Systemlord_1981 hat geschrieben:
aber das müsste er doch eigentlich bei apt-get upgrade automatisch machen oder nicht?
Bei Kernel-Paketen wird mit jeder Version ein neues Paket herausgebracht, dass die alte Version nicht ersetzt, sondern zusätzlich installiert wird. (Damit man bei Problemen wieder mit dem alten Kernel booten kann.) Die Versionsnummer ist also Teil des Namens.
Deswegen muss man bei einem Kernel-Update das neue Paket, bspw. linux-image-2.6.12.10-386, installieren. Bei einem Ubuntu-Desktop-System existiert zu diesem Zweck ein sogenanntes Meta-Paket namens linux-image-386 (ohne Versionsnummer, nur Architekturbezeichnung), dass immer die neueste Kernel-Version installiert.
Wahrscheinlich ist dieses Meta-Paket bei der Server-Version standardmäßig nicht installiert. (Von Debian weiß ich, dass das so ist.) Die gehen wohl davon aus, dass Serverbetreiber selber entscheiden wollen, ob und wann sie den Server für ein Kernelupdate runterfahren.
@adun:
Man kann den Kernel auch live über /dev/kmem patchen. 😉