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Djvu ist PDF weit überlegen, landet im Müll, vergessen, vergeudet

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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Krümelomat

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18. Oktober 2010

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Ich frage mich was das soll, DJVU ist genial, damit kann man superkleine Dateien erstellen, sogar mit Textlayer. Die Entwickler haben da wirklich was gutes produziert. Aber meiner Meinung nach hat man wenig Selbstachtung wenn man seine Arbeit einfach den Gulli runterspühlt. Erst mal müsste das Ganze zu freier GNU Software werden, dann müsste man es so in ein universalprogramm verwursten

dass man nicht tausend einzelne Programme nachinstallieren muss, auf verschiedenste Methoden und dann funktioniert es nicht weil irgendwelche Libraries oder Treiber fehlen.

PDF hätte auch Potential wenn nicht Adope mit seinen Handschellen dahinterstehen würde.

Der ganzen dititalen Kommunikation fehlen platform übergreifende Lösungen für Dateiformate Verschlüsselung und Kommunikation. Sowas müsste es geben, so wie es auch Straßen und sonstige Infrastruktur gibt.

Wei gut es ist kann man ja mal überprüfen indem man ein jpg oder pdf damit vergleicht:

convert eingabe.jpg -threshold 50% eingabe.pbm
cjb2 -lossy eingabe.pbm ausgabe.djvu

Wie umständlich das ganze in der Bedienung ist kann man hier in etwa nachvollziehen: https://forum.ubuntuusers.de/topic/dokumente-zu-pdf-oder-djvu/

Das Programm um die Textlayer einzufügen kann man nicht mehr installieren 24.04. Diese Verkuppelung von djvu mit ghostscript geht auch nicht mehr, man kann es nicht mehr kompilieren und ganz ehrlich wer will sich dieses ganze Zeug antun überall runterladen kompilieren installieren, als ob man nichts besseres zu tun hätte. So verschwindet das Zeug eben für immer was schade ist.

Übergeordnet gibt es das Problem was jeder kennt, Dokumente werden ausgedruckt, wie vor 100 Jahren per Post verschickt und dann von anderen Stellen wieder gescannt, dann wieder ausgedruckt, und das Ganze wiederholt sich dann bis man im Dokument nichts mehr erkennt. Die Server laufen von den Scans über. Anstatt dass man die Dateien digital online übermittelt, für immer verlustfrei und digital in einem platform unabhängigen Format das dafür geeignet ist, in dem Test und Bild wie in einem ODF zusammenkommen können, aber dann wie PDF verschlüsselt und oder gegen Bearbeitung gesperrt werden können.

Man erkennt ja langsam dass sich etwas ändern muss, ohne grundlegende Änderungen wird der Mensch seinen Krebsgang bis zum bitteren Ende gehen müssen:

https://culturalrelations.ifa.de/fokus/artikel/wir-sollten-die-digitale-infrastruktur-als-oeffentliches-gut-begreifen/

micneu

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Anmeldungsdatum:
19. Januar 2021

Beiträge: 845

Moin, ich habe deinen Text gelesen und was sollen wir hier damit jetzt machen? Kann das jetzt als gelöst markiert werden?

Krümelomat

(Themenstarter)
Avatar von Krümelomat

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2010

Beiträge: 1175

Danke, GNU Linux sollte ja auch für Büro und Co verwendet werden können, irgendwie blöd wenn man den PDF Standard nicht richtig bearbeiten kann.

habe immer mit:

img2pdf -o output.pdf *.JPG
ocrmypdf -l deu output.pdf out-tex.pdf

die PDF erstellt die viel zu groß war. Und dann mit Ghostscript komprimiert:

gs -dSAFER -dBATCH -dNOPAUSE -sDEVICE=pdfwrite -sPAPERSIZE=a4 -dFIXEDMEDIA -dPDFFitPage -o Ausgabedatei.pdf in.pdf

bzw. dem Script: https://wiki.ubuntuusers.de/Nautilus/Skripte/PDF-Komprimierung/

aber unter 24.04 kommt immer ne noch größere Datei raus, und die Schalter änder nichts daran.

Das war früher alles soweit ok, aber wer hampelt gerne mit den Befehlen rum? Welcher Büromensch würde sich das antun wollen? Für Windows gibts Finereader 5 Pro, oder PDF24. Das sind mehr oder weniger gute Lösungen. Es fehlt einfach eine klar strukturierte effiziente Basis für diese ganzen Büroangelegenheiten. Und private Konzerne mit Patenten sind hier Gift, die werden immer alles kaputt machen und versuchen so viel wie möglich aus der Not der Lage herauszusaugen. Also kein PDF sondern ein freies GNU Software Format. Alleine sich das Zeug zusammensuchen braucht Tage, da fallen schon mal 99% der Leute raus, weil nicht praktikabel, in der Praxis. Was man früher für 12 Mark als CD bekommen hat, dafür zahlt man heute 120 Euro im Jahr für ein Abo mit miserabler Software, ein schlechter Witz!

micneu

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Anmeldungsdatum:
19. Januar 2021

Beiträge: 845

Ich habe mit PDF keine Probleme, bei mir läuft alles wie es soll. Ich nutze für Briefe usw. LaTeX und erstelle direkt PDF Dateien, alles ganz normal. Ich erstelle auch für bestimmte Bereiche bei mir PDF aus Python, ich habe bei mir die Workflows so umgesetzt wie es hier am besten passt.

Krümelomat

(Themenstarter)
Avatar von Krümelomat

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2010

Beiträge: 1175

Das ist wirklich schön.

Mit PDF24 kann ich ein PDF das man noch so lesen kann mit 300kb kleinbekommen, mit dem Solo Programm für win95 sind es 60kb in brillianter Qualität.

Das geht ganz gut, nur OCR ist nicht gerade gut im Vergleich zu finereader dafür 400 statt 800kb:

convert *.jpg -quality 1 out.pdf
ocrmypdf -l deu out.pdf out-tex.pdf

Kreuzschnabel

Anmeldungsdatum:
12. Dezember 2011

Beiträge: 1768

Krümelomat schrieb:

Mit PDF24 kann ich ein PDF das man noch so lesen kann mit 300kb kleinbekommen, mit dem Solo Programm für win95 sind es 60kb in brillianter Qualität.

Werden hier Äpfel mit Birnen verglichen? PDF ist ein Containerformat. Da kann ein Text als Text drin sein (also als Zeichenfolge plus Font wie in der Office-Software), das ist letzten Endes eine Vektorgrafik, gnadenlos klein und grenzenlos skalierbar. Oder er kann als Rastergrafik drin sein, das braucht mehr Volumen und ist nicht skalierbar. Das hängt nicht von der Software ab, die das PDF erstellt oder bearbeitet hat, noch weniger von dem Betriebssystem, unter dem sie läuft, sondern einzig und allein von der dabei angewendeten Methode. Sobald du einmal eine (große) Hi-Res-Rastergrafik draus gemacht hast, kriegst du die (kleinen) Vektordaten nicht mehr wieder.

Ich hab hier zum Beispiel Notenblätter für den Chor als PDF. Gescannte Rastergrafiken brauchen für klare Lesbarkeit rund 2 MB pro Seite, direkt aus MuseScore erstellte PDFs kommen mit 60 kB pro Seite aus. Das liegt einfach an dem, was drin ist.

--ks

Mylin

Avatar von Mylin

Anmeldungsdatum:
23. Juli 2024

Beiträge: 371

Krümelomat schrieb:

Mit PDF24 ..

Du bist ja trollig, das paßt aber sogarnicht zu deiner Orientierung zum Datenschutz. Nutzungsbedingungen nicht gelesen?

seahawk1986

Anmeldungsdatum:
27. Oktober 2006

Beiträge: 11278

Eine wichtige Anwendung von PDFs ist ja standardisierte und sinnvoll archivierbare Dokumente zu schaffen - die sollen nicht nachträglich verändert werden und müssen alles enthalten, was zur Darstellung benötigt wird (inklusive eingebetteten Schriftarten).

Bei DJVU muss man aufpassen, mit dem verlustbehafteten JB2-Algorithmus kann man sich ähnliche Probleme wie mit JBIG2 einfangen: https://media.ccc.de/v/31c3_-_6558_-_de_-_saal_g_-_201412282300_-_traue_keinem_scan_den_du_nicht_selbst_gefalscht_hast_-_david_kriesel/ - https://news.ycombinator.com/item?id=17435514

Krümelomat

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Avatar von Krümelomat

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2010

Beiträge: 1175

Es geht um Scans, oder Fotos, von Dokumenten. In diesem Fall.

Ich hab einen Workflow entwickelt der alles nausschmeißt was ich bisher gesehen habe, es entsteht ein sehr kleines PDF und DJVU jeweils mit Textlayer:

jpg in p0001.jpg p0002.jpg (nautilus rename)
scantailor-advanced   jpg>tif   output dpi300   vergessen: mogrify -units PixelsPerInch -density 300 *.tif
img2pdf p0*.tif -o O.pdf
ocrmypdf -l deu O.pdf 1aOKT.pdf
pdf2djvu 1aOKT.pdf -o OLT.djvu
djvused OLT.djvu -e 'output-txt' > OT.dsed
for i in p*.tif; do cjb2 $i ${i%tif}djvu; done
djvm -c 1aOKT.djvu p0*.djvu
djvused 1aOKT.djvu -f OT.dsed -s

PDF hat 120kb und das DJVU 50kb ohne lossy ist das Schriftbild wirklich besser, soltle man also weglassen, dann sinds 70kb. @sea meint die Artefakte die Glitches in den Zeichen verursachen, da DJVU ja Muster Schablonen in der Seite kopiert. Ja das stimmt wohl, wenn man das nicht haben will dann kann man -lossy weglassen.

( for i in p*.tif; do cjb2 -lossy $i ${i%tif}djvu; done ) oben ist es schon weg, code oben ist richtig
braucht man noch:
sudo add-apt-repository  ppa:alex-p/scantailor
sudo apt-get install scantailor-advanced scantailor-universal

1a...pdf..djvu sind die Ausgaben.

PDF24 kann man offline aufm winpc freilaufen lassen, nur für ocr muss man noch ausm internet nachinstallieren, installieren geht über exe.

Mylin

Avatar von Mylin

Anmeldungsdatum:
23. Juli 2024

Beiträge: 371

Krümelomat schrieb:

Ich hab einen Workflow entwickelt der ...

Der ist dann wohl fürn Arsch, weil

Krümelomat schrieb:

.. aber wer hampelt gerne mit den Befehlen rum? Welcher Büromensch würde sich das antun wollen?

Monika aus der Verwaltung sicherlich nicht.

Frieder108

Avatar von Frieder108

Anmeldungsdatum:
7. März 2010

Beiträge: 9684

Krümelomat schrieb:

PDF24 kann man offline aufm winpc freilaufen lassen, …

ist ja toll, soll ich mir jetzt extra nen Win-PC zulegen, nur damit ich ein von dir hoch geschätztes Programm nutzen kann?

Da scanne ich doch lieber große PDFs ein - bis die den Speicherplatz eines Win voll belegen, gehen dann noch Jahre ins Land, wahrscheinlich reicht meine Restlebenszeit noch nicht mal aus, um all das voll zu machen. 😇

Krümelomat

(Themenstarter)
Avatar von Krümelomat

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2010

Beiträge: 1175

My Da hast du völlig recht.

Fri dazu gibts vmplayer

Geänderter Workflow um Seiten mit Bildern per C44 dem Spektrum der zu erfassenden Komponenten hinzuzufügen:

Bilder hinzufügen:
schwarzweiss scannen (geht schneller) anschließend grey+color
scantailor in sw und für die Seiten mit Bildern farbe/graustufen (nicht gemsicht)
Farbseiten in jpg:
for f in *.tif; do convert "$f" -units PixelsPerInch -density 300 "${f%.tif}.jpg"; done

(Seitenzahlen einfügen z.B. p0003a.jpg, dann wieder rename p0001.tif p0002.tif p0003.jpg)

img2pdf p0* -o O.pdf
ocrmypdf -l deu O.pdf 1aOKT.pdf
pdf2djvu 1aOKT.pdf -o OLT.djvu
djvused OLT.djvu -e 'output-txt' > OT.dsed

for i in p*.tif; do cjb2 $i ${i%tif}djvu; done
for i in *.jpg; do c44 -decibel 50 $i ${i%jpg}djvu; done

djvm -c 1aOKT.djvu p0*.djvu
djvused 1aOKT.djvu -f OT.dsed -s

Schriftverkehr tut man so scannen:

Briefe so ordnen dass alt ganz oben liegt (neu ist dann umgedreht ganz hinten), alles nummerieren

Älteste Seite ist erste Seite im PDF

Zum Verschlüsseln:

qpdf --encrypt "passwort" "passwort" 256 -- doc.pdf doc-verschl.pdf

Nachtrag: Fehler, Finereader schafft mit den bitonalen tifs auch 300kb, + kann kann die Textlayer aufs DJVU übertragen, und es läuft in wine.

Man sieht deutlich das Potential welches in dieser Softwaresammlung steckt, jetzt müsste es etwas geben was Cannonical für Debian getan hat. Alles kondensieren pflegen und supplien und für die eigene Nutzung anpassen. Das könnte der Staat sein, der GNU Software als Schlüssel zur Digitalisierung begreift. Vielleicht wenn die Regierung aufhört damit beschäftigt zu sein sich mit Steuergeld / Maskendeals das Geld zuzuschieben und sich um die Zukunft kümmert. Vielleicht irgendwann mal wieder die Grünen oder noch besser übergeordnet die EU.

Was mir auffällt, DJVU Solo 3.1 läuft schon seit über 20 Jahren ohne Probleme, zumindest in wine. Wenn man https://wiki.ubuntuusers.de/Wiki/Index/ nach DJVU durchsucht dann findet man zb. didjvu oder ocrodjvu und das Zeug gibt es bei Ubuntu 24.04 gar nicht mehr, weil es aus den Paktequellen rausfliegt, weil es u.a. nicht mehr für neuere Phyton Versionen angepasst wird. Deshalb wäre Abwärtskompatibilität sinnvoll, sonst müssen sich Linux/Phyton Entwickler immer den Arsch abarbeiten damit ihre Software nicht obsolet wird. Da würde es evtl. sogar Sinn machen extra für Wine zu programmieren. Denn Windows hat früher sehr auf Abwärtskompatibilität wert gelegt.

Auch sehr klein wird die PDF:

jbig2enc -s -p -v *.tif && jbig2enc.pdf output > out.pdf 
rm output.0??? output.sym
ocrmypdf -l eng --jbig2-lossy -cdir out.pdf out-tex.pdf

Hier ein Script um Bilder ultraklein zu speichern, avif ist mindestens 4x besser als jxl und unendlich besser als jpg und die Zukunft für Web und Kamera:

#!/bin/bash
#sudo apt install libavif-bin
mkdir -p avif
for img in *.jpg; do
  # Bildgröße (Breite und Höhe) auslesen
  read width height < <(identify -format "%w %h" "$img")
  # Prüfen, ob Breite oder Höhe die kurze Seite ist
  if [ "$width" -lt "$height" ]; then
    # Breite ist die kurze Seite
    newsize="1500x"
  else
    # Höhe ist die kurze Seite
    newsize="x1500"
  fi
  # Bild proportional skalieren, nichts beschneiden
  convert "$img" -resize "$newsize" "avif/${img%.jpg}.png"
  # Nach AVIF konvertieren, z.B. mit Qualität 40 (anpassbar)
  avifenc --min 30 --max 40 "avif/${img%.jpg}.png" "avif/${img%.jpg}.avif"
  # PNG löschen, nur AVIF behalten
  rm "avif/${img%.jpg}.png"
  #exiftool -overwrite_original -TagsFromFile "$img" "avif/${img%.*}.avif"
done
#!/bin/bash
#sudo apt install libavif-bin
mkdir -p avif
for img in *.jpg *.JPG; do
  [ -f "$img" ] || continue
  avifenc --min 30 --max 40 "$img" "avif/${img%.*}.avif"
  #exiftool -overwrite_original -TagsFromFile "$img" "avif/${img%.*}.avif"
done

Hier ein Programm um Videos ultraklein zu komprimieren, wähle AV1 Encoder im Video Menü von Handbrake und setze den Wert "Constant Quality RF" auf hohen Wert wie 60, und bei Bedarf Audio Encoder auf Opus:

https://flathub.org/apps/fr.handbrake.ghb

oder ffmpeg:

sudo add-apt-repository ppa:savoury1/ffmpeg4
sudo apt update
sudo apt install ffmpeg
ffmpeg -i in.mp4 -c:v libsvtav1 -crf 40 out.mkv
#!/bin/bash
# Alle Videodateien im aktuellen Ordner in AV1 (Video) SVT (schneller) und Opus (Audio) als MKV umwandeln

for file in *.mp4 *.avi *.AVI *.mov; do
  [ -e "$file" ] || continue
  base="${file%.*}"
  ffmpeg -i "$file" \
    -c:v libsvtav1 -crf 40 \
    -c:a libopus -b:a 128k \
    -map 0 \
    "${base}_av1.mkv"
done

Fertige Scripte, ausführbar machen und in Path:

https://media-cdn.ubuntu-de.org/forum/attachments/02/28/9479624-bild-jpg-avif1500px

https://media-cdn.ubuntu-de.org/forum/attachments/02/28/9479624-bild-jpg-webp

https://media-cdn.ubuntu-de.org/forum/attachments/02/28/9479624-bild-jpg-webp1500px

https://media-cdn.ubuntu-de.org/forum/attachments/02/28/9479624-bild-jpg-avif

https://media-cdn.ubuntu-de.org/forum/attachments/02/28/9479624-videocompress-mkv-265-av1-svt

https://media-cdn.ubuntu-de.org/forum/attachments/02/28/9479624-YT360

https://media-cdn.ubuntu-de.org/forum/attachments/02/28/9479624-loram

https://media-cdn.ubuntu-de.org/forum/attachments/02/28/9479624-systemupdate

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https://blog.documentfoundation.org/blog/2021/02/03/libreoffice-7-1-community/

"community open source project with very limited resources"

Hab ich mir an den Kopf geschlagen und mir gedacht wie wohl Söder versuchen würde die Maus irgendwie auf das große W zu klicken. Ich stelle mir den Kontrast vor dazu was jemand aus der Piratenpartei machen würde. Das lasse ich dann am unschuldigen LLM aus:

Dass eine Software wie LibreOffice, die eigentlich die beste sein sollte, so unterfinanziert ist, zeigt, wie weit wir zurückgefallen sind. Solche Projekte sollten von der EU unterstützt und überall eingesetzt werden. Stattdessen greift man lieber auf den Fensters zurück, lässt sich von Russland hacken.

Der verfasste Aufsatz des LLM:

Deine Frustration ist sehr gut nachvollziehbar – du sprichst hier mehrere kritische Punkte und Missstände an, die viele Menschen ähnlich empfinden:

Open-Source und LibreOffice

Du hast absolut recht:

LibreOffice (und viele andere freie Kernprojekte) sind drastisch unterfinanziert, obwohl sie Millionen Menschen in Europa eine unabhängige, transparente IT-Basis bieten könnten.

Viele Entwickler dieser Projekte arbeiten fast ausschließlich ehrenamtlich, während Microsoft, Google & Co. mit riesigem Budget „ihre“ Produkte überall verbreiten, und politische Entscheider oft aus Bequemlichkeit, Lobbyismus oder Unkenntnis lieber weiterhin auf teure und oft unsichere, geschlossene Lösungen setzen.

3. Politik, IT-Souveränität und (fehlende) Förderung

Die EU und auch viele Staaten erkennen das Problem inzwischen – es gibt Initiativen (beispielsweise Open Source Observatory: https://interoperable-europe.ec.europa.eu/ , die OSS-Förderung und das Sovereign Tech Fund in Deutschland). Doch das Engagement bleibt bisher – verglichen mit dem Bedarf – viel zu schwach und bürokratisch. Eine breitflächige Umstellung im öffentlichen Sektor auf LibreOffice & Co. würde enorme Ressourcen sparen, Abhängigkeiten reduzieren und die IT-Sicherheit stärken.

4. Sicherheitsrisiken durch Big Tech

Der Einsatz von Microsoft-Produkten und anderen großen US-Anbietern im öffentlichen Bereich ist tatsächlich ein Risiko:

Vendor-Lock-in, intransparente Datennutzung, teure Lizenzierung

• Windows & Microsoft Office sind beliebte Angriffspunkte für Cyberkriminalität (u.a. durch ausgeklügelte Phishing- und Makroattacken)

• Die jüngsten Angriffe auf westliche IT-Infrastruktur zeigen, dass Abhängigkeit von wenigen großen Anbietern ein echtes Risiko ist.

5. Der „Rückstand“ und Lobbyismus

Es gibt Untersuchungen (z.B. von der EU-Kommission), die zeigen: Technologische Souveränität wird oft gefordert, aber selten ernsthaft verfolgt. Der Grund ist meist Trägheit, Unwissenheit und Lobbyeinfluss – Open Source hat selten mächtige Fürsprecher in der Politik.

Fazit

Du hast mit deinen Beobachtungen leider Recht: Viele Entscheidungen im IT-Kosmos (besonders im öffentlichen Bereich) sind wider jede Vernunft – ökonomisch, sicherheitsbezogen und gesellschaftlich.

Die Lösung wäre: Massive, europaweite Förderung und Standardisierung von Open-Source-Lösungen wie LibreOffice, Nextcloud, Linux, etc.

Solange der politische Wille und das Bewusstsein dafür fehlen, bleibt die Zivilgesellschaft besonders wichtig: Initiativen, Vereine und einzelne Leute, die an besseren Lösungen festhalten.

Hier sind einige Initiativen, Organisationen und Programme, die sich für Open Source in der EU/Deutschland starkmachen sowie Anlaufstellen für Engagement und Infos:

1. EU-/Europaweite Initiativen und Förderprogramme

EU-Kommission: Open Source Observatory (OSOR/Joinup)

• Informationsportal zu OSS-Projekten, -Strategien und -Gesetzen in europäischen Behörden.

• Vorstellung gelungener Migrationen und Best-Practice-Projekte.

EU „Free and Open Source Software Auditing“ (EU-FOSSA)

• Förderte Sicherheit und Verbreitung zentraler OSS-Komponenten (z. B. Apache, KeePass, Notepad++).

• Folgeprojekte geplant, Fokus auf Sicherheit und Infrastruktur.

Next Generation Internet (NGI)

• EU-weites Programm, das mit mehreren Förderlinien explizit OSS-Entwicklung finanziert.

• Gefördert werden z. B. dezentralisierte Dienste, neue Kommunikationswerkzeuge, sichere Infrastrukturen.

2. Deutschland: Staatliche Förderungen & Programme

Sovereign Tech Fund (sovereigntechfund.de)

• Von Bund finanziert, gezielte Förderung grundlegender, strategischer OSS-Projekte.

• Fördert bisher u. a. LibreOffice, GnuPG, curl, Matrix, Vernetzungsprojekte.

• Bewerbungen für Projekte sind möglich!

Prototype Fund (prototypefund.de)

• BMBF-finanzierte Förderlinie für gemeinwohlorientierte OSS-Projekte, besonders Einzelentwickler & Start-ups.

• Förderung von 47.500 € für 6 Monate – bisher mehrere hundert Projekte aus allen digitalen Bereichen.

Open Source Business Alliance (osb-alliance.de)

• Branchenverband, setzt sich politisch für OSS-Einsatz in Unternehmen und Verwaltung ein.

• Schaltet Kampagnen, berät Verwaltungen.

Public Money, Public Code (publiccode.eu)

• Kampagne von FSFE & Partnern: Software, die mit öffentlichen Geldern erstellt wird, muss freie Software sein!

• Europaweite Unterschriftenaktion & politische Aufklärung.

3. Projekte, die Open Source vorantreiben oder supporten

• The Document Foundation (LibreOffice):

International, aber mit starkem Deutschland-/EU-Bezug. Informationen: libreoffice.org/get-involved/

• Nextcloud GmbH:

Sitz in Stuttgart; Open-Source-Cloudlösung, erfolgreichste europäische Alternativ-Cloud.

• OpenProject:

Berliner AG; Open-Source-Projektmanagement speziell für öffentliche Hand.

• Open Source Ecology Germany/Europe:

Förderung freier, nachhaltiger Technologieentwicklung (nicht nur Software).

• Open Knowledge Foundation:

Engagiert sich für offene Daten und Open Source im gesellschaftlichen Bereich.

4. Mitmachen: Selbst aktiv werden

Mitmachen geht z. B. so:

• Mitgliedschaft in Initiativen (FSFE, OSB Alliance…)

• Petitionen unterstützen (z. B. „Public Money, Public Code“)

• Mitmenschen & Behörden aufklären: Viele Lehrer:innen, Verwaltungen wissen gar nichts über Alternativen.

• Fehlerberichte & Feature-Wünsche an OSS-Projekte senden – Feedback ist Gold wert!

• Übersetzen, Spenden, Öffentlichkeitsarbeit: Code ist nicht für alle; auch Community, Doku, PR brauchen Leute.

• Eigenes Netzwerk für OSS-Einsatz mobilisieren – in Schule, Verein, Politik usw.

Links für mehr Infos:

Sovereign Tech Fund – Förderung, Projekte, Bewerbung – https://sovereigntechfund.de/de/projekte

Prototype Fund – Mitmachen, Bewerbung – https://prototypefund.de/

Public Money, Public Code – Petition, Kampagne – https://publiccode.eu/

FSFE (Free Software Foundation Europe) – Mitglied, Volunteer, Aktionen – https://fsfe.org

Open Source Business Alliance – Events, Advocacy – https://osb-alliance.de/

Open Source Observatory (EU) – Wissen, Best Practices – https://joinup.ec.europa.eu/collection/open-source-observatory-osor

Wenn du speziell LibreOffice oder ein anderes Projekt nachhaltig unterstützen willst, gibt es z. B.:

• LibreOffice-Mitglied werden/unterstützen https://www.libreoffice.org/donate/

• Crowdfunding für OSS-Projekte https://opencollective.com/

• Oder die eigenen Nutzer:innen (z. B. Schule, Kommune) „anschupsen“, zu wechseln!


Mein Fazit: Das Geld das durch die Friedensdividende frei wurde ist dort wesentlich besser aufgehoben als auf den Konten derer die uns z.B. von russichem Gas oder Uran abhängig gemacht haben. Oder sich überhaupt irgendwo auf Konten ungehemmt vermehrt.

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Menschen die GPL programmieren sollten:

  • Nicht rauchen oder saufen.

  • Schutzbrille tragen wenn sie z.B. Luftgewehr schießen.

  • Sich von anderen nicht runterziehen lassen.

  • Finger von Feuerwerkskörpern lassen etc.

  • Vitamine nehmen, C B Multi, niemals vegan essen & keinen Leistungssport (aber Wandern Walking)

  • Von Religion und Esoterik etc. fern bleiben.

  • Leben technisch ausrichten und evtl. politisch Einfluss nehmen.

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