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Inhalt eines Verzeichnisses rekursiv abgleichen und updaten

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu MATE 16.04 (Xenial Xerus)
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firefly

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2009

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Ich habe ein Verzeichnis auf dem Desktop mit diversen Unterverzeichnissen das mehrere Dateitypen beinhaltet.

Dieses Verzeichnis muss regelmäßig mit einer Kopie auf einer externen Platte abgeglichen werden, und die neuen Dateien bzw neueren Versionen aus dem Verzeichnis das ich bearbeitet habe kopiert werden, die ich dann unterwegs ans Netbook anhänge, um den Bearbeitungsstand vom Heimrechner auch ohne teure mobile Internetverbindung verfügbar zu haben.

Für den Fall dass ich ein terminal von dem zu kopierenden Ordner /home/laufende/Spielerei/ aus öffne klappt das was ich will so:

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cp -u -R * ... -t '/externe/platte/zum/mitnehmen/'

Da es sich um eine ziemlich spezielle Spielerei unter anderem mit OSM - Kacheln, sowie mit GPS-Tracks, Fotos in mehreren Formaten und anderen Witzen handelt, und ich dabei mehrere hundert Einzeldateien mit einer Größe zwischen einigen KB und 13MB hin und her jongliere, und teilweise sehr ähnliche Ordnernamen in den Unterverzeichnisebenen existieren, wäre es ziemlich unwitzig das Ausgangsverzeichnis falsch zu erwischen wenn ich nicht bemerke dass ich mich vor dem Öffnen des Terminals verklickt habe. Also würde ich gerne auch das Ausgangsverzeichnis so eingeben dass es egal ist von wo ich das Terminal öffne um den Befehl auszuführen. Reicht es da dem * für alle Dateien den Verzeichnispfad voranzustellen oder sollte ich das besser anders machen?

Und wie kriege ich diesen Befehl in einem bestimmten Zeitintervall (alle 2 bis 3 Tage reicht, wenn ich viel daran verändere komme ich sowieso auf die Idee manuell das kopieren anzustoßen) ausgeführt, sofern die externe Platte verfügbar ist?

redknight Team-Icon

Moderator & Supporter
Avatar von redknight

Anmeldungsdatum:
30. Oktober 2008

Beiträge: 21863

Servus,

für sowas würde ich rsync (mit -u) hernehmen. Wenn du das funktionierend hast, kannst Du es per Cron machen lassen, wenn die UUID verfügbar ist. Ob unter 16.04 der udev-Trigger beim anstöpseln noch funktioniert, kann ich nicht sagen.

firefly

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2009

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Danke.

Gibt es die Option -n für eine Simulation eigentlich auch bei anderen Befehlen? Was ich schwierig finde ist bei mehreren Optionen diese in einer sinnvollen Reihenfolge anzugeben. Macht es überhaupt einen Unterschied wenn wie hier die Optionen nur an einer Stelle im Befehl positioniert werden, ob ich die Schalter für die Optionen alphabetisch vorwärts oder rückwärts liste? Gibt es irgendein System dabei?

Xeno Team-Icon

Ehemalige

Anmeldungsdatum:
6. April 2005

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Zwischenruf:

Schick ist Grsync, das ist rsync mit GUI. Es ist eine grafische Oberfläche, die alle Optionen der Terminal-Lösung bietet. Werkelt bei mir seit Jahren problemlos.

Lg X.

seahawk1986

Anmeldungsdatum:
27. Oktober 2006

Beiträge: 11278

firefly schrieb:

Gibt es die Option -n für eine Simulation eigentlich auch bei anderen Befehlen?

Da kannst du in der Manpage des jeweilige Programm nachlesen, ob es das anbietet - ansonsten gibt es auch noch maybe, um nachzusehen, was ein Programm machen würde - wobei ich generell ein Backup der Daten haben wollen würde.

Was ich schwierig finde ist bei mehreren Optionen diese in einer sinnvollen Reihenfolge anzugeben. Macht es überhaupt einen Unterschied wenn wie hier die Optionen nur an einer Stelle im Befehl positioniert werden, ob ich die Schalter für die Optionen alphabetisch vorwärts oder rückwärts liste? Gibt es irgendein System dabei?

Das kommt auf die Optionen an - bei den meisten Schaltern ist die Reihenfolge egal, bei Filterregeln und include/exclude spielt es eine Rolle - Details liefert die Manpage zu rsync.

holimatic

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Anmeldungsdatum:
15. Dezember 2009

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Ich verwende seit ein paar Monaten FreeFileSync und ist genial. Schau hier:

http://www.freefilesync.org/

Mokkujin

Anmeldungsdatum:
2. Mai 2008

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@holimatic : Kann man denn freefilesync skripten ? Jedesmal eine GUI aufmachen für einen abgleich würde mich pers. nerven

holimatic

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Anmeldungsdatum:
15. Dezember 2009

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Mokkujin schrieb:

@holimatic : Kann man denn freefilesync skripten ? Jedesmal eine GUI aufmachen für einen abgleich würde mich pers. nerven

Ja klar: Siehe Manual http://www.freefilesync.org/manual.php?topic=command-line

Mokkujin

Anmeldungsdatum:
2. Mai 2008

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@holimatic : Danke für die schnelle Antwort , jetzt wird es interessant 😉

firefly

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2009

Beiträge: 61

@xeno

Danke für den Hinweis - schaue ich mir an.

@seahawk

maybe liest sich interessant.

Die Frage nach "Regeln" für die Reihenfolge von Optionen war nicht unbedingt spezifisch auf rsync gemünzt, sondern ich dachte eher an eine auch in anderen Befehlen/Programmen gültige Konvention wie das ganze aufgebaut ist. Denn teilweise habe ich den Eindruck dass es mal so, mal anders ist. Erst recht in dem Moment, in dem es um Befehle geht, die an zwei oder drei Stellen Optionen haben können.

@holimatic

GUI und Kommandozeile klingt spannend - und netterweise kann das Teil ja auch noch verschiedene Dateisysteme handhaben. Tendenziell stirbt bei mir das Win zwar über kurz oder lang endgültig aus, aber *noch* läuft ein Win auf einer Kiste im Dual Boot so dass ich an der ein oder anderen Stelle nicht nur FAT sondern auch NTFS haben muss.

Weißt du ob es wenn man es auf einem Win system betreibt mit Linux-Rechten vernünftiger umgeht als die Win-Bordmittel für kopieren und syncen? Wenn ja wäre das eine Chance mir den ein oder anderen Reboot zwischen den beiden Betriebssystemen zu sparen den ich mir bisher wohl oder übel antun musste weil mit Win-Bordmitteln entweder gar nicht auf bestimmte bereiche zugegriffen werden konnte oder es mir zu heikel war wenn auf der Platte auf die beide Betriebssysteme zugreifen können ein Win Tool eine Sicherung von mit ÖLinux erstellten Dateien macht, so dass ich alles was irgendwie auch nur entfernt mit Sync, Backup, Datensicherung zu tun hat eigentlich schon lange ausschließlich mit Linux mache. Aber gelegentlich ist das einfach umständlich.

holimatic

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Anmeldungsdatum:
15. Dezember 2009

Beiträge: 405

@holimatic

Weißt du ob es wenn man es auf einem Win system betreibt mit Linux-Rechten vernünftiger umgeht als die Win-Bordmittel für kopieren und syncen? Wenn ja wäre das eine Chance mir den ein oder anderen Reboot zwischen den beiden Betriebssystemen zu sparen den ich mir bisher wohl oder übel antun musste weil mit Win-Bordmitteln entweder gar nicht auf bestimmte bereiche zugegriffen werden konnte oder es mir zu heikel war wenn auf der Platte auf die beide Betriebssysteme zugreifen können ein Win Tool eine Sicherung von mit ÖLinux erstellten Dateien macht, so dass ich alles was irgendwie auch nur entfernt mit Sync, Backup, Datensicherung zu tun hat eigentlich schon lange ausschließlich mit Linux mache. Aber gelegentlich ist das einfach umständlich.

Ich verstehe deine Frage nicht ganz, aber ich betreibe nur Linux Systeme und Win10 nur mit einer VM.

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