer Desktop.

Gruß Gon

boom1992

Anmeldungsdatum:
16. Dezember 2006

Beiträge: 538

DeeZi schrieb:

gone schrieb:

So, ich habs nun auch wieder gewagt Arch zu installieren. KDE läuft einfach hammer schnell zusammen mit nvidia 180.35! Kein Vergleich zu openSUSE oder Kubuntu. Ich habe die normale core installiert und dann KDE 4.2.1 Da macht Arch echt top Arbeit

Ich frage mich nur ernsthaft, woran das liegen kann? Da können selbst Vista und MacOSX einpacken! Die Geschwindigkeit ist einfach nur traumhaft. ☺ Nur was machen alle anderen Distributionen falsch bzw. anders? Es ist ja nicht nur Kwin4 betroffen (sofern Composite aktiv ist) sondern auch Compiz. Auf allen anderen Distributionen ist das Verwenden von Composite ein Greuel, nur eben nicht auf Archlinux!

seltsam... ☺

Gruß Dennis

Unter anderem an der i686-Optimierung von Arch-Paketen und ggf durch schneller eingespielte Updates, da Arch ja Rolling-Release ist...

Lukas

Astorek

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2008

Beiträge: 171

Einerseits die Aktualität der Pakete, andererseits könnte es aber auch daran liegen, dass Arch die Pakete größtenteils genauso lässt, wie sie von den jeweiligen Entwicklern gedacht waren. Ich meine, gerade die Debian-Macher (und auch Canonical) "pfuschen" in fast jedem Paket herum, während Arch sie meist unangetastet lässt...

Von der Geschwindigkeit in Arch bin ich jedenfalls auch, verglichen mit Ubuntu, begeistert. Das Einrichten von Arch auf meinem altersschwachen Laptop (1.4 GHz, 512 MB RAM) hat sich auf alle Fälle gelohnt ☺ . Habe Gnome als Desktopumgebung, bei mir musste Arch bisher nicht einmal swappen, Ubuntu dagegen fing schon das Swappen an, wenn ich Firefox und OpenOffice nebeneinander startete. In Arch kann ich zusätzlich noch Amarok laufen lassen und das System swappt immer noch nicht^^. (Oder sind die Voreinstellungen, wann das System zu swappen beginnen soll, bei Ubuntu und Arch unterschiedlich?)

ChemicalBrother Team-Icon

Ehemaliger

Anmeldungsdatum:
17. Mai 2007

Beiträge: 3136

Astorek schrieb:

(Oder sind die Voreinstellungen, wann das System zu swappen beginnen soll, bei Ubuntu und Arch unterschiedlich?)

Ich glaube, das liegt eher daran, dass bei Ubuntu mehr installiert wird, mehr Dienste laufen etc. pp.

n8schicht

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Anmeldungsdatum:
5. November 2005

Beiträge: 293

gone schrieb:

KDE läuft einfach hammer schnell zusammen mit nvidia 180.35!

Wo krieg ich den Treiber denn her? Auf der Nvidia-Seite wird nur der 180.29 als Aktuellster angeboten (auch im Beta-Bereich).

DeeZi

Anmeldungsdatum:
26. April 2005

Beiträge: 418

n8schicht schrieb:

gone schrieb:

KDE läuft einfach hammer schnell zusammen mit nvidia 180.35!

Wo krieg ich den Treiber denn her? Auf der Nvidia-Seite wird nur der 180.29 als Aktuellster angeboten (auch im Beta-Bereich).

Die neusten Treiber findet man immer hier: http://www.nvnews.net/vbulletin/showthread.php?t=122606

Wegen den Problemen des 180.35er Treibers (Logout nicht möglich, Screensaver lässt sich nicht beenden usw...), wird bereits mit Hochdruck an einer neuen Version gearbeitet.

Gruß Dennis

n8schicht

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Anmeldungsdatum:
5. November 2005

Beiträge: 293

DeeZi schrieb:

Die neusten Treiber findet man immer hier: http://www.nvnews.net/vbulletin/showthread.php?t=122606

Wegen den Problemen des 180.35er Treibers (Logout nicht möglich, Screensaver lässt sich nicht beenden usw...), wird bereits mit Hochdruck an einer neuen Version gearbeitet.

Gruß Dennis

Cool, die Seite kannte ich nicht. Danke Dir! ☺ Aber ich werde mir dann wohl doch erst mal den 180.29 bauen...

Lothium

Anmeldungsdatum:
6. März 2007

Beiträge: 168

Ich habe jetzt auch ArchLinux mit KDEmod auf meinem Laptop laufen und muss sagen: Respekt! Es läuft auf jeden Fall schön schnell und flüssig. Ich hab jetzt allerdings noch ein paar Fragen: Ich habe ja wie oben bereits beschrieben einen Laptop und habe auch aus dem AUR mir das Paket acpi-cpufreq-phc runtergeladen und installiert, damit ich die Spannung runterstellen kann. Jedoch muss ich bei mir feststellen, dass powerdevil sagt, dass ich keine Taktstufen bei mir einstellen kann. Sprich mein Laptop läuft scheinbar immer auf ondemand oder auf voller Leistung. Ich würde das aber gerne über Powerdevil konfigurieren können. Ich habe zuerst acpi-cpufreq-phc und dann noch cpufreqd + utils installiert. Außerdem hab ich in der rc.conf unter module (acpi-cpufreq) eingetragen und unter Deamons cpufreq. Ich hoffe ihr versteht, wo mein Problem liegt und könnt mir helfen. Danke!

EDIT: So, hatte leider im Wiki den Eintrag über cpufreq übersehen und hab jetzt nochmal die governor zu den Modulen eingetragen und jetzt scheint das auch ganz gut zu klappen. Allerdings wird mir beim Start von Arch noch ein Fehler bzgl. cpufreq und Alsa angezeigt. Irgendwas von wegen "trying to ... governor" oder so. Allerdings geht das booten zu schnell, als das ich die gesamte Fehlermeldung so schnell lesen könnte. Gibt es eine Möglichkeit, sich die Boot-Nachrichten anzuzeigen. Hatte schon im Internet was über /var/log/ gelesen, hab da allerdings keine passende Datei gefunden.

Army

Anmeldungsdatum:
30. Mai 2006

Beiträge: 1574

Du solltest in der rc.conf bei den Modulen nicht nur acpi-cpufreq, sondern zusätzlich noch cpufreq-ondemand reinschreiben.

n8schicht

Avatar von n8schicht

Anmeldungsdatum:
5. November 2005

Beiträge: 293

@Lothium: Mach so wie Army sagt, und guck zusätzlich nochmal hier rein:

http://wiki.archlinux.org/index.php/SpeedStep

Lothium

Anmeldungsdatum:
6. März 2007

Beiträge: 168

Jawoll, danke!! Das hat geklappt. Jetzt würde ich gerne noch das "Problem" mit Alsa angehen. Daher müsste ich den Startlog einsehen. Hat jemand eine Ahnung wo das geht? Alsa funktioniert bei mir blendend, allerdings wärs schon schön, wenn beim Start nicht diese Fehlermeldung rausgeschrieben werden würde, daher frag ich.

glasen

Anmeldungsdatum:
5. November 2004

Beiträge: 2690

Astorek schrieb:

Einerseits die Aktualität der Pakete, andererseits könnte es aber auch daran liegen, dass Arch die Pakete größtenteils genauso lässt, wie sie von den jeweiligen Entwicklern gedacht waren. Ich meine, gerade die Debian-Macher (und auch Canonical) "pfuschen" in fast jedem Paket herum, während Arch sie meist unangetastet lässt...

Sorry, aber da liegst du einem Trugschluß auf :

Die Patches verlangsamen weder die Pakete, noch verschlechtern sie diese. Debian und Canonical (Und auch alle anderen Distributionen mit einem festen Releasezyklus) spielen deshalb Patches in die Pakete ein, damit diese die gleiche Versionsnummer behalten können und damit Binärkompatibel zu eventuellen Abhängigkeiten bleiben. Dadurch wird sicher gestellt das sich ein Debian bzw. Ubuntu-System immer problemlos installieren lässt (Lässt man mal die Sache mit nicht passender Hardware außen vor).

Arch dagegen spielt als RR-Distribution immer die neuesten Upstream-Versionen ein, mit allen Vor -und Nachteilen. Vorteile sind Bugfixes direkt vom Entwickler, Nachteile sind eventuelle Unverträglichkeiten mit schon vorhandener Software. Denn kein Entwickler kann garantieren das eine neue Upstream-Version eines Programms auch problemlos mit allen anderen Programmen zusammenarbeitet. Und da sich nur wenige Entwickler die Mühe machen Bugfixes auch für ältere Versionen bereitzustellen, müssen die Distributions-Maintainer auf Flickwerke zurückgreifen und Bugfixes in die alte Version zurückportieren.

Die i686-Optimierung bringt in der Regel weniger als man denkt. Was Arch die gute Desktop-Performance im Vergleich zu Ubuntu verleiht, sind zwei kleine Kerneloptionen :

CONFIG_PREEMPT=y und CONFIG_HZ_300=y

Ersteres ist die Low-Lantency-Einstellung des Kernels. Ubuntu benutzt nur die mittlere Einstellung (CONFIG_PREEMPT_VOLUNTARY). Letzteres ist die Timer-Frequenz des Kernels. Je höher, desto reaktiver ist das System. Ubuntu benutzt hier 250Hz. Der Unterschied klingt nicht groß, reicht aber, im Zusammenspiel mit der PREEMPT-Einstellung, aus um die Reaktionszeit des Systems merklich zu erhöhen.

Ich habe zum Spaß mal unter Ubuntu 8.10 den Kernel neu kompiliert und nur diese beiden Einstellungen verändert (Timerfrequenz 1000Hz anstatt 250Hz). Und siehe da, das System verhält sich auf einmal deutlich reaktiver und, der interessanteste Nebeneffekt ist, das Firefox unter dem Sunspider-Benchmark 20% bessere Ergebnisse liefert. Und das ganz ohne eine weitere Optimierung.

Warum Ubuntu nicht gleich diese Einstellungen benutzt? Keine Ahnung, aber genau die zwei Einstellungen erklären den gefühlten Geschwindigkeitsvorteil von Arch gegenüber von Ubuntu. Sidux benutzt übrigens auch "1000Hz" und "CONFIG_PREEMPT=y" und genau aus diesem Grund fühlt sich dieses schneller an als Ubuntu.

Das war auch genau der Grund warum Arch im Vergleich zu Sidux beim Sunspider-Benchmark in meinem Distributionsvergleich so schlecht abgeschnitten hat, obwohl der Rest der Tests unter Arch bessere Ergebnisse als Sidux lieferte.

mephisto33

Anmeldungsdatum:
17. Juni 2007

Beiträge: 66

Ich habe jetzt nochmal mit Chakara versucht Arch zu installieren. Leider crasht die Installation immer bei 79% ☹ Naja, mal nächste Alpha abwarten. Habe bei Betas/Alphas leider öfters Probleme. Ich vermute mal, dass es an meinem etwas älteren PC liegt und regelmäßig gibts Probleme mit meinen 2 IDE-Platten + 1 SATA. Vor allem mit Grub :uff:

schlonz

Avatar von schlonz

Anmeldungsdatum:
30. November 2005

Beiträge: 294

glasen schrieb:

Warum Ubuntu nicht gleich diese Einstellungen benutzt? Keine Ahnung,

Soweit ich gelesen habe, wirkt es sich negativ auf die Akku-Laufzeit aus?