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EFI_Installation_Erfahrungsberichte

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels Archiv/EFI_Installation_Erfahrungsberichte.

frustschieber Team-Icon

Ehemalige
Avatar von frustschieber

Anmeldungsdatum:
4. Januar 2007

Beiträge: 4259

Hallo, Termin erreicht. Wie geht's weiter? Gruss

Newubunti

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2008

Beiträge: 5149

Ist noch in Arbeit.

Gruß, Martin

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

der Artikel wird ziemlich sicher zu lang. Macht euch doch schon mal Gedanken über die Aufteilung. ☺

Gruß, noisefloor

Newubunti

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2008

Beiträge: 5149

Im Moment dient mir der Artikel oder besser die Baustelle dazu, um überhaupt mal die EFI-Sachen in Schriftform zu bringen. Das soll von meiner Seite aus nie so als ein Artikel ins Wiki. Allenfalls als Themen-Sticky im Forum, dann aber auch noch mal etwas abgewandelt. Wenn man es aber mal niedergeschrieben hat, dann bekommt man - oder zumindest ich - ein besseres Gefühl dafür, wie man das wo am besten platziert.

Verteilung auf andere Wiki-Artikel ist vorgesehen, aber die will ich nicht so lange in die Baustelle schieben, weil das so wesentliche Artikel wie Partitionierung bzw. der dortige Grundlagen-Artikel, Installation usw. sind.

Mir fehlt im Moment vor allem Zeit, deswegen zieht es sich so.

Gruß, Martin

Newubunti

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2008

Beiträge: 5149

Ich haben den Artikel gerade mal auf meine aktuellen Offline-Stand gebracht. Die Punkte ab "Ubuntu im BIOS-Kompatibilitäts-Modus mit GPT installieren" bitte mal ignorieren. Und es geht mir zu diesem Zeitpunkt erst mal weniger um eine Inhaltskontrolle.

Worüber Ihr Euch aber schon mal Gedanken machen sollt - unabhängig davon, dass man den Inhalt auch eventuell noch straffen, verbessern etc. kann:

Wie pflegt man das in die bestehenden Wiki-Artikel ein, ohne den Leser - insbesondere den unbedarften - zu verwirren und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass das nicht überlesen wird?

Eine grundsätzlich Verteilung wäre IMO:

  1. Den Abschnitt "Der Start auf einem EFI-System" in den Artikel Desktop-CD. Mögliches bis wahrscheinliches Problem: Wer will Ubuntu noch ausprobieren, wenn das simple Starten einer CD so kompliziert erscheint.

  2. Den Abschnitt "Installation im EFI-Modus" nach Ubuntu Installation ab Natty bzw. die entsprechenden Distirbutions-Installations-Artikel. Auch hier wird es kompliziert - insbesondere für den Leser - weil man ja BIOS-Installation von EFI-Installation öfter unterscheiden muss.

Alternative wäre ein komplett eigener Installations-Artikel. Problem: In großen Teilen doppelter Administrationsaufwand. Die Installations-Artikel werden eh schon ungern gepflegt, wenn man sich mal so die Screenshots anschaut.

Gruß, Martin

RapaNui

Avatar von RapaNui

Anmeldungsdatum:
16. Juli 2007

Beiträge: 1925

Hola,

ich möchte lediglich ein paar Überlegungspunkte zu diesem Thema geben:

  1. Die Normalinstallation sollte eigtl. alle 3 Formen (BIOS - Hybrid - EFI) abdecken (incl. Part.-Tab)

    • Die Standard-Installation ohne manuelle Partitionierung sollte (ab Natty?) ohne Eingriffe durchlaufen, wenn denn die EFI-Install gewählt wurde.

  2. Unter Ubuntu ist der derzeitige Standard GRUB 2

  3. Über 90% der (U)EFI-Teile betreffen den Bootloader, hier GRUB 2, bzw. das Zusammenwirken mit diesem

    • grub-mkimage - erzeugen eines core.img

    • Wo ablegen: MBR, BIOS Boot-Partition, EFI System-Partition (z.Zt. in GRUB 2/Grundlagen)

    • ...

Daraus ergäbe sich für mich ein Schema:

  • Booten, mit Kurzinfo wie das vorgeht: BIOS=>(EFI)=>Booloader=>System

    • Alle nicht relevanten Teile raus: Grub 1, Grub 2, Dauerhafte Änderung evtl. in eigenen Artikel: farbige Darstellung

    • Auf entsprech. Bootloader verweisen (Linkliste/-tabelle: efibootmgr, GRUB_2 ....) - so könnte auch ein zukünftiger Ubuntu-EFI-Loader eingebunden werden

      • Alle weiteren und relevanten Teile im jeweiligen Bootloader-Artikel/-Unterartikel

    • Kurzerklärung wie Bootoptionen mitgegeben werden (Leerzeichen und die Option)

      • Alles weitere, also das editieren an sich, im entspr. Artikel (Grub, LiveCD, Alternate ....)

    • Liste der Bootoptionen

  • Partitionierung

    • evtl. Tabelle einiger wichtigen Kennungen gegenüberstellen - Darstellung im PGM: ID - Name - Hinweis)

In den entsprechenden Artikeln müsste dann nur die unterschiedliche Behandlung BIOS/EFI eingegangen und auf die evtl. weiterführenden Artikel/ Zusatzartikel verwiesen werden.

Das spricht natürlich nicht gegen einen generellen Artikel, der evtl. die Partitionstabellen und die BIOS/EFI-Varianten beleuchtet.

syscon-hh

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2005

Beiträge: 10220

Hallo an alle auch Beteiligten,

auch wir haben uns bereits Gedanken zu diesem Theme gemacht und sind intern zu folgender Aufteilung als Haupt- bzw. Unterartikel zur GRUB 2-Artikelserie, bestehend aus (zur Zeit angedacht):

  • GRUB_EFI/Installation

  • GRUB_EFI/Konfiguration

  • GRUB_EFI/Reparatur

Wobei bei allen bisher die Queranbindung an die Grub 2 Artikel gewahrt werden soll - wir wollen ja das Rad nicht neu erfinden.

Dazu gehört auch der Artikel von RapaNuiBaustelle/efibootmgr, den wir uns als Ergänzung und der Kontinuität folgend als:

  • GRUB_EFI/Bootmanager

bzw. als integralen Teil bei der Konfiguration denken können.

Die symbolische Handbremse in meiner Argumentation liegt darin, dass wir noch lange nicht alles an realer Hardware (nicht in einer VM) haben durchtesten können - insbesondere die 32-Bit Varianten, die Basisformatierung (MBR, GPT) sowohl jeweils bei Windows und auch bei Ubuntu (nicht Default → Machbarkeitsstudie). Und vor einer ausführlichen Verifikation gehen wir damit nicht an die Öffentlichkeit.

Deshalb hatte ich ja im Artikel GRUB 2/Grundlagen schon mal wichtige Aspekte zum Unterschied rein gebracht / überarbeitet - uns ist klar, dass das später in diese Artikelserie direkt unterzubringen sein wird. Wie auch viele der Hinweise, die jetzt verstreut in den GRUB_2 Artikel liegen und hier gesammelt werden sollten.

Newubunti

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2008

Beiträge: 5149

RapaNui schrieb:

ich möchte lediglich ein paar Überlegungspunkte zu diesem Thema geben:

  1. Die Normalinstallation sollte eigtl. alle 3 Formen (BIOS - Hybrid - EFI) abdecken (incl. Part.-Tab)

Das wäre wünschenswert ist aber innerhalb der bestehenden Installations-Artikel IMO nicht machbar. Da verliert der Anwender den Überblick und die Lust zur Installation. Auch jetzt ist im Installations-Artikle nicht jeder mögliche Fall abgedeckt.

Wie gesagt versuch Dir einfach mal das, was ich inhaltlich bis jetzt geschrieben habe im jetzigen Installations-Artikel vorzustellen. Das verkompliziert den Artikel schon nicht unwesentlich. Wenn Du da jetzt noch die beiden anderen Installationsarten hineinbringst - und zwar auch so, dass es der Laie versteht - dann wird das alles sehr lang und unübersichtlich.

Ich sehe folgende Normalfälle, die im Wiki innerhalb des Installations-Artikels - nur darum geht es mir im Moment ein mal - abgedeckt sein müssen:

  1. Herkömmliche BIOS-Installation unter Verwendung der CD im BIOS-Modus (also das, was jetzt schon Bestandteil des Artikels ist)

  2. EFI-Installation unter Verwendung der CD im EFI-Modus.

Ich würde auch gerne die Installation im BIOS-Modus auf GPT noch unterbringen, aber es kommt halt nicht nur darauf an, dass es irgendwo abgeladen wird, sondern der Laie soll es verstehen können und gerade von Artikeln wie Installation nicht abgeschreckt werden.

  1. Unter Ubuntu ist der derzeitige Standard GRUB 2

Worauf willst Du damit hinaus? Zumal es gerade im Moment im Zusammenhang mit Secure Boot Überlegungen gibt, auf den Intel-EFI-Standardloader - AFAIK - auszuweichen.

  1. Über 90% der (U)EFI-Teile betreffen den Bootloader, hier GRUB 2, bzw. das Zusammenwirken mit diesem

    • grub-mkimage - erzeugen eines core.img

    • Wo ablegen: MBR, BIOS Boot-Partition, EFI System-Partition (z.Zt. in GRUB 2/Grundlagen)

    • ...

Deshalb ist es aber trotzdem ein unabhängiges Thema. Dass EFI einen eigenen Bootmanager mitbringt, ist unabhängig davon, ob Du GRUB, ELILO, Windows-Loader oder was auch immer vom EFI-Bootmanager geladen wird.

Wo was abgelegt wird ist für die eigentliche Ubuntu-Installation erst mal völlig uninteressant.

Der Nutzer installiert ja in der Regel Ubuntu insgesamt und nicht GRUB. GRUB wird automatisch mit installiert, ohne dass der Nutzer einen größeren Einfluss darauf hat. Bei einer EFI-Installation musst Du im Installations-Programm nur die richtige Festplatte auswählen und eine EFI-System-Partition angelegt haben. Das Installationsprogramm findet diese dann selbständig, ohne dass der Nutzer die Partition explizit als GRUB-Ziel auswählen muss.

Die GRUB-Installation vereinfacht sich ohnehin sehr stark. grub-setup ist nicht Bestandteil des Pakets grub-efi. Die Installation von GRUB beschränkt sich nun mehr auf das Erstellen des core.img und das Kopieren selbigen als grubx64.efi auf die EFI-System-Partition.

Soweit ich es vom Installations-Skript grub-install in Erinnerung habe, muss dabei die EFI-System-Partition noch nicht mal eingehängt sein, dass erledigt grub-install bei Bedarf. Das werde ich die Tage aber auch noch mal nachprüfen.

In der Praxis heißt das, dass ich bei GRUB-EFI bei Problemen genauso grub-install ausführe, wie auch bei GRUB-PC-BIOS. Da ändert sich für den Endandwender gar nichts. Das GRUB woanders abgelegt wird, ist in der Mehrzahl der Fälle uninteressant.

Damit will ich jetzt nicht sagen, dass EFI-Infos auch in GRUB-Artikel einfließen müssen. Aber es ist nicht das, was den Normalanwender vorrangig zum Erfolg eine EIF-Installation unter Ubuntu führt.

Der Schlüssel einer erfolgreichen EFI-Installation unter Ubuntu liegt vorrangig im Starten des Installations-Mediums im richtigen Modus. Das ist für mich der Einstiegspunkt Nummer 1.

Warum das ein Problem ist:

  1. Der Normalanwender wird häufig nicht wissen, ob er ein System mit EFI oder BIOS hat und mitunter ist das auch gar nicht so leicht zu erkennen.

  2. Auf einem EFI-System mit BIOS-Kompatibilitätsmodus - wie es die meisten derzeitigen Systeme sein dürften - kann es sein, dass ohne Zutun des Anwenders, der eine oder der andere Modus der Ubuntu-CD startet. Es ist nicht so, dass das vorrangig stets der EFI-Modus wäre.

  3. Zwar unterscheiden sich die Startbildschirme der beiden Modi, aber das sagt dem Normal-Anwender im Zweifel erst mal nichts.

  4. Im Installations-Programm von Ubuntu ist leider nicht offensichtlich, in welchem Modus der Anwender sich befindet und was für eine Datenträger-Struktur sein Zielmedium aufweist. Das findet sich erst versteckt unter "Etwas Anderes" und auch nur dann, wenn man vom Partitionierung Ahnung hat. Das geht nämlich nur aus den Dialogen zum Ändern oder Neuanlegen einer Partition hervor.

  5. Egal aber wie die CD gestartet wurde und welche Datenträgerstruktur der Datenträger aufweist, die Installation von Ubuntu läuft immer erst mal "erfolgreich" durch. Je nach Kombination von Zieldatenträger und Modus aber mal mit und mal ohne GRUB-Installation.

Folglich ist das in der Ubuntu-Praxis für mich eindeutig eine Thematik die im Rahmen der Installations-Artikel angesprochen werden muss. Denn wählt man den richtigen Modus zu entsprechendem Zieldatenträger, dann ist die Installation ganz einfach.

Kein Anwender liest erst GRUB-Artikel bevor er Ubuntu installiert. Das ist absolut unrealistisch.

Wie gesagt, d.h. nicht, dass auch in die GRUB-Artikel entsprechende Informationen einfließen müssen.

Trotzdem halte ich nichts davon das Thema Schwerpunkt-mäßig bei GRUB anzusiedeln. Wird der Bootloader gewechselt, darf man das alles wieder auseinander dividieren.

Das Thema sollte an der Praxis orientiert sein und die beginnt mit der Installation mit der Desktop-CD. Also ist die Problematik dort und in die damit zusammenhängenden Artikel - wie z.B. Partitionierung mit einzuflechten.

Eine EFI-System-Partition z.B. kann man nicht mit GRUB einrichten. GRUB nutzt diese nur, so wie sie jeder andere EFI-Loader nutzt. Angelegt wird die Partition entweder automatisch vom Setup oder manuell während der Installation.

Dass es Spezial-Partitionen, wie die EFI-System-Partition oder BIOS-Boot-Partition oder auch swap gibt, gehört für mich in die Grundlagen der Partitionierung. Stellt man dann z.B. in GRUB-Grundlagen den Loder-Ablauf dar, dann kann man auf die Infos in Partitionierungs-Grundlagen hinweisen.

Ich sehe auf den ersten Blick auch nicht, dass sich an den GRUB-2-Artikeln großartig etwas ändern muss, denn es ändert sich ja nur der Ablage-Ort für GRUB. Besonderheiten bei der Konfiguration - die ich hinsichtlich EFI noch nicht weiter untersucht habe - sehe ich zunächst nur im Laden anderen Betriebssystem-Loader.

Darüber hinaus an syscon-hh:

Ich habe bei der Veröffentlichung des EFI-Themen-Komplexes überhaupt keine Eile - zumal ich derzeit nicht kein eigenes EFI-System zur Verfügung habe, sondern immer nur mal bei Gelegenheit. Wie wir beide aus Erfahrung wissen, ist es ohnehin nicht so, dass die Infos sogleich gelesen werden, sobald sie im Wiki stehen. Das braucht eine längere Vorlaufzeit - bei ganz neuen Artikeln, also wenn nicht in bestehende eingepflegt wird, ist das noch mal ein besonderes Problem.

Aus der Erfahrung mit der GRUB-Artikel-Serie ist es mir besonders wichtig, dass die Infos für den Nutzer verständlich an die richtigen Stellen eingepflegt werden - weil sonst wird die schönste Info nicht gefunden und auch nicht gelesen.

Das Thema EFI ist insofern für mich schwerpunktmäßig eines der richtigen Koordination, die IMO bei dem Thema nicht einfach ist.

Gruß, Martin

RapaNui

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Anmeldungsdatum:
16. Juli 2007

Beiträge: 1925

Newubunti schrieb:

RapaNui schrieb:

  1. Unter Ubuntu ist der derzeitige Standard GRUB 2

Worauf willst Du damit hinaus? Zumal es gerade im Moment im Zusammenhang mit Secure Boot Überlegungen gibt, auf den Intel-EFI-Standardloader - AFAIK - auszuweichen.

Das wir hier auf einem Portal zu Ubuntu sind und wie Du schön erklärst, die Installation das alles alleine macht - es muss eben nur auf den EFI-Modus oder manuelle Partitionierung verwiesen werden. Zu den "Secure Boot Überlegungen" bzw. weiterem EFI-Loader hatte ich ja auch etwas geschrieben.

  1. Über 90% der (U)EFI-Teile betreffen den Bootloader, hier GRUB 2, bzw. das Zusammenwirken mit diesem

    • grub-mkimage - erzeugen eines core.img

    • Wo ablegen: MBR, BIOS Boot-Partition, EFI System-Partition (z.Zt. in GRUB 2/Grundlagen)

    • ...

Deshalb ist es aber trotzdem ein unabhängiges Thema. Dass EFI einen eigenen Bootmanager mitbringt, ist unabhängig davon, ob Du GRUB, ELILO, Windows-Loader oder was auch immer vom EFI-Bootmanager geladen wird.

Wo was abgelegt wird ist für die eigentliche Ubuntu-Installation erst mal völlig uninteressant.

Der Nutzer installiert ja in der Regel Ubuntu insgesamt und nicht GRUB. ...

Es waren lediglich ein paar Überlegungspunkte zu diesem Thema und sollte auf keinen Fall so ausschweifend werden. Ich denke syscon-hh hat meine Anmerkungen verstanden bzw. in seinen Überlegungen bereits so gesehen und Ihr werdet das intern schon regeln.

Das war schon alles.

syscon-hh

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2005

Beiträge: 10220

RapaNui schrieb:

Es waren lediglich ein paar Überlegungspunkte zu diesem Thema und sollte auf keinen Fall so ausschweifend werden. Ich denke syscon-hh hat meine Anmerkungen verstanden bzw. in seinen Überlegungen bereits so gesehen und Ihr werdet das intern schon regeln.

Du bist herzlichst eingeladen, dran zu bleiben und mitzuwirken. Aber mir geht es so wie Newubunti, es sind momentan andere Schwerpunkte gesetzt.

gruß syscon-hh

Newubunti

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2008

Beiträge: 5149

RapaNui schrieb:

es muss eben nur auf den EFI-Modus oder manuelle Partitionierung verwiesen werden.

Das sagt sich so leicht dahin, ist aber in der Praxis nicht so einfach, weil sich die Artikel dadurch verkomplizieren. Bis zu welchem Punkt ist das für den Leser noch zumutbar? Zumal das eben einen Bereich betrifft, durch den jeder durch muss.

...und sollte auf keinen Fall so ausschweifend werden und Ihr werdet das intern schon regeln.

Ich bin hier genauso wenig intern, wie Du es bist. Ich bringe mich in ein Thema mit meiner Meinung und meinen Vorschlägen ein. Ich erwarte, dass das andere - die von dem Thema Ahnung haben - genauso tun.

Gruß, Martin

RapaNui

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Anmeldungsdatum:
16. Juli 2007

Beiträge: 1925

syscon-hh schrieb:

Du bist herzlichst eingeladen, dran zu bleiben und mitzuwirken. Aber mir geht es so wie Newubunti, es sind momentan andere Schwerpunkte gesetzt.

Danke für die Einladung, aber von meiner Seite aus sprechen einfach zu viele Punkte gegen ein aktives Mitwirken. Das heißt nicht, dass ich nicht doch evtl. Kommentare zu dem einen oder anderen Punkt abgeben könnte.

Da Newubunti diesen Threat als Meinungsaustausch und nicht als Artikeldiskussion deklariert hat, kurz meine pers. OT-Sichtweise - warum:

Meine Herangehensweise an spez. Themen erscheint oft unorthodox und unlogisch, auch wenn das Ziel erreicht wird. Im Arbeitsleben habe ich Vorgaben erfüllt (oft über dem erwarteten Soll) aber ich habe niemals, wie von Newubunti gefordert, Erwartungen des Wissen wegen erfüllt - jeder hat seinen Bereich. Im Privaten tritt dies noch stärker zu Tage, da ich von Anderen erwarte, dass sie meine Individualität akzeptieren und andere Sichtweisen zulassen bzw. mich von einer Unsinnigkeit überzeugen müssen. Ich mag keine generellen Gleichförmigkeiten die sich aus Erwartungen ergeben, da sie mMn abstumpfen und eher zu Fehlern verleiten als sie zu verhindern. (Bitte nicht falsch verstehen. Richtlinien sind ok, aber die Befolgung und Umsetzung sollte nicht aus der Erwartung sondern aus der Sinnerkennung heraus erfolgen) - Kurz: Ich bin zu konfliktiv.

Newubunti schrieb:

Ich bin hier genauso wenig intern, wie Du es bist. Ich bringe mich in ein Thema mit meiner Meinung und meinen Vorschlägen ein.

Entschuldige bitte, dass ich Dich wieder zu einer ,mMn, impulsiven Aussage verleitet habe, das war nicht der Sinn. Ich habe versucht sachlich zum Thema zu schreiben. So weit mir in Erinnerung, seid ihr Beiden die Urherber/Ersteller der tollen Grub_2-Artikelgruppe und ich ging davon aus, dass ihr dabei auch interne (PM, Chat ...) Absprachen getroffen habt und eben nicht alles über das externe Forum. Das sah ich bei der neuen Themenstellung eben genauso - ihr stimmt Euch auf ein Verfahren intern ab und vertretet es dann nach außen.

So, das war meinerseits genug zum OT und ich wünsch Euch ein gutes Gelingen bei allem was ihr macht.

syscon-hh

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2005

Beiträge: 10220

Mal eine Frage an die (bereits) Anwender von (U)EFI zur Bootpartition:

  • EFI system partition

Erfolgt eigentlich ein Eintrag in der /etc/fstab, um diese im laufenden Betrieb einzubinden - oder erfolgt das irgend wie anders.

Grund: Ich versuche gerade die Installation manuell auf die Reihe zu bekommen. Diese Tests um später ggf. eine Umwandlung bestehender Installationen (z.B. aus einem Backup) auf ein (U)EFI-System zu portieren.

@ Martin → ich melde mich noch!

RapaNui

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Anmeldungsdatum:
16. Juli 2007

Beiträge: 1925

Hola syscon-hh

So wie ich den Post bei M. Kofler verstehe müsste Sie eingebunden sein, wohl aber weniger für den EFI-Modus als für die Bootloader-Installation/-Updates.

Er schreibt:

  • "sofern das Installationsprogramm genügend EFI-Intelligenz besitzt macht es das selbstständig"

  • "bei manuellem Eingriff, z.B. Partitionierung, muss die Partition unter /boot/efi ins Linuxsystem eingehanden werden" - daraus erfolgen doch bei Ubuntu die fstab-Einträge

  • "Nicht efi-fähige Linux-Distributionen (ISO; Problematik USB-Stick mit dd) können nicht im EFI-Modus installiert werden"

Das Image scheint eine EFI-Kennung zu besitzen, die die Anzeige im EFI-Menue veranlasst und auswählbar macht. Aus der eingebundenen Partition resultiert wohl die Grub-EFI-Installation sowie der Update des NVRAM. (es sei denn GRUB-Install wertet auch die Partitionstabelle/GUID aus)

Wenn meine Vermutung stimmt, dann müsste eiglt. auch eine "nicht efi-fähige Linux-Distributionen" händisch auf EFI (sofern Board) umgestellt werden können: grub-efi installieren und den NVRAM über efibootmgr oder installierter EFI-Shell verknüpfen.

Interessant wäre evtl. dabei auch mal die Windows-Vorgehensweise/-Erkennung - welche, wenn überhaupt, Auswirkungen hat das auf den Dualboot? Nochmals Vermutung: Da EFI ja mit GPT einherging und Win gerne Partitionstabellen ausließt (z.B. Bootflag, Disk-Signatur) kann ich mir dort ein Auslesen und damit Verknüpfung zur Partitionstabelle, hier GUID C12A7328-F81F-11D2-BA4B-00A0C93EC93B, vorstellen und somit das "nicht Anzeigen" im laufenden System erklären.

Bzgl. des angesprochenen Backups: Wenn die Specs (EFI System Partition Subdirectory Registry) eingehalten werden, dann müsste man die ESP normal mitsichern können und zumind. eines Ausdruck des NVRAM vorliegen haben, um eine spätere Neuverknüpfung zum Bootloader herzustellen.

Wie bereits mehrfach geschrieben, es sind Vermutungen bzw. mein Erklärungsmuster von außerhalb und damit noch viele Fragen offen.

Newubunti

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2008

Beiträge: 5149

syscon-hh schrieb:

Mal eine Frage an die (bereits) Anwender von (U)EFI zur Bootpartition:

  • EFI system partition

Erfolgt eigentlich ein Eintrag in der /etc/fstab, um diese im laufenden Betrieb einzubinden - oder erfolgt das irgend wie anders.

Das erfolgt ganz normal über die /etc/fstab. Beispiel:

# /boot/efi was on /dev/sda1 during installation
UUID=008F-8A50  /boot/efi       vfat    defaults        0       1

Wie man an dem Eintrag sieht, findet das der Ubuntu-Installer bei der Installation automatisch. Für den normalen Betrieb, muss die EFI-System-Partition nicht eingehängt sein - was ja auch nicht verwunderlich ist.

Gebraucht wird die Partition dort eigentlich nur im Rahmen von grub-install, damit das dort das GRUB-EFI-Image ablegen kann. Ich hatte das noch mal ausprobiert, ohne eingehängte ESP war die GRUB-Installation nicht erfolgreich. Könnte aber auch sein, dass da ein BUG im Skript vorliegt - das konnte ich aus Zeitgründen noch nicht näher untersuchen.

Eigentlich ist es etwas umständlich, dass grub-install die Partition nicht einfach selbständig einhängt, denn sie lässt sich ja eigentlich eindeutig identifizieren. Auch sonst hat man von der Partition im Normal-Betrieb eigentlich keinen Nutzen. Wenn ich wirklich mal einen Bootloader-Pfad von dort für irgend etwas brauche, dann könnte ich die Partition genauso gut auch nach /tante/erna einhängen.

Für die eigentlich GRUB-EIF-Funktionalität braucht man sie wie gesagt nicht.

Gruß, Martin

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