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Rechte

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Rechte.

Max-Ulrich_Farber

(Themenstarter)
Avatar von Max-Ulrich_Farber

Anmeldungsdatum:
23. Januar 2007

Beiträge: 8010

Mit einem Verzeichnis (bzw. Ordner), für das kein Execute-Bit gesetzt ist, kann man schlichtweg nichts anfangen. Das gilt generell; man sollte das in dem Artikel vielleicht noch etwas deutlicher sagen.

Gruß - Max-Ulrich

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

Ich würde den Artikel überarbeiten wollen, wenn es recht ist.

So als Grundgedanke:

drwxr-x-– 120 peter freunde 20K 2009-04-13 13:28 /home/benutzername
drwxr-x-– 120 peter freunde Größe Datum Name
d rwxr-x–- Anzahl Hardlinks Eigentümer Gruppe
Typ Rechte des Eigentümers Rechte der Gruppe Rechte Alle anderen

Oder ne kleine Grafik, die die zusammengehörigen Teile etwas hervorhebt.

  • Die Links zum ändern der Eigentümer und Rechte sind zur Zeit sehr früh im Artikel erwähnt, nömlich im Abschnitt Rechte#Information-mittels-Befehlszeile. Diese Links würde ich auch eher weiter nach hinten setzen (nicht aber den Abschnitt)

Wenn also nichts dagegen spricht....

Edit: Die Tabelle oben ist noch nicht so der hammer 😬

frustschieber Team-Icon

Ehemalige
Avatar von frustschieber

Anmeldungsdatum:
4. Januar 2007

Beiträge: 4259

Hallo kaputtnik, Baustelle eingerichtet! viel Erfolg damit!

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

Bin erst mal durch. Änderungen:

  • Zwei Absätz in die Einleitung verschoben

  • Statt dem Beispiel ls -l /home/benutzername habe ich /var/mail/ verwendet. So ganz bin ich nicht zufrieden damit, aber das vorherige Beispiel war mit zu theoretisch, da Eigentümer und Gruppe in home ja immer der Benutzername ist. Mir würde ein Beispiel besser gefallen wo Eigentümer und Gruppe zwei reale unterschiedliche Namen beinhalten. IMHO kann man das dann besser nachvollziehen

  • Rechte-relevante Teile der Ausgabe von ls -l erläutert

  • Abschnitt Dateitypen nach ls verschoben. IMHO haben die Dateitypen nichts mit den Rechten zu tun.

  • Erläuterung, das die Eigentümer und Gruppenamen im Dateisystem als Nummern gespeichert werden. Hier sollte man evtll noch ein Beispiel zu klarifizierung einfügen

Was ich noch machen würde, aber vorher nachfragen möchte:

  • Abschnitt Oktale Darstellung wird schon in chmod erläutert. Dort macht es auch IMHO mehr Sinn als hier. Ich würde vorschlagen in chmod die Beispiel aus hiesigem Abschnitt aufzunehmen und den hiesigen Abschnitt dann zu verkürzen und auf chmod verweisen.

Mit bitte um Kritik ☺

TausB

Avatar von TausB

Anmeldungsdatum:
26. November 2009

Beiträge: 1570

kaputtnik schrieb:

  • Statt dem Beispiel ls -l /home/benutzername habe ich /var/mail/ verwendet. So ganz bin ich nicht zufrieden damit, aber das vorherige Beispiel war mit zu theoretisch, da Eigentümer und Gruppe in home ja immer der Benutzername ist. Mir würde ein Beispiel besser gefallen wo Eigentümer und Gruppe zwei reale unterschiedliche Namen beinhalten.

Hmm - bei mir ist ls -l /var/mail/ leer. Wie wäre es mit ls -l /etc/cups? Ausgabe bei mir:

-rw------- 1 root lp    108 Dez 21 08:26 classes.conf
-rw-r--r-- 1 root root 4617 Aug  6  2012 cupsd.conf
-rw-r--r-- 1 root root 4737 Aug  6  2012 cupsd.conf.default
-rw-r--r-- 1 root root 2884 Dez  4 16:21 cups-files.conf
drwxr-xr-x 2 root lp   4096 Dez 21 08:29 ppd
-rw------- 1 root lp   1416 Apr  4 10:00 printers.conf
-rw------- 1 root lp   1416 Apr  4 10:00 printers.conf.O
-rw-r--r-- 1 root root  240 Aug 18  2012 raw.convs
-rw-r--r-- 1 root root  211 Aug 18  2012 raw.types
-rw-r--r-- 1 root root  160 Aug  6  2012 snmp.conf
drwx------ 2 root lp   4096 Aug 18  2012 ssl
-rw-r----- 1 root lp    240 Apr  4 10:39 subscriptions.conf
-rw-r----- 1 root lp    240 Apr  4 10:25 subscriptions.conf.O 

TausB

BillMaier Team-Icon

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4. Dezember 2008

Beiträge: 6497

kaputtnik schrieb:

Mir würde ein Beispiel besser gefallen wo Eigentümer und Gruppe zwei reale unterschiedliche Namen beinhalten.

Super Idee, finde ich. 👍

TausB schrieb:

Hmm - bei mir ist ls -l /var/mail/ leer. Wie wäre es mit ls -l /etc/cups?

M.E. sollte es ein Verzeichnis sein, das auf jedem System existiert und auch einen Inhalt hat - auch wenn Programme oder Dienste nicht installiert bzw. eingerichtet sind. Ich nehme manchmal Beispiele aus dem Wiki und spiele sie bei mir nach. Wenn das nicht funktioniert, geht der Lerneffekt gegen Null.

Meine Vorschläge:

  • /dev

  • /var/log

Gibt sicher noch bessere Vorschläge, aber die fallen mir grad ein...

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

TausB schrieb:

Hmm - bei mir ist ls -l /var/mail/ leer.

Benutze die Option -d, damit die Rechte des Verzeichnisses selber ausgegeben werden.

BillMaier schrieb:

M.E. sollte es ein Verzeichnis sein, das auf jedem System existiert und auch einen Inhalt hat

Das sehe ich nicht so. Wichtig ist lediglich, das die Rechte aus der Ausgabe ersichtlich sind. Eine Datei (oder ein Verzeichnis) reicht da vollkommen aus.

Ich nehme manchmal Beispiele aus dem Wiki und spiele sie bei mir nach. Wenn das nicht funktioniert, geht der Lerneffekt gegen Null.

Deswegen die Frage nach einer real existierenden Datei ☺

Die vorgeschlagenen Verzeichnisse habe ich auch schon durchsucht. Evtll wäre noch die Datei /dev/cdrom interessant. Aber auf Netbooks ist die vllt nicht vorhanden und das ist „eigentlich“ nur ein Link auf /dev/sr0.

Noch mal kurz: Es ist ein Artikel über die Rechte und deswegen würde m.E. die Ausgabe einer Datei oder eines Verzeichnisses ausreichen. Eine längere Ausgabe bringt für das Anliegen, die Rechterelavanten Teile von ls -l zu erklären, keinen Mehrwert. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren ☺ Für den Artikel ls sieht das wohl anders aus.

TausB

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26. November 2009

Beiträge: 1570

ls -l /dev/tty ?

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4. Dezember 2008

Beiträge: 6497

kaputtnik schrieb:

TausB schrieb:

Hmm - bei mir ist ls -l /var/mail/ leer.

Benutze die Option -d, damit die Rechte des Verzeichnisses selber ausgegeben werden.

BillMaier schrieb:

M.E. sollte es ein Verzeichnis sein, das auf jedem System existiert und auch einen Inhalt hat

Das sehe ich nicht so. Wichtig ist lediglich, das die Rechte aus der Ausgabe ersichtlich sind. Eine Datei (oder ein Verzeichnis) reicht da vollkommen aus.

Ich nehme manchmal Beispiele aus dem Wiki und spiele sie bei mir nach. Wenn das nicht funktioniert, geht der Lerneffekt gegen Null.

Deswegen die Frage nach einer real existierenden Datei ☺

Ich glaube, wir meinen das gleiche.

Noch mal kurz: Es ist ein Artikel über die Rechte und deswegen würde m.E. die Ausgabe einer Datei oder eines Verzeichnisses ausreichen.

dito.

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Anmeldungsdatum:
4. Dezember 2008

Beiträge: 6497

TausB schrieb:

ls -l /dev/tty ?

Die Auswirkungen könnte ich nicht erklären.

By the way: In /etc/group haben die ganzen Systemgruppen (heißt das so?) keine Einträge an Benutzern, bzw. Systembenutzern. Vielleicht kann hierzu jemand noch einen Satz schreiben.

//edited: Gehört wohl eher nach Benutzer und Gruppen

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

TausB schrieb:

ls -l /dev/tty ?

Was ist da anders/besser als

ls -ld /var/mail

?

Was mir noch einfällt: Ein Verzeichnis als Beispiel zu nehmen hätte einen weiteren Lerneffekt: Verzeichnisse müssen nämlich das Ausführrecht besitzen um sie überhaupt nutzen zu können. Sollte man doch im Artikel erwähnen, oder?

Ich warte noch ein paar Tage auf evtll weitere Meldungen, bis ich mich wieder dem Artikel widme.

kaputtnik schrieb:

Was ich noch machen würde, aber vorher nachfragen möchte:

  • Abschnitt Oktale Darstellung wird schon in chmod erläutert. Dort macht es auch IMHO mehr Sinn als hier. Ich würde vorschlagen in chmod die Beispiel aus hiesigem Abschnitt aufzunehmen und den hiesigen Abschnitt dann zu verkürzen und auf chmod verweisen.

Spricht hier etwas dagegen?

BillMaier Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
4. Dezember 2008

Beiträge: 6497

kaputtnik schrieb: Ich würde vorschlagen in chmod die Beispiel aus hiesigem Abschnitt aufzunehmen und den hiesigen Abschnitt dann zu verkürzen und auf chmod verweisen. Spricht hier etwas dagegen?

Was meinst Du mit Beispiel? Den kompletten Block "http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/Rechte#Oktale-Darstellung" ?

Das klingt erstmal gut. Allerdings hängt dann die umask mit ihrer oktalen Darstellung ziemlich in der Luft, was dagegen spricht. Ich überlege gerade, ob dann die umask woanders hin kann, aber hab noch keine gute Idee dafür.

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

BillMaier schrieb:

Was meinst Du mit Beispiel? Den kompletten Block "http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/Rechte#Oktale-Darstellung" ?

Den Abschnitt würde ich schon lassen wollen, aber evtll nur auf einen kurzen Satz beschränken. zB:

Neben der symbolischen Darstellung werden Rechte auch in der oktalen Schreibweise dargestellt. Nähere Informationen dazu werden im Artikel chmod beschrieben.

Mehr muss da IMHO nicht stehen. Alles andere ist besser bei chmod aufgehoben, weil es dort auch Verwendung findet. Begründung folgt unten.

Das klingt erstmal gut. Allerdings hängt dann die umask mit ihrer oktalen Darstellung ziemlich in der Luft, was dagegen spricht.

Ja, der Abschnitt steht dem etwas entgegen. Aber: für umask ist der Abschnitt mit den oktalen Rechten in der jetzigen Form unbrauchbar. Bei umask wird ja die „inversive Maskierung“ verwendet. Heißt: Es werden keine Rechte gegeben, sondern genommen. Im Abschnitt „oktale Darstellung“ ist aber genau das Gegenteil beschrieben: Rechte geben.

Zum Verständnis hilft vllt auch mein Rechterechner (funktioniert nur mit Javascript). Das macht den Unterschied zwischen Rechte nehmen/geben deutlich.

Ich überlege gerade, ob dann die umask woanders hin kann, aber hab noch keine gute Idee dafür.

Ne, umask gehört schon hier hin. Insbesondere, da es die Voreinstellung für Dateien und Ordner ist.

kaputtnik

Anmeldungsdatum:
31. Dezember 2007

Beiträge: 9245

Ich versuche gerade die Rechteermittlung für umask in eine Tabelle zu packen → Baustelle/Rechte (Abschnitt „Standard-Einstellung-und-Maskierung“) Das passt aber noch nicht so ganz.

Könnte bitte mal jemand schauen, welche Voreinstellung bei ihm ist? Bei mir ist es nämlich, anders als im Artikel beschrieben, nicht 0022:

$ umask
0002

BillMaier Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
4. Dezember 2008

Beiträge: 6497

kaputtnik schrieb:

Aber: für umask ist der Abschnitt mit den oktalen Rechten in der jetzigen Form unbrauchbar. Bei umask wird ja die „inversive Maskierung“ verwendet.

Grundsätzlich klar, aber ich hatte in dem Moment nicht genau drüber nach gedacht. Ok, überredet (und fast überzeugt 😉 )