staging.inyokaproject.org

Kein Netzzugang bei KVM VM im Bridge Networking (NAT geht)

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu MATE 24.04 (Noble Numbat)
Antworten |

kB Team-Icon

Supporter, Wikiteam
Avatar von kB

Anmeldungsdatum:
4. Oktober 2007

Beiträge: 9837

Berlin_1946 schrieb:

[…] Bridge

Eine Netzwerkbrücke arbeitet immer auf Netzwerk Layer 2, egal ob virtuell oder reale Hardware.

Wenn der virtuelle Gast über den Host per IPv4 (= Layer 3) mit der Außenwelt kommunizieren soll, muss daher der Host ARP-Spoofing machen und der Außenwelt die MAC-Adresse des Gastes als seine ausgeben, oder Du musst den Host als BRouter (bridging router) betreiben.

Möglicherweise ist es vernünftiger, auf diese alten Techniken und auch auf die Brücke zu verzichten und einfach ein virtuelles Netzwerkkabel zwischen Host und Gast zu verlegen. Dann muss auf dem Host nur das Routing konfiguriert werden.

Berlin_1946 Team-Icon

Supporter, Wikiteam
(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
18. September 2009

Beiträge: 10477

kB schrieb:
super, dass du geantwortet hast. 👍

... einfach ein virtuelles Netzwerkkabel zwischen Host und Gast zu verlegen.

würde ich machen, wenn ich eine Anleitung hätte.
Wie und wo bekomme ich Infos?

Dann muss auf dem Host nur das Routing konfiguriert werden.

"nur" ist ... . Was ist da einzustellen?

Nachtrag:
Ist mit dieser (mir völlig neuen ) Methode mein Ziel zu erreichen, dass ich die VM mit fester Adresse betreiben kann und dann auch vom Host zum VM und umgekehrt Daten übertragen werden können. Die VM soll dann als LAMP mit Datenbank arbeiten.

_

und einfach ein virtuelles Netzwerkkabel zwischen Host und Gast zu verlegen

konnte das hier weiterhelfen?
https://linuxvox.com/blog/linux-ip-route/

sh4711

Anmeldungsdatum:
13. Februar 2011

Beiträge: 1201

Berlin_1946 schrieb:

... Ist mit dieser (mir völlig neuen ) Methode mein Ziel zu erreichen, dass ich die VM mit fester Adresse betreiben kann und dann auch vom Host zum VM und umgekehrt Daten übertragen werden können. Die VM soll dann als LAMP mit Datenbank arbeiten. ...

Magst du bitte nochmal für kB detailliert beschreiben, was du möchtest, denn das was du oben beschrieben hast funktioniert out of the box bzw. durch Einstellungen in Virtmanager.
Du schreibst ja feste Adresse ... Host zu VM und umgekehrt ... und das klappt ... getestet:
Host xubuntu: 10.0.0.a
VM1 xubuntu: 192.168.122.b
VM2 winclient: 192.168.122.c
VM3 winclient: 192.168.122.d
Host zu VM1 in beiden Richtungen mit ssh getestet
Host zu VM2 cifs mount getestet
Host zu VM3 Datenbankzugriff getestet.

Was du aber glaube ich möchtest ist, dass die vms im selben Subnetz liegen wie der Host und alle Rechner in diesem Subnetz Zugriff auf die VMs und umgekehrt haben sollen.

Beschreibe doch mal bitte genau was du machen möchtest.
Danke!

Gruß sh

Berlin_1946 Team-Icon

Supporter, Wikiteam
(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
18. September 2009

Beiträge: 10477

sh4711 schrieb: 👍

Beschreibe doch mal bitte genau was du machen möchtest.

Das gleiche wie bei VirtualBox, mit der dortigen Bridge-Funktion.

Host, VM, weiterer Rechner und Handy -diese beide letztgenannten per Wlan- im gleichen lokalen Netz. Bis auf das Handy haben alle feste Netzadressen.
Alle haben Internetzugang.

Auf der VM läuft ein LAMP.
In der Datenbank sind Kalenderdaten abgelegt, auf die der Host, der 2. PC und das Handy zugreifen.
In der VM ist der Zugriff auf die Datenbank auch per Firefox dann möglich.
Die 2 PC benutzen dafür den Thunderbird- Kalender und das Android- Handy hat dafür die App DAVx5 CalDAV, um auf die Daten zuzugreifen, dafür wird die festen Adresse der VM benötigen.

Genau das soll jetzt mit QEMU/KVM gebaut werden.

Da bekomme ich aber nur NAT ans laufen. Also VM kann ins Internet - nicht mehr.

Daher habe ich hier gefragt, wie die Bridge- Funktion eingestellt wird, als Voraussetzung: alle sind im gleichen Netz mit festen Adressen bis aufs Handy.

Wie man so sagt: "alle Klarheiten beseitigt?" 😇

Antworten |