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Unity nur für Notebooks geeignet?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal)
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kalibari

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Also so richtig komme ich mit Unity nicht klar. Den Vorteil das man Platz spart durch die Integration des Menüs in die Obere Leiste kann ich noch nachvollziehen. Aber ansonsten erschließt sich mir der Vorteil nicht? Für mich wird es eher komplizierter zu bedienen. Wenn ich z.B. die Systemüberwachung starten will, brauche ich 6 Klicks anstatt 3. Wenn eine Applikation kein Multitab unterstützt, kann ich diese ohne weiteres nicht mehrfach starten. Sind das Bedienfehler?

burli

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kalibari schrieb:

Also so richtig komme ich mit Unity nicht klar. Den Vorteil das man Platz spart durch die Integration des Menüs in die Obere Leiste kann ich noch nachvollziehen. Aber ansonsten erschließt sich mir der Vorteil nicht? Für mich wird es eher komplizierter zu bedienen.

Kompliziert ist relativ. Es ist halt anders. Die Gnome Shell ist auch anders als Gnome 2 und das KDE Menu ist auch anders. Ich komme zum Beispiel mit dem KDE Menu nicht so richtig zurecht, obwohl es eigentlich auch nicht "kompliziert" ist.

Wenn ich z.B. die Systemüberwachung starten will, brauche ich 6 Klicks anstatt 3.

Wieso 6? Es gibt verschiedene Wege, aber für keinen brauche ich 6 Klicks. Ich würde auf das Ubuntu Logo klicken, "sy" eingeben und auf Systemüberwachung klicken. Oder im Startmenu auf "Anwendungen". Da kann man auch ein paar Buchstaben eingeben, einfach nach unten scrollen oder zuerst nach "System" filtern. Es wird wohl auch noch eine Funktion kommen, die die am häufigsten genutzten Programme anzeigt. Gab es bei Maverick schon, ist bei Unity aber wohl noch nicht implementiert.

Wenn eine Applikation kein Multitab unterstützt, kann ich diese ohne weiteres nicht mehrfach starten. Sind das Bedienfehler?

Ich kann es gerade nicht testen, aber probier mal einen Klick mit der mittleren Maustaste.

kalibari

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burli schrieb:

Wieso 6? Es gibt verschiedene Wege, aber für keinen brauche ich 6 Klicks. Ich würde auf das Ubuntu Logo klicken, "sy" eingeben und auf Systemüberwachung klicken. Oder im Startmenu auf "Anwendungen". Da kann man auch ein paar Buchstaben eingeben, einfach nach unten scrollen oder zuerst nach "System" filtern. Es wird wohl auch noch eine Funktion kommen, die die am häufigsten genutzten Programme anzeigt. Gab es bei Maverick schon, ist bei Unity aber wohl noch nicht implementiert.

Also ich hab eigentlich nur die Bedienung mit der Maus verglichen. Alt braucht man da theoretisch sogar nur 2 Klicks ohne Tastatur: System (Klick) → Systemverwaltung (Klick oder einfach die Maus darauf ziehen) → Systemüberwachung (Klick)

burli schrieb:

Wenn eine Applikation kein Multitab unterstützt, kann ich diese ohne weiteres nicht mehrfach starten. Sind das Bedienfehler? Ich kann es gerade nicht testen, aber probier mal einen Klick mit der mittleren Maustaste.

OK, ich glaub das ist ein BUG. Bei Anwendungen wie Firefox oder Gnome-Terminal geht die mittlere Maustaste. Bei gedit das ich selbst in die linke Leiste verschoben hab geht das nicht.

burli

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kalibari schrieb:

OK, ich glaub das ist ein BUG. Bei Anwendungen wie Firefox oder Gnome-Terminal geht die mittlere Maustaste. Bei gedit das ich selbst in die linke Leiste verschoben hab geht das nicht.

Das liegt aber an Gedit. Gedit lässt meines Wissens nur einen Instanz zu. Auch wenn du im Terminal mehrere male Gedit mit verschiedenen Dateien aufrufst wird keine neue Instanz erzeugt sondern die Datei wird in der bestehenden geöffnet

kalibari

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burli schrieb:

Das liegt aber an Gedit. Gedit lässt meines Wissens nur einen Instanz zu. Auch wenn du im Terminal mehrere male Gedit mit verschiedenen Dateien aufrufst wird keine neue Instanz erzeugt sondern die Datei wird in der bestehenden geöffnet

Ja richtig. Sobald ein neues gedit-Fenster auf ist das noch nicht verwendet wurde, passiert beim erneuten starten von gedit gar nichts. Wenn aber das geöffnete gedit-Fenster schon verwendet wurde, wird ein neuer Reiter hinzugefügt. Ist mir noch gar nicht aufgefallen. Die mittlere Maustaste funktioniert jedenfalls. Was mich nur stört ist eben das ich für jede Kleinigkeit fast doppelt so viele Mausklicks benötige wie früher. Oder ich muss über die Tastatur gehen.

burli

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kalibari schrieb:

Was mich nur stört ist eben das ich für jede Kleinigkeit fast doppelt so viele Mausklicks benötige wie früher. Oder ich muss über die Tastatur gehen.

Hast du Beispiele? Um Firefox zu starten brauche ich zwei Klicks. Um ein Programm aus dem Startmenu zu starten braucht man eigentlich nur einen Klick. Um ein anderes Programm zu starten komme ich auf maximal 4 Klicks.

Auf einem Netbook finde ich das Mausgeschubse mit dem Touchpad aber etwas mühsam, egal welche Menus man verwendet. Da verwende ich meistens die Tastatur.

kalibari

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3. August 2010

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burli schrieb:

Hast du Beispiele? Um Firefox zu starten brauche ich zwei Klicks. Um ein Programm aus dem Startmenu zu starten braucht man eigentlich nur einen Klick. Um ein anderes Programm zu starten komme ich auf maximal 4 Klicks.

Mein ich ja. 4 Klicks sind doppelt so viele Klicks wie früher. Aber ich komme sogar meistens auf 5 Klicks. Und für ein Programm im Startmenü komme ich mit einem Klick nur hin, falls die Leiste nicht ausgeblendet ist.

Beispiel: Gnome Symbol → Find more Apps → Alle Anwendungen → Spiele → Mahjongg

burli

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27. April 2007

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kalibari schrieb:

burli schrieb:

Hast du Beispiele? Um Firefox zu starten brauche ich zwei Klicks. Um ein Programm aus dem Startmenu zu starten braucht man eigentlich nur einen Klick. Um ein anderes Programm zu starten komme ich auf maximal 4 Klicks.

Mein ich ja. 4 Klicks sind doppelt so viele Klicks wie früher. Aber ich komme sogar meistens auf 5 Klicks. Und für ein Programm im Startmenü komme ich mit einem Klick nur hin, falls die Leiste nicht ausgeblendet ist.

Beispiel: Gnome Symbol → Find more Apps → Alle Anwendungen → Spiele → Mahjongg

Es ist schon richtig. Ein wenig öfter muss man schon klicken. In der Praxis finde ich das allerdings jetzt nicht so dramatisch.

steffenja

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28. August 2010

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Irgendwie erinnert mich das ganze an Microsoft Office 2007. Dieses Officepaket ist grauenhaft zu bedienen und man braucht auch da etwa doppelt so viele Klicks, gegenüber Office 2003 oder Libre Office, bis man das gewünschte Menü geöffnet hat.

Ich selbst habe Unity nur bei einem Freund gesehen und war wenig begeistert. Es ist eher zum "herumspielen" gedacht als zum produktiven und effizienten arbeiten. Wenn ich mehr Zeit und Mühe aufwenden muss, um ein Programm zu starten, dann ist Unity ein Rückschritt und kein Fortschritt.

Aber zum Glück hat man bei den Linux Distris die freie Wahl. Sollte Ubuntu irgendwann Gnome nicht mehr vernünftig unterstützen, dann werde ich mir eine andere Distribution suchen - so einfach ist das ☺

dendemeier

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10. November 2008

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steffenja schrieb:

Aber zum Glück hat man bei den Linux Distris die freie Wahl. Sollte Ubuntu irgendwann Gnome nicht mehr vernünftig unterstützen, dann werde ich mir eine andere Distribution suchen - so einfach ist das ☺

Das Problem ist, dass das neue Gnome (http://www.gnome3.org/) Quasi ein Abklatsch von Unity ist (oder andersrum?) 😉

steffenja

Anmeldungsdatum:
28. August 2010

Beiträge: 106

Ohje, dann bleibt wohl nur noch XFCE oder LXDE. KDE habe ich mal ausprobiert, das schien mir nicht sonderlich ausgreift und auf meinem Laptop war es sehr sehr langsam.

kalibari

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3. August 2010

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Seit 2 Wochen hab ich nun auch Fedora Lovelock am Laufen. Tatsächlich sind die Unterschiede nicht wirklich groß. Ich brauch weniger Klicks als bei Unity, muss aber trotzdem größere Strecken zurück legen als bei Gnome 2. Interessant, dass Lovelock Alpha 1 zumindest auf meinem Rechner genauso stabil läuft wie Unity (Ubuntu Alpha 3). Bin Mal gespannt ob Ubuntu da noch genügend Zeit bleibt um Unity 2D/3D bis zum Release stabil zu machen.

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