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Ubuntu 11.10 setzt auf ganz auf Unity

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Silmaril

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18. März 2007

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Ich habe gerade gelesen, dass Oneiric Ocelot kein Gnome-Desktop mehr ausliefern möchte. (Quelle: http://derstandard.at/1301873716188). Zu klären wäre allerdings noch, ob Gnome man dann immer noch nachinstallieren kann. Und hoffentlich übersieht Mark Shuttleworth KDE weiterhin bei seinen "Modernisierungsbemühungen".

Wie denkt ihr darüber?

BodomBeachTerror

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24. März 2008

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Jaja, dort geht es ja nur um den klassischen Gnome Desktop. Der wird ja sowieso durch die Gnome Shell ersetzt.

Lion_D._Gem_Heart

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ich schätze, dass sich wie Kubuntu dann auch ein Gubuntu mit Gnome-Desktop etablieren wird - zumindest hoffe ich das 😀

Zinni

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20. Januar 2010

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Silmaril schrieb:

Ich habe gerade gelesen, dass Oneiric Ocelot kein Gnome-Desktop mehr ausliefern möchte. (Quelle: http://derstandard.at/1301873716188). Zu klären wäre allerdings noch, ob Gnome man dann immer noch nachinstallieren kann. Und hoffentlich übersieht Mark Shuttleworth KDE weiterhin bei seinen "Modernisierungsbemühungen".

Wie denkt ihr darüber?

Mit Modernisierung hat das wenig zu tun. Hier geht es eher um die Etablierung einer Marke (Ubuntu). Das setzt Alleinstellungsmerkmale voraus. Hört sich schlimmer an als es ist. Ich sehe das positiv. Konkurrenz ist für den Endbenutzer immer gut.

Lion_D._Gem_Heart

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30. November 2009

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sofern unity auch völlig kompatibel zu anderen linux-distris wird, wie fedora, suse usw - find ich das auch spitze

roggenschrotbrot

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25. September 2010

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gnome wird mit sicherheit weiter nachinstallierbar sein, immerhin gilt dies für die mehrzahl der fenstermanager/desktopumgebungen. allgemein ist unter debian und debian-basierten systemen ohnehin alles installierbar, egal sie obsolet. immerhin könnte ich auch nach wie vor beispielsweise window-maker aus den systemquellen installieren.

grund ist wohl hauptsächlich der speicherplatz: ubuntu soll weiterhin als cd-image vertrieben werden, was natürlich mit zunehmendem kalenderblatt und damit einhergehendem bloat zunehmend schwieriger wird. wer unbedingt gnome benötigt sollte in der lage sein, es nach zu installieren oder die distribution zu wechseln. im falle eines updates verbleibt es ja ohnehin auf der platte.

vinho

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10. September 2010

Beiträge: 91

Lion D. Gem Heart schrieb:

sofern unity auch völlig kompatibel zu anderen linux-distris wird, wie fedora, suse usw - find ich das auch spitze

Sieht derzeit nicht danach aus: http://lizards.opensuse.org/2011/02/15/abandoning-unity-for-the-time-being/

Die Versuche, Unity für Fedora und openSUSE bereitzustellen, sind wieder eingestellt worden.

Silmaril

(Themenstarter)
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18. März 2007

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roggenschrotbrot schrieb:

gnome wird mit sicherheit weiter nachinstallierbar sein, immerhin gilt dies für die mehrzahl der fenstermanager/desktopumgebungen. allgemein ist unter debian und debian-basierten systemen ohnehin alles installierbar, egal sie obsolet. immerhin könnte ich auch nach wie vor beispielsweise window-maker aus den systemquellen installieren.

grund ist wohl hauptsächlich der speicherplatz: ubuntu soll weiterhin als cd-image vertrieben werden, was natürlich mit zunehmendem kalenderblatt und damit einhergehendem bloat zunehmend schwieriger wird. wer unbedingt gnome benötigt sollte in der lage sein, es nach zu installieren oder die distribution zu wechseln. im falle eines updates verbleibt es ja ohnehin auf der platte.

Ich weiß nicht ob Gnome 3 wirklich in die Systemquellen kommt. Vielleicht gibts irgendwann ein PPA der Gnome-Entwickler. Oder eben ein Gnomebuntu. Dann müsste sich aber die Einstellung von Canonical zu Gnome 3 ändern.

vinho

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10. September 2010

Beiträge: 91

Silmaril schrieb:

Wie denkt ihr darüber?

Ich habe vor zwei Monaten die Distribution gewechselt.

DonKrawallo Team-Icon

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9. August 2007

Beiträge: 1449

Silmaril schrieb:

Ich weiß nicht ob Gnome 3 wirklich in die Systemquellen kommt. Vielleicht gibts irgendwann ein PPA der Gnome-Entwickler. Oder eben ein Gnomebuntu. Dann müsste sich aber die Einstellung von Canonical zu Gnome 3 ändern.

Afair gibt es das Gnome3 PPA schon. Nur hab ich damit wenig bis keine Erfahrung...

Gruß
DonKrawallo

uname

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28. März 2007

Beiträge: 6030

Ich sehe das alles unkritisch. Niemand wird gezwungen irgendeine Linux-Distribution zu nutzen und zudem kann man innerhalb der Distribution wie Ubuntu jederzeit auf andere Desktop-Environments ausweichen. Es ist nur eigentlich traurig, dass sich Ubuntu vor allem über die Optik identifiziert. Ist aber wie bei Windows XP wo nicht die Neuerungen für den Endanwender wichtig waren, sondern vielmehr das hässliche Hintergrundbild einen Wiedererkennungswert geliefert hat.

Aber es gibt nicht nur Canonical. Die Bestandteile von GNU/Linux bestehen aus viel GNU und wenig Linux-Kernel, die von vielen Entwicklern weltweit geleistet werden. Canonical mag viel leisten. Es frickelt Debian zu einem neuen Produkt zusammen und erweitert es in diesem Fall um Eigenentwicklungen wie Unity. Die Frage ist nur wer das bezahlt und ob es auch in anderen Linux-Distributionen Beachtung findet. GPL ist gut, aber es muss immer Personen geben die Spaß an der Weiterentwicklung freier Software haben. Zudem sollte es über viele Distributionen eine Fangemeinde finden.

Oranges10e

Anmeldungsdatum:
3. Juli 2009

Beiträge: 121

Ich liebe Unity.

1) Funkt auch als 2D Dingels. 2) Sieht super aus und funktioniert bisher ganz gut (Beta). 3) Habe das neue Gnome (Beta) und Shell probiert, finde es nicht so gut und verwirrend (habs meinem Dad gezeigt, der Ubuntu nur mit Gnome kennt; Chaos). 4) Man kann immer noch alles verwenden, was man will (andere DMs einfach ersetzen/nachinstallieren).

Was mir nicht so gefällt:

1) Würde die Unity Leiste gerne unten haben (OSX, Windows). 2) Compiz. Ich mag Compiz nicht. Ich mag Compiz absolut nicht (tearing, buggy und seltsames Forum). Ich freue mich tierisch auf Wayland, wenn es denn (hoffentlich) kommt.

Das war es eigentlich schon.

Oranges

Tolga

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Anmeldungsdatum:
5. Dezember 2006

Beiträge: 173

das ist doch das tolle an linux distributionen.. gibt viele.. es gibt auch viele fenstermanager etc. pp.

ich kann die ubuntu entwickler aber auch verstehen.. da setzt man schon auf gnome als fenstermananger für ubuntu im "original zustand" aber gnome konnte sich wie ich das verstanden habe nicht wirklich an die termine halten...

und ich muss auch sagen, dass ich unity ziemlich gut finde. die idee mit solch einem panel gab es zu genüge (siehe z.b. opera ^^) - aber das sieht ziemlich gut aus. und was ich bis jetzt von gnome 3.0 sehen konnte sieht zum beispiel eben nicht sooo gut aus. das sind total oberflächliche und subjektive meinungen. aber darum geht es nun mal.

ich bin kein programmierer. aber ich mag die idee hinter linux. ich mag es damit umzugehen. und ich finde es gut wenn etwas auch in Sachen design anspechender ist. von daher werde ich in einigen wenigen tagen eines der "schönsten" (darauf bezieht sich ja das "natty") distributionen auf meinem notebook zum laufen bringen.

für solche wie mich, ich sag mal: "standard anwender" eines pc system gibt es nicht all zu viele unterschiede zwischen den distributionen. ich hab etwas ahnung von den sachen im hintergrund. aber wenn jemand "kene ahnung" von pc system und betriebssystem hat aber gerne es benutzen möchte. der merkt erst einmal nur: "oh, das sieht anders aus. das sieht so aus und das ist nochmal etwas anders." versteht ihr?

ich schließe mich auch der "prophezeiung" an, dass etwas wie "gubuntu" kommen wird. Auf der anderen Seite könnte ich mir auch vorstellen, dass gnome entwickler zu ubuntu wechseln und sich dort auf unity spezialisieren oder so. alles möglich. alles gut.

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