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Finde Laufwerksverwaltung nicht

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kubuntu 20.04 (Focal Fossa)
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Hexe333

Anmeldungsdatum:
27. November 2019

Beiträge: 181

Hallo,

ich finde die Laufwerksverwaltung nicht. Laut wiki sollte sie unter "System → Laufwerke" oder "Einstellungen → Laufwerksverwaltung" zu finden sein. Da ist bei mir nichts derartiges. Ist es bei Kubuntu anders? Auch eintippen in die Suche oben beim Anwendungsmenü bringt nichts.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

Hexe333 schrieb:

Ist es bei Kubuntu anders?

Nun überlegen wir mal. Welcher Paketname steht im Wiki-Artikel Laufwerksverwaltung? gnome-disk-utility. Wird es da in Kubuntu mit dessen Desktop-Environment Plasma installiert sein?

Du suchst KDE Partition Manager, vergleichbar GParted.

Hexe333

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
27. November 2019

Beiträge: 181

Hallo, nun, das steht im Wiki unter Laufwerksverwaltung:

Benutzung

Hinweis: Je nach Ubuntu-Version und -Variante können die in dieser Beschreibung aufgeführten Bezeichnungen/Benennungen abweichen!

Die Laufwerksverwaltung befindet sich bei Ubuntu-Varianten mit einem Anwendungsmenü unter "System → Laufwerke" oder "Einstellungen → Laufwerksverwaltung".

Daraus schloss ich, dass es das für Ubuntu gibt (und steht ja noch dabei, der Artikel wäre für Ubuntu 20.04 und 18.04 getestet). Ich wollte es wegen weiterreichender Funktionalität.

Muss ich es erst installieren?

tuxifreund Team-Icon

Projektleitung

Anmeldungsdatum:
7. November 2020

Beiträge: 1178

Unter Kubuntu ist die "Laufwerksverwaltung", also gnome-disk-utility nicht installiert, eben auch, da es nicht für die Desktopumgebung Plasma entwickelt ist. Theoretisch kann man es zwar nachinstallieren, das zieht aber mit Sicherheit zig Abhängigkeiten mit sich und ist daher nur bedingt sinnvoll.

Ansonsten gibt es den von von.wert schon erwähnten Partitionmanager, der in Kubuntu auch vorinstalliert ist.

Lidux

Anmeldungsdatum:
18. April 2007

Beiträge: 16801

Hallo Hexe333,

Mit "Ubuntu" ist immer allgemein die Version mit "GNOME" gemeint, d.h. für andere Desktopumgebungen eben (K)ubuntu, Ubuntu (Mate) usw. Deshalb ist der Hinweis im WIKI korrekt ....

Gruss Lidux

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

Hexe333 schrieb:

Daraus schloss ich, dass es das für Ubuntu gibt (und steht ja noch dabei, der Artikel wäre für Ubuntu 20.04 und 18.04 getestet).

Ist 0ad auch installiert, weil es für Ubuntu 20.04 als getestet ausgewiesen ist? Wäre übel bei allein 1.2 GiB für das Paket 0ad-data, das wäre dann ja auch im Image. Es ist nur ein Beispiel für tausende Pakete.

Beim getestet-Tag wird also nicht zwischen Flavours (Ubuntu mit Gnome Shell, Kubuntu mit Plasma, Xubuntu mit Xfce, Lubuntu mit LXQt usw.) unterschieden. Bei vielen Paketen, insbesondere Systemprogrammen, steht im jeweiligen Wiki-Artikel, ob es im Standard-Ubuntu bzw. einem entsprechenden Flavour bereits installiert ist.

Kubuntu nutzt die Desktop-Umgebung Plasma (früher KDE genannt, daher das "K" vor Ubuntu und vielen Programmen, heute nennt sich nur die Community noch so), Plasma wiederum das Qt-Framework (Qt für cute, gesprochen "kjut"). Dazu gehören eine Menge Libraries (Bibliotheken - ein Programmierer will ja nicht immer wieder alles neu programmieren, ein Fenster, z.B.). Pakete haben zudem Abhängigkeiten, d.h., sie brauchen andere Pakete, damit die Software darin funktionieren kann.

Nach Möglichkeit will man nicht mischen, also in Plasma und LXQt Gtk-basierte Programme/Pakete und umgekehrt in Gnome, Xfce etc. Qt-basierte Programme/Pakete installieren, denn es würden Pakete des jeweils anderen grafischen Frameworks mitgezogen und installiert werden. Davon abgesehen sind sie als Fremdkörper klar zu erkennen (auch wenn man seit ~15 Jahren versucht, dies durch weitere Pakete jeweils anzugleichen).

Praktisch kommt man jedoch nicht darum herum, wenn gewünschte Programme eben nur für ein bestimmtes Framework vorliegen. D.h., man hat ohnehin schon solche Pakete installiert.

Als Beispiel ein Teil aus der eigenen Historie, teils überschneidend/gleichzeitig. Bis Frühjahr 2011 habe ich Gnome 2 genutzt, danach LXDE, beides Gtk 2, dann einige Jahre Enlightenment, nutzt die EFL, zurück auf LXDE, bis LXQt, also Qt, dies ersetzt hat. In all dieser Zeit habe ich Krusader genutzt bzw. nutze ich Krusader selbstverständlich nach wie vor, dieser für mich unverzichtbare Filemanager ist bei mir quasi permanent offen. Unter Gtk-/EFL-basierten DEs sind für ihn (der Name sagt es schon, das "c" in crusader, Kreuzfahrer, ersetzt durch "k" für KDE) entsprechende Qt-Pakete als Abhängigkeiten mitinstalliert worden.

Lesestoff für Dich:

Ich wollte es wegen weiterreichender Funktionalität.

Das kannst Du ja auch machen. Überlegen solltest Du bei derlei dennoch, ob es nicht ein Qt-Pendant gibt (schon, weil Gtk4-Programme unter Qt-Oberflächen häßlich aussehen und überhaupt viel zu viel Platz auf dem Desktop verschwenden).

Muss ich es erst installieren?

Wenn Du trotz allem gnome-disk-utility haben willst, ja. Wie es im Wiki-Artikel steht.

Hexe333

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
27. November 2019

Beiträge: 181

Ok, danke, hab ich nun verstanden. Ich wollte es zunächst mal wegen dem S.M.A.R.T.-Testen, weil bei mir smartctl in der Kommandozeile nicht funktioniert (WD-Platte) und hatte mir von so einem Programm Unterstützung erhofft. Das andere Programm ist unter unity, das dürfte diesselbe Problematik haben?! (ich find es als Anfänger etwas verworren mit den verschiedenen Distributionen). Ich schau mal, ob ich noch Lösungen für smartctl direkt finde bzw. für die Fehlermeldung, sonst muss ich es halt trotzdem installieren.

Doc_Symbiosis

Avatar von Doc_Symbiosis

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11. Oktober 2006

Beiträge: 4453

Naja, wenn smartctl nicht funktioniert, dann wird Dir eine GUI auch nicht viel weiterhelfen können. Denn die Laufwerksverwaltung und ähnliche Programme sind ja nur grafische Oberflächen und benutzen darunter die üblichen Systembefehle. Wobei ich auch gar nicht weiß, ob die Smart-Werte über die Laufwerksverwaltung ausgelesen werden können. Ich verwende in dem Bereich nie ne GUI...

Dann schreib am Besten mal in einem separaten Thema, was dein Problem mit smartctl ist. Da wird Dir dann hoffentlich jemand weiterhelfen können.

Firebuntu

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2021

Beiträge: 109

Wie wäre es mit dem Paket

plasma-disks

für KDE zur Überwachung S.M.A.R.T fähiger Geräte?

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 12281

Hexe333 schrieb:

Ich wollte es zunächst mal wegen dem S.M.A.R.T.-Testen,

Du kannst Dich daran erinnern, daß ich Dir KDE Partition Manager genannt habe? Nicht deshalb, aber das kann partitionmanager nebenbei auch. Der steckt im Kubuntu-Image und ist wahrscheinlich auch installiert.

weil bei mir smartctl in der Kommandozeile nicht funktioniert

Letztendlich greifen grafische Programme auch nur darauf zurück, wie hier schon erwähnt.

WD-Platte

Eine normale über SATA? Wird ein HDD/SSD über SATA-USB-Converter oder direkt über USB angeschlossen, kann smartctrl i.d.R. nichts auslesen. Auch bei NVMe PCIe sieht das schlecht aus.

Lösungen für smartctl direkt finde bzw. für die Fehlermeldung

Separater Thread dafür mit entsprechenden Informationen.

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