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Ubuntu 22.04 "Jammy Jellyfish" - zum Testen bereit

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 22.04 (Jammy Jellyfish)
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von.wert

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23. Dezember 2020

Beiträge: 7756

archy schrieb:

Openjdk-11 und java-common habe ich nun nachinstalliert, da unerklärlicherweise in der Standardinstallation überhaupt kein Java enthalten war.

Das ist nie default installiert, das wäre auch Blob, wenn man kein Java-Programm nutzt. Und wieso installierst Du nicht openjdk-17-jre?

Das heisst wohl, dass ich erst mal die Installation auf sonstige fehlende Teile abklappern muß.

Auf die Pakete, die Du für Dich als wichtig erachtest. Man knallt nicht drauf, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.

Leider hat aber auch die Installation von Openjdk-11 nicht wirklich geholfen

Wofür? Verwechselst Du da gerade JavaScript mit Java? Das sind unterschiedliche Dinge, nur den Namensbestandteil "Java" haben sie aus damaligen Marketing-Gründen gemein (JavaScript stammt ursprünglich von Netscape).

Der Host ist Kubuntu 20.04 LTS und Virtualbox ist 6.1.26_Ubuntu r145957

Dann solltest Du wenigstens auf die aktuelle Final 6.1.28 gehen.

VirtualBox: Repository in Ubuntu hinzufügen

archy

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24. November 2009

Beiträge: 1920

@von.wert

  • also grundsätzlich: Ich versuche natürlich alles das was ich auf dem laufenden Host 20.04 habe auch in der VM 22.04 zu installieren und zu sehen ob es läuft. Dazu gehört Java und Java-Script, leider immer noch Wine, diverse Audio- und Videotools und FreeCad um STL-Dateien für3D-Drucke zu erzeugen und natürlich VirtualBox.

  • Meine Installation von 20.04 liegt ja schon etwas zurück, aber so ich mich richtig erinnere, "default-jre" und "default-jre-headless" waren von Anfang an dabei. Ich habe jede Menge PDF-Formulare für den Verkehr mit Ämtern / Genehmigungsverfahren erstellt und deren Rechenfunktionen brauchen halt eine Java-Laufzeitumgebung.

  • Bis 20.04 hatte ich immer die VirtualBox Originalpakete von Oracle installiert. Da 20.04 die nicht mochte und ich das Problem mit der Signierung nicht lösen konnte habe ich Virtualbox aus dem Repo genommen und da ist 6.1.26 aktuell. Ich kann aber mal versuchen zu wechseln und dann sehen ob es was bringt.

Auf die Pakete, die Du für Dich als wichtig erachtest. Man knallt nicht drauf, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.

  • Tu ich ganz bestimmt nicht, aber ich habe den Eindruck, das der Installer das System nicht nur unbootbar sondern auch zum großen Teil un- bzw. falsch konfiguriert hinterlassen hat. Da muss ich jetzt einfach nacharbeiten. Es war ja auch kein Benutzer eingerichtet, keine Tastatur, keine Sprache bzw- Gebietsschema im Prinzip wurde keine der Einstellungen aus dem Installationsprozess übernommen, da dieser einfach mit dem eigenen Partitionierungstool nicht zurecht kommt und abbricht. Immerhin hat er mir nach mühsamer Vorpartitionierung der Festplatte "fast" alle Dateien dorthin geschaufelt bevor er beim Einrichten der Systemeinstellungen abgebrochen hat. Der Rest war dann mühsame Handarbeit mit chroot und boot-repair sowie useradd und sonst noch so ein paar Helferlein.

Schönen abend

gruß

archy

tomtomtom Team-Icon

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archy schrieb:

ich wollte mal hören wer von euch sich schon Jammy Jellfish angetan hat, und was ihr für Erfahrungen mit den Daily-Build-ISOs gemacht habt.

Ist über die Daily-Build-ISOs in der Regel nicht installierbar, weil der Installer bei jedem Versuch abkackt.

Mit debootstrap gab es erwartungsgemäß keine Probleme.

Dafür hat Firefox einen riesen BUG, denn ich kann damit keine Posts in Ubuntuusers absetzen

Da Firefox nicht mehr in den offiziellen Quellen ist und mir der Schnapsladen nicht auf das System kommt, hab ich die Binary bei Mozilla gezogen und ins Home entpackt - läuft problemlos auch auf uu.de.

verdooft

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15. September 2012

Beiträge: 3425

Firefox ist unter 22.04, zumindest aktuell, in den offiziellen Paketquellen und unter Kubuntu auch standardmäßig daraus installiert.

kubuntu@kubuntu:~$ apt-cache policy firefox
firefox:
  Installiert:           94.0+build3-0ubuntu1
  Installationskandidat: 94.0.2+build1-0ubuntu1
  Versionstabelle:
     94.0.2+build1-0ubuntu1 500
        500 http://archive.ubuntu.com/ubuntu jammy-proposed/main amd64 Packages
 *** 94.0+build3-0ubuntu1 500
        500 http://archive.ubuntu.com/ubuntu jammy/main amd64 Packages
        100 /var/lib/dpkg/status

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 7756

archy schrieb:

Meine Installation von 20.04 liegt ja schon etwas zurück, aber so ich mich richtig erinnere, "default-jre" und "default-jre-headless" waren von Anfang an dabei.

Brauchst Du nur in kubuntu-20.04.3-desktop-amd64.manifest sehen (solltest Du Dich an .3 stören, .0 liegt nicht auf old-releases.ubuntu.com, aber Du kannst die .manifest-Files der Ubuntu-Versionen aufrufen).

Man kann während der Installation restricted-Kram auswählen (enthalten sind, so erinnerlich, JRE, MS-TTFs, diverse Codecs, früher noch der Flashplayer), dann wird es nachgeladen.

Ich habe jede Menge PDF-Formulare für den Verkehr mit Ämtern / Genehmigungsverfahren erstellt und deren Rechenfunktionen brauchen halt eine Java-Laufzeitumgebung.

Dagegen sage ich doch nichts, wenn Du's brauchst, installierst Du ein JRE. Ich habe auch jre-openjdk (arch-basiert) 17.0.1 installiert, generell ein JRE unter Linux (jedenfalls dem Hauptsystem) schon immer und davor auch, da ein Java-Programm seit 20 Jahren nutzend (TV-Browser).

Bis 20.04 hatte ich immer die VirtualBox Originalpakete von Oracle installiert. Da 20.04 die nicht mochte und ich das Problem mit der Signierung nicht lösen konnte

Was immer da das Problem bei Dir gewesen sein soll, besagte Schritt-für-Schritt-Anleitung wird hier sehr häufig von unterschiedlichsten Usern verlinkt. Dort, wo etwas nicht funktioniert, liegt es nachweislich i.d.R. an unsauberem Ausführen wie auch vor einigen Tagen wieder.

habe ich Virtualbox aus dem Repo genommen und da ist 6.1.26 aktuell.

Lies Dir einfach mal den Changelog durch (der ist auch immer unter der stets aktuell gehaltenen Anleitung verlinkt)! Spätestens, wenn Jammy auf Kernel 5.15 oder höher wechselt, bleibt Dir gar nichts anderes übrig, als auf VBox 6.1.28 oder höher zu gehen.

ich habe den Eindruck, das der Installer das System nicht nur unbootbar sondern auch zum großen Teil un- bzw. falsch konfiguriert hinterlassen hat.

Jetzt muß ich aber wirklich nochmal betonen, 22.04 ist eine Entwicklungsversion und zwar eine verdammt frühe. Vieles ist noch das aus Impish (Kernel, z.B.), manches wie wohl Plasma ist neuer und nicht selten aus sid. Man kann sich's ja ansehen, aber weshalb sollte man mit derart aufeinander unabgestimmtem arbeiten wollen?

Wenn Du gern mit aktueller Software arbeitest, ich bin wahrlich der Letzte, der dagegen etwas hätte, aber dann bist Du im Ubuntu-Universum falsch, wirklich falsch.

Wenn Du etwas auf Treibsand gebautes deb-basiertes haben willst, dann nimm siduction! Sei Dir bewußt, daß jedes Update das System 'runterreißen kann (wirklich hinsehen, was passieren soll, gerade auch, wenn wieder Transitions anstehen). Man kann damit arbeiten, muß sich aber selbst zu helfen wissen. siduction basiert nun mal auf sid.

Willst Du wirklich aktuell sein (denn auch sid ist es oft eben auch bloß nicht) und stabil fahren, nutze arch oder eine arch-basierte Distribution, aber möglichst die, die am nächsten dran ist, EndeavourOS (das nächste aktualisierte Image ist angekündigt, kommt vermutlich zum WE), also kein Manjaro!

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von.wert schrieb:

Willst Du wirklich aktuell sein (denn auch sid ist es oft eben auch bloß nicht)

In sid kann man experimental freischalten. 😈

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 7756

tomtomtom schrieb:

In sid kann man experimental freischalten. 😈

Na, dann ist's ja gut. 😀

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22. August 2008

Beiträge: 52312

Nicht wirklich, selbst damit ist es nicht aktuell.

archy

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24. November 2009

Beiträge: 1920

tomtomtom schrieb:

Ist über die Daily-Build-ISOs in der Regel nicht installierbar, weil der Installer bei jedem Versuch abkackt.

Genau das wars - echt mehr als ätzend.

Der Versuch mit der Mozilla Binary schlug wie bisher mit Fehler "408 Request TimeOut" fehl.

Dann habe ich mal die Netzwerkschnittstelle von DHCP auf Manuell umgestellt, selber Fehler.

Mit was könnte ich mal die Netzwerkfunktionalität in der VM prüfen, denn vom Host aus geht ja alles.

Dafür funktioniert mittlerweile Copy & Paste zwischen VM und Host - auch schon was.

gruß

archy

archy

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24. November 2009

Beiträge: 1920

hallo,

das ist nur ein Testpost um an der Fritzbox mitzuverfolgen was passiert.

gruß

archy

Edit: Der Versuch hat ergeben: Poste ich vom Host aus so reagiert die Fritzbox / die Verbindung / der Server innerhalb von 5 Millisekunden - die Übertragung dauert ca 20 Millisekunden. Beim Posten aus der VM 22.04 tut sich überhaupt nichts. Alle anderen VMs die auf dem selben Host sitzen ( WIN-10 und Deepin ) zeigen keine Auffälligkeiten. Jetzt bin ich echt ratlos.

archy

Anmeldungsdatum:
24. November 2009

Beiträge: 1920

hallo,

ich habe mal die VirtualBox ausgetauscht gegen die aus dem Oracle Repo.

Mal sehen was passiert

gruß

archy

PS: Ihr glaubt es nicht aber jetzt kann ich tatsächlich aus 22.04 posten. Also ich war eigentlich immer ein Anhänger von "Never touch a running system " aber offensichtlich war das die Lösung.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 7756

archy schrieb:

ich habe mal die VirtualBox ausgetauscht gegen die aus dem Oracle Repo.

(...)

Ihr glaubt es nicht

Wieso nicht, ich rede gebetsmühlenartig davon. Aktuelle Versionen, nicht grundloses Festhalten auf veraltetem Mist.

aber jetzt kann ich tatsächlich aus 22.04 posten. Also ich war eigentlich immer ein Anhänger von "Never touch a running system "

Der dümmste Spruch in der IT.

Und wie gesagt, Du willst eine sehr frühe Entwicklungsversion testen. Also mußt Du insgesamt anziehen.

archy

Anmeldungsdatum:
24. November 2009

Beiträge: 1920

@von.wert

den Schuh muß ich mir wohl anziehen, aber jetzt gehts mit dem Testen los.

  • momentan bin ich wieder in X11 unterwegs, der Wechsel funktioniert fast problemlos, nur die Anpassung der Fenstergröße für die VM will noch nicht.

  • Soundausgabe ist seit den Updates von heute wesentlich schlechter geworden, woran das liegen könnte muß ich erst noch suchen.

  • Programme wie Audcious oder Gimp lassen sich zwar ohne Fehlermeldung installieren, starten aber nicht von der Oberfläche und in der Konsole werden fehlende libs angemeckert. da muss ich jetzt erst mal anfangen zu suchen in welchem Paket z.B. "libgtk-x11-2.0.so.0 steckt".

gruß

archy

PS: Vorschläge welches Programm ich mal testen soll werden angenommen

archy

Anmeldungsdatum:
24. November 2009

Beiträge: 1920

hallo,

also

sudo apt-get install --reinstall libgtk2.0-0

hat das Problem behoben gimp und audacious starten und alle Programme mit GTK-Oberfläche hoffentlich auch.

Was mir besonders aufgefallen ist der Datentransfer zwischen Host und VM zeigt schon sehr bescheidene Raten, aber an der darunter liegenden Hardware liegt es bestimmt nicht.

Okay das wars dann vorerst mal. Wenn es wirklich wichtiges zu melden gibt melde ich mich wieder

gruß

archy

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von.wert

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23. Dezember 2020

Beiträge: 7756

archy schrieb:

Was mir besonders aufgefallen ist der Datentransfer zwischen Host und VM zeigt schon sehr bescheidene Raten

Es ist ein immenser Unterschied, ob Du 1 großes File oder 1390 Files in gleicher Gesamtgröße überträgst. Bei den sehr vielen kleinen Files fängt der Transfer jedes mal neu an und hat gar keine Chance, sich hochzuschrauben. Dieser Wert 746 KiB/s (= 5968 Kib/s = 5,828 Mib/s) springt mit Sicherheit.

Davon abgesehen kannst Du auch einen anderen virtuellen NIC wählen (toll sind sie alle 3 nicht, die 100er sowieso nicht). Die für 6.1.28 richtigen GA in der VM hast Du installiert?

Und wieso überhaupt über (VBox-internes) LAN? Nutze doch einen Shared Folder!