Hallo!
JAP ist nach meiner Erfahrung langsam. Wenn es gut läuft, dann hat man 4 kb/s, Das ist halbe ISDN-Geschwindigkeit. Oft ist es langsamer. Oft bekommt man keine Verbindung. Der Sicherheitsstandard scheint mir hoch.
Man muss sich überlegen, was man bezahlen will und wie sicher es sein soll, bzw. wovor man sich überhaupt schützen will. JAP verschleiert nicht nur IP sonden verschlüsselt auch den gesamten Transfer (zwischen JAP-Server und lokalem-Serverproxy). Wer Java und Javasript eingeschaltet hat, dessen IP ist dennoch identifizierbar (Google: "still checker"). mindestens eines von beiden muss also ausgeschaltet werden.
Wem es egal ist, ob staatliche Routine-Lauscher, Provider, Arbeitgeber mitlesen (können) und lediglich gegenüber den angesurften Seiten besser geschützt sein will, sollte sich mit cgi-proxy beschäftigen. Das ist frei, aber man braucht einen Webserver, auf dem man ihn selbst installieren darf. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Aber das Schutznveau ist mit JAP oder Tor nicht vergleichbar.
Dann wäre da die VPN-Lösung über einen kommerziellen Anonymitätsanbieter, dessen Server auf irgendwelchen pazifischen Inseln stehen sollen. Wie anonym man da tatsächlich ist und bleibt, weiß niemand (am Ende werden die von Behörden als Honigtopf betrieben, oder die GUV beauftragt vielleicht die Unterwelt, den Server zu hacken etc.), aber es spricht - trotz der undefinierten Sicherheit - einiges dafür, dass man gegenüber nichtstaatlichen Stellen anonym bleibt.
Gruß
Delcour